Donnerstag, Dezember 2, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Sensaterra Online-Plattform, die eine große Auswahl an Kaffees, Tees, Kakao, Maschinen und Zubehör von selbstständigen Produzenten und Manufakturen anbietet

Stellen Sie sich und das Startup Sensaterra doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Camille Rodriguez, Maxence Béguin, Clément Marty und Denis Fayolle, die vier Gründer von Sensaterra. Jeder von uns hat seine eigene Vorgeschichte und individuelle Herkunft, jedoch verbindet uns seit Tag eins unsere starke Liebe zum Kaffee und der Wille, den Massenkonsum in eine neue Richtung zu lenken.

Camille Rodriguez, ehemalige Spitzensportlerin, gründete ihr erstes Unternehmen in Spanien, bevor sie für eine Anstellung bei P&G zurück nach Frankreich kam. Ihre Vorliebe für Verhandlungen, Sales und zwischenmenschliche Beziehungen führte dazu, dass sie die Verantwortung für die Bereiche Partnerschaften und Produkt- und Betriebsentwicklung bei Sensaterra übernahm.

Maxence Béguin entdeckte seine Leidenschaft für Startups und das Thema Foodtech in der Zeit seiner Tätigkeit bei OneRagtime als VC. Er ist der Mann hinter der Online-Kundenakquise, den Finanzen und der Markt- und Datenanalyse (eine Fähigkeit, die er während seiner Anstellung bei einer digitalen Strategieberatungsfirma entwickelt hat).

Clément Marty ist der CTO und ein Technikexperte in allen Bereichen. Durch seine Erfahrungen als Microsoft Dynamics CRM-Berater und als Tech Lead bei Club Identicar, konnte er sich ein breites Spektrum an Fähigkeiten aneignen. Er ist als der IT-Experte für die interne Entwicklung der gesamten Webseite verantwortlich.

Denis Fayolle ist Gründer von mehreren erfolgreichen Unternehmen, unter anderem von LaFourchette.com (verkauft an Tripadvisor für 150 Mio. Dollar), Habiteo, Manawa, Singulart, Farmitoo, Next Station und er war der erste Business Angel von ManoMano und Zensoon (verkauft an Wahanda für mehrere Millionen Euro). Er steht Camille, Maxence, und Clément täglich in ihren jeweiligen Bereichen beratend zur Seite.

Sensaterra ist eine Online-Plattform, die eine große Auswahl an Kaffees, Tees, Kakao, Maschinen und Zubehör von selbstständigen Produzenten, Manufakturen und Spezialisten aus Europa anbietet.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir vier Gründer sind schon immer große Kaffeeliebhaber gewesen. Die 3rd Wave in der Kaffeewelt gab uns einen Schub aktiv mit zu agieren. Dann kam die Pandemie und wir nahmen die Zügel erneut in die Hände und weiteten unsere Idee aus als Online Plattform mit dem Ziel eine Stütze für Produzenten zu sein. Nicht nur im online Verkauf, da viele Kleinröstereien keinen Onlineshop haben, sondern auch in der Umschulung des Konsumtrends.

Welche Vision steckt hinter Sensaterra?

Das Ziel von Sensaterra ist es, beim Konsumenten Bewusstsein und Wertschätzung für Qualität, Handarbeit und Nachhaltigkeit zu erwecken. Kleinproduzenten, Manufakturen, Röstereien und Spezialisten, die meist von Großkonzernen in den Hintergrund gedrängt werden, sollen hier Aufmerksamkeit und ein Forum bekommen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es Partner für unsere Plattform zu finden, bevor die Webseite existierte. Sie mussten uns ihr volles Vertrauen schenken und bekanntlich, ist Vertrauen immer schwer zu gewinnen.

Wir haben es geschafft vor dem Launch unserer Webseite 120 Partner (über 2000 Produkte) zu integrieren. Wir schätzen die ambitionierten Menschen, denen wir auf dieser Abenteuerreise begegnet sind, sehr. Und wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Partner und wollen ihnen nun mit dem offiziellen Start der Webseite als Stütze täglich zur Seite stehen.

Wir konnten uns dank mehrerer Business-Angels finanzieren, die von dem Geburtsmoment unserer Geschäftsidee stark an uns geglaubt haben und uns ihr Vertrauen schenkten.

Wer ist die Zielgruppe von Sensaterra?

Wir möchten Kaffee-, Tee- und Kakaoliebhaber ansprechen, die gerne ihren Konsum bewusster ausleben möchten. Hier zielen wir nicht auf spezifische Altersgruppen ab, sondern wollen kultur- und generationsübergreifend die Kaffeecommunity ansprechen.

Welche Produkte findet man auf Sensaterra?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Plattform bietet eine große Auswahl an Kaffees, Tees, Kakao, Maschinen und Zubehör von selbstständigen Produzenten, Manufakturen und Spezialisten aus Europa. Am wichtigsten ist uns dabei den Fokus auf hohe Qualität zu setzen.

Wir stechen heraus, da wir die erste Online Plattform sind, die länderübergreifend ist und trotzdem die Kultur und Sprache jedes Landes widerspiegeln und respektieren möchten. Wir bieten daher auch die Webseite auf den jeweiligen Muttersprachen an und wollen dafür sorgen, dass sich der Konsument wie zu Hause fühlt.

Sensaterra, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren kann viel passieren. Jedoch hoffen wir in weiteren Ländern vertreten zu sein und somit der leading player in Europa zu werden. Das sind große Träume, aber wir streben auch nach einer großen Veränderung.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Fokussiert bleiben: Es können sich viele Möglichkeiten bieten Einnahmen zu erzielen, jedoch bleiben wir unserer Kernidee treu und wollen hauptsächlich unsere Partner glücklich machen.
  2. Gleich international starten: Es war eine große Herausforderung in drei Ländern gleichzeitig zu starten, jedoch wissen wir, dass dies uns weitere Türen für die Zukunft aufhalten wird.
  3. Die richtigen Talente ausfindig machen: Wir haben viel Zeit investiert die richtigen Werte für unsere Firma zu etablieren und die richtigen Mitglieder für das Team zu finden. Heute sind wir super glücklich mit den Teammitgliedern die wir gefunden haben und sind stärker denn je.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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