Eine gute Idee ist ohne ein starkes Team nichts wert!

SCOPE: Benutzerfreundliches Stellen- und Bewerbermanagement für einen strukturierten Ablauf bei der Personalbeschaffung

Wie ist die Idee zu SCOPE entstanden?
Das ganze fing damit an, dass wir in der von uns gegründeten Medienagentur Artrevolver auf Wunsch für eine Kundenwebsite ein Karriereportal entwickelt haben. Dass dieses Karriereportal sich zu einer alleinstehenden Plattform entwickeln würde, hatten wir in diesem Umfang noch nicht geplant. Doch wir erkannten schnell das gewaltige Potential unserer Software und merkten im Gespräch mit unseren Kunden, dass grundsätzlich eine sehr große Nachfrage für eine moderne, digitale Lösung im Bereich des Bewerbermanagements besteht. Also krempelten wir die Ärmel hoch und setzten uns an eine komplett überarbeitete und optimierte Plattform, welche alle Bedürfnisse eines Personalers in Zeiten des papierlosen Büros erfüllt.

Somit war SCOPE geboren.

Welche Vision steckt hinter SCOPE?
Bei der Beschäftigung mit dem Thema wurde uns deutlich vor Augen geführt, dass der Prozess der Personalbeschaffung in den meisten Unternehmen heute einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Abläufe sind oft komplex und involvieren Unmengen an unnötigem Papierkram, unübersichtlichen E-Mail-Verläufen und Weiterleitungen. Unser Ziel war es, alle Vorgänge vom ersten Anschreiben bis zum Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses an einem Ort zu bündeln.

Dabei verzichten wir bewusst auf allen unnötigen Schnickschnack und legen großen Wert auf visuelle Klarheit und eine intuitive Bedienung.

Außerdem ist SCOPE so konzipiert, dass es ideal für die Arbeit in Teams geeignet ist. So lassen sich beispielsweise Notizen zu Bewerbern hinzufügen, um mit seinen Kollegen zu kommunizieren, den Nutzern spezifische Rollen und Berechtigungen verleihen oder Vorgänge mit einem Mausklick den zuständigen Abteilungen zuweisen. Die Verantwortungen bleiben also stets klar und durch die lückenlose Dokumentation des gesamten Kommunikationsverlaufs sind alle Schritte nachvollziehbar.

Selbst bei komplexeren Unternehmensstrukturen fällt es deshalb leicht, zu jedem Zeitpunkt den Überblick über alle Aktionen des Teams zu behalten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Da wir ursprünglich nicht aus dem Recruiting-Bereich stammen, mussten wir uns natürlich erst einmal gründlich in die Thematik einarbeiten. Auf der anderen Seite ermöglichte uns genau diese Eigenschaft auch, mit einem frischen Blick an die Angelegenheit heranzugehen. Während andere Anbieter in alten Denkmustern gefangen sind, haben wir die Sache aus den Augen des Nutzers betrachtet und uns gefragt, welche Funktionen wirklich essenziell sind. Im Grunde haben wir versucht, den Status Quo aufzubrechen und uns die Leitfrage gestellt: »Wie würde für uns die ideale Plattform aussehen?«. Ohne bestehenden Kundenstamm waren wir frei von festgefahrenen Strukturen und konnten deshalb alle Abläufe von SCOPE selbst definieren.

Somit ziehen wir genau die Kunden an, die bereit sind gemeinsam mit uns neue Wege der Personalbeschaffung einzuschlagen.

Gleichzeitig mussten wir selbstverständlich trotzdem konkurrenzfähig sein, um den Platzhirschen der Branche mit unserem Ansatz Paroli zu bieten. Im Gegensatz zu denen haben wir nämlich keine finanzstarken Investoren in der Hinterhand, die uns den Rücken stärken. Das bedeutet auch, dass – wie man so schön sagt – Blut, Schweiß und Tränen in SCOPE stecken. Uns war es immer wichtig, unserer Vision treu zu bleiben, was natürlich nicht heißt, dass wir einem Investment ablehnend gegenüberstehen würden.

Wer ist die Zielgruppe von SCOPE?
SCOPE ist als flexible B2B-Lösung im Prinzip für jedes Unternehmen geeignet. Wann immer Personal benötigt wird, und zwar unabhängig davon in welchen Dimensionen, stellt unsere Plattform eine sinnvolle Ergänzung dar. Bei der Akquise versuchen wir gezielt mit Personalern in Kontakt zu treten, die mit den Problemen der herkömmlichen Methoden genauestens vertraut sind. Wer die Nase voll hat von chaotischen Personalbeschaffungsprozessen, unnötigem Briefwechsel und unklaren Verantwortungen, sollte uns definitiv eine Chance geben, ihn von einer zeitgemäßen Herangehensweise zu überzeugen.

Wie funktioniert SCOPE?
SCOPE ist eine Cloud-Lösung und kann daher immer, überall und dank modernster Webtechnologien auch von jedem Endgerät aus verwendet werden. Für den Nutzer beginnt alles damit, dass er sich kostenlos registrieren kann, um SCOPE ganz in Ruhe auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Anpassung des Systems an sein Unternehmen, sowie die Abbildung unternehmensspezifischer Strukturen ist unkompliziert. Er hinterlegt seine Unternehmensdaten, trägt Standorte ein und legt HR-Mitarbeiter an.

Anschließend kann er ihnen mit Hilfe eines ausgeklügelten Rollensystems spezifische Rechte gewähren. Natürlich lässt sich die Darstellung der Karriereseite und Stellenanzeigen an vorhandene Gestaltungsrichtlinien anpassen. Um die zukünftige interne und externe Kommunikation so simpel und reibungslos wie möglich zu halten, lassen sich Kommunikationsvorlagen für alle Zwecke vorbereiten, die dann stets auf Abruf bereitstehen. Anschließend können alle offenen Stellen in das System eingetragen und kinderleicht auf der Unternehmenswebsite eingebunden werden.

Dann heißt es eigentlich nur noch zurücklehnen und auf die eingehenden digitalen Bewerbungen warten.

Wie gesagt finden alle weiteren Abläufe des Bewerbungsprozesses innerhalb unserer Plattform statt. Somit entsteht keine Verwirrung, selbst wenn die Entscheidungsfindung mal länger dauern sollte. Die Möglichkeiten von SCOPE gehen sogar so weit, dass vielversprechende Bewerber im sogenannten »Talent Pool« gespeichert werden können, um bei zukünftigen Vakanzen gezielt auf passende Kandidaten zurückzugreifen. Natürlich achten wir dabei penibel darauf, alle Vorgaben der DSGVO einzuhalten.

Um auch in Sachen Reichweite weiter Optionen zu bieten, haben wir zudem die perfekte Funktionsergänzung für SCOPE entwickelt: Unser Reichweitenpaket LEAD. Damit muss sich ein Unternehmen keine Sorgen mehr machen, ob seine Stellenanzeigen auch von den Wunschkandidaten gesehen werden. Mit LEAD holen wir die Menschen genau dort ab, wo sie sich sowieso schon aufhalten, beispielsweise durch Google AdWords oder Social Ads. Die klassischen zentralisierten Jobportale sind unserer Ansicht nach jedenfalls ein überholtes Phänomen.

Welche Vorteile bietet SCOPE? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
In erster Linie sehen wir eine gute Usability als zentrale Qualität eines Tools wie SCOPE an. Dem User bringen die tollsten Funktionen und Extras nämlich gar nichts, wenn sie dank überladener Oberflächen tief in irgendwelchen Menüs vergraben sind. Die Optimierung dieser Maxime ist natürlich ein Prozess, der niemals stoppen sollte. Hier haben wir immer ein offenes Ohr und sind dankbar für das wertvolle Feedback unserer Kunden. Aber wir können jetzt schon voller Überzeugung sagen, dass wir im Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut abschneiden.

Wie bereits gesagt sind wir stets dazu bereit, festgetretene Pfade zu verlassen und optimierte Strukturen von Grund auf neu zu entwickeln.

Seitdem die neue DSGVO in Kraft getreten ist, ist das Thema Sicherheit in aller Munde. Wir haben uns intensiv damit auseinandergesetzt und alle internen Abläufe unseres Unternehmens im Hinblick auf die Gesetzeslage ausgerichtet. Immer wieder erreichen uns dazu besorgte Fragen und wir sind stolz darauf, unseren Kunden mit reinem Gewissen beruhigen zu können: Bei uns sind sie in guten Händen und wir behalten die Sicherheits-Thematik auch weiterhin stets im Blick.

Als weiteren Vorteil wollen wir an dieser Stelle noch einmal kurz den Preis ansprechen. Wer sich etwas mit dem Thema digitales Bewerbermanagement auseinandergesetzt hat der weiß, dass die bestehenden Lösungen häufig vor allem eines sind: teuer. Genau hier sehen wir unsere Nische, denn wir wollen den Schritt ins 21. Jahrhundert für jeden erschwinglich machen, gerade auch für kleine und mittelständige Unternehmen. Natürlich ist unsere Software grundsolide aufgebaut und eignet sich für größere Konzerne, aber wer nur wenige offene Stellen auszuschreiben hat, kann dies bei uns für kleines Geld problemlos tun. Zudem bieten wir sogar eine dauerhaft kostenlose Free-Lizenz an, die ideal geeignet ist für den Bäcker um die Ecke, der nur ab und an mal einen neuen Mitarbeiter sucht.

Oder eben, um sich komplett zwanglos von unserem Produkt zu überzeugen, bevor man sich für ein Lizenz-Upgrade entscheidet.

SCOPE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst einmal haben wir noch einige interessante Features auf der Agenda, welche die Digitalisierung der Personalbeschaffung weiter revolutionieren werden. So sehen wir die Möglichkeit, sich per Video bewerben oder Interviews führen zu können, als unausweichliche Neuerung an, um nur ein Beispiel zu nennen. Perspektivisch wollen wir mit SCOPE natürlich den Markt erobern und etablierte Systeme unter Zugzwang setzen. Dabei wird der Funktionsumfang in Zukunft weit über den reinen Bewerbungsprozess hinausgehen. Im Endeffekt soll das Tool alle organisatorischen Abläufe eines Unternehmens, insofern sie das Personal betreffen, unter einem Dach vereinen.

Von der Gehaltsabrechnung über die Erstellung von Schichtplänen bis zur Verwaltung von Urlauben sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Eine gute Idee ist ohne ein starkes Team nichts wert.
2. Nicht ewig in der Planungsphase hängenbleiben, einfach loslegen und am Ball bleiben.
3. Seid euch eurer Schwächen bewusst und sucht euch Partner, die diese ausgleichen.
4. Haltet euch nicht an vorgegebene Grenzen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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