Samstag, Juli 2, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schneckenhouse multifunktionale Möbel für den Wohmmobil Aus- und Umbau

Stellen Sie sich und das Startup Schneckenhouse doch kurz unseren Lesern vor!

In kleinen Räumlichkeiten wie das Studentenapartment, Wohnmobil oder auch im Tiny-House ist der Platz begrenzt und mit den herkömmlichen Möbel stellt man schnell fest, das der Platz noch kleiner wird und nicht wirklich Platz zur Entfaltung oder z.B. auch Yoga bietet. Schon ein weiterer Schrank oder ein größeres Bett und es fällt einem die Decke auf dem Kopf. 

Damit das nicht passiert hat Roman Zuk 2019 Schneckenhouse GmbH gegründet. Wir entwickeln multifunktionale und innovative Einrichtungen für kleine Räumlichkeiten und schaffen so eine höhere Effizienz der Raumgestaltung und wieder Platz zum Entfalten jeder einzelnen Person. Unser Fokus aktuell sind Wohnmobile, da dort die größten Herausforderungen liegen. 

Der Gründer Roman Zuk, hat schon mit 13 Jahren angefangen Zeitung zu verteilen, mit 18 fing er seine Lehre als Industriemechaniker an, mit 21 beendete er sie und startete ein berufsbegleitendes Maschinenbaustudium an einer Privaten Hochschule. Mit 23 wechselte er firmenintern in den Bereich Forschung und Entwicklung, wo er in den jungen Jahren bereits als Ingenieur Projekte begleitete und erfolgreich absolvierte. Mit 26 schloss er erfolgreich sein Studium ab und erlernte vor der Gründung 2019 seine vertrieblichen Skills als Vertriebsingenieur bei einer großen Maschinenbaufirma. 

Um zu wissen, wie es ist auf kleinstem Raum zu leben kündigte Roman Zuk seine 70 m² Wohnung, verkaufte 98 % seines Hab und Guts und zog in ein von ihm selbst ausgebauten Wohnmobil mit einer Wohnfläche von 2,6 m² ein. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Auf der einen Seite fand ich schon immer die Biografien von bekannten Unternehmern aus der ganzen Welt inspirierend und zum anderen wollte ich ebenfalls das haben was sie hatten. Dabei stellte ich in jungen Jahren schon fest, das viele Menschen einen klein reden und nicht an das Potenzial jedes einzelnen glauben. Naja und in so welchen Kreisen möchte ich mich nicht bewegen. Ich glaube an das unmögliche und an das geballte Potenzial jedes einen Menschen. Der Mensch hat das in den letzten Jahrhunderten immer wieder bewiesen. 

Welche Vision steckt hinter Schneckenhouse?

Unsere Vision ist das Wohnen und Leben neu zu überdenken, sie der aktuellen Zeit anzupassen und einen großen Mehrwert im heutigen Leben zu schaffen. Viele Unternehmen entwickelten bereits elektronische und smarte Produkte wie Alexa oder SmartHome-Systeme für das Zuhause. Nun ist es unsere Aufgabe innovative Einrichtungen zu liefern die genau so ein großen Mehrwert liefern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Alte und auch aktuelle Unternehmer sollten als Vorbilder agieren – Vorbilder von denen man lernen muss. Bei meinem Unternehmensstart habe ich ein Unternehmer kennengelernt, der anschließend mein Mentor wurde. Von Ihm habe ich vieles gelernt und so sind auch keine großen Herausforderungen entstanden, eher viele kleine. Naja sobald man sich entschieden hat Unternehmer zu werden sollte man schleunigst seine Bescheidenheit und Entschlossenheit auf ein neues Level bringen ansonsten überlebt man nicht lange. 

Wer ist die Zielgruppe von Schneckenhouse?

Unsere Zielgruppe fängt an bei den Abenteurer die die Welt mit Ihrem Wohnmobil entdecken und dafür nach robusten und nachhaltigen Einrichtungen suchen aber auch Pärchen die aus dem Hamsterrad entfliehen und nun eine Weltreise starten und von unterwegs arbeiten möchten.

Wie funktioniert Schneckenhouse? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Heutzutage haben die Möbel kein hohen Mehrwert beim Endverbraucher, seit mehreren jahrzehnten gibt es nur wenig innovatives und auch die Lebensdauer wurde auf die Jahre immer wieder reduziert. Das geht natürlich auf die Kosten des Endverbrauchers und unseres Planeten. 

Wir entwickelten ein simples und flexibles Konzept, welches neben einer hohen Gestaltungsmöglichkeit im Wohnmobil und kleinen Räumlichkeiten auch eine Multifunktionalität erzeugt. Das ganze wird noch mit funktionalen Gadget für den Nutzer kombiniert. Die Kombination aus den Punkten schafft ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt, reduziert den ökologischen Fußabdruck durch die nachhaltigen Prozesse und schafft ein neues und zeitgemäßes Wohnerlebnis. 

Schneckenhouse, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Es gibt es ein schönes Sprichwort: Über Ziele redet man nicht, man zeigt die Ergebnisse. So viel sei jedoch gesagt: Schneckenhouse wird wachsen und in 5 Jahren viele Arbeitsplätze schaffen, neue Innovationen auf dem Markt bringen und einen Namen in der Möbelbranche sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meine Tipps sind recht einfach aber weil sie so einfach sind, sind es auch einfach sie nicht zu befolgen. 

Zu aller erst ist es wichtig einen erfahrenen Unternehmer als Mentor an seiner Seite zu haben, der mindestens 10 Schritte weiter ist als du. Von Ihm kannst du viel lernen und viele Stolpersteine umgehen. 

Als zweites ist es wichtig, das richtige Umfeld zu haben. Negativen Menschen und Miesrednern wurde noch nie ein Denkmal gebaut. Also umgib dich nur mit Leuten, die das gleiche Ziel verfolgen und an dich glauben.

Und zu guter Letzt lebe bescheiden und arbeite jede freie Minute.

Wir bedanken uns bei Roman Zuk für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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