Die Leidenschaft Dinge zu hinterfragen und ein Geschaeftsmodell daraus zu entwickeln

Schueler erproben mit Jugend gruendet Start-up Gruendungen

An eigenen Ideen arbeiten, Dinge hinterfragen und besser machen wollen, oder auch die Leidenschaft Neues von Grund auf zu erschaffen – das zeichnet wahre Gründer aus. Diesen Gründer- Spirit erleben junge Leute schon in der Schule mit dem Wettbewerb Jugend gründet.
Schüler entdecken, dass Geschäftsideen vor ihrer Nase liegen und manchmal nur aufgegriffen werden müssen. So wie die Idee von Katharina Port und Magdalena Fleischmann, die bei einem Arbeitseinsatz bei Katharinas Oma auf das Problem stießen, ob es nicht eine einfachere Möglichkeit geben könnte, die schweren Gardinen zu wechseln, als immer auf eine Leiter klettern zu müssen. Deshalb entwickelten die Stuttgarter Schülerinnen die Geschäftsidee für ein bewegliches Gardinenschienensystem.

Alexander Bayer (Aalen) fand die Inspiration für seine Geschäftsidee in der Schule. Dort gab es zwei Schülerinnen mit Sehbehinderungen. Durch die beiden sensibilisiert, dachte Alexander, es müsste doch eine elektronische Alternative zu teuren Blindenhunden geben. Gab es aber nicht. Also hat er die Lösung für das Problem einfach mit einem Freund zusammen selbst in die Hand genommen. Und einen Blindenhundroboter entwickelt. Zwei Beispiele, die von echtem Unternehmergeist zeugen!

„Am Anfang war es nur eine gute Idee, am Ende eine geführte Siegerreise ins Silicon Valley oder nach New York oder nach Marokko, in das Geheimparadies für Stoffeinkäufer oder nach Berlin – immer mit Unternehmensbesichtigungen und Gründergesprächen, wodurch die Reisen zu gleichermaßen unbezahlbaren wie unvergesslichen Erlebnissen werden. Dazwischen lagen innovative Geschäftsideen, Businesspläne, der Pitch, die Unternehmenssimulation, ein Messeauftritt, bei dem es auf den Punkt zu überzeugen galt, sowie jede Menge an positiven Feedbacks.

Jugend gründet ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende. Online.

Die Teilnahme ist zeitlich flexibel möglich. Der Wettbewerb wird vom BMBF gefördert und steht auf der Liste der gesamtstaatlich geförderten Wettbewerbe der Kultusministerkonferenz (KMK). Im letzten Wettbewerbsjahr nahmen über 4.000 Jugendliche bundesweit daran teil. Sie legten ihre innovativen Geschäftsideen in über 700 Businessplänen dar – die alle individuell bewertet und mit konstruktiven Kommentaren bedacht wurden. Im September startet das 16. Wettbewerbsjahr. Und wieder werden die Macher von „Jugend gründet“ angesichts der eingereichten Businesspläne über die Innovationskraft der Schüler und Auszubildenden staunen – und nicht nur sie.

Informationen zum Wettbewerb gibt es auf www.jugend-gruendet.de

Bildquelle: Jugend gründet

Quelle: Steinbeis – Innovationszentrum Unternehmensentwicklung

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