Sonntag, Juli 3, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Saturo: Personalisiertes Complete Food reich an Proteinen, komplexen Kohlenhydraten, allen 26 essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen

Stellen Sie sich und das Startup Saturo doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich habe Saturo 2017 mit meinem ehemaligen Studienkollegen Hannes gegründet, um gesunde und ausgewogene Ernährung so einfach und schnell wie möglich zu machen. Denn Job, Hobbies und Familie unter einen Hut zu bringen, führt oftmals dazu, dass für die richtige Ernährung kaum noch Zeit bleibt, was sich dann langfristig negativ auf alle Bereiche des Lebens auswirkt. Genau diesem Umstand wollten wir mit Saturo den Kampf ansagen. Seitdem konnten wir Saturo erfolgreich auf dem Markt für sogenanntes Complete Food etablieren und gehen hier gerade mit unserer neuesten Innovation, personalisiertem Complete Food, den nächsten Schritt. Dabei bieten wir Kunden auf Basis eines detaillierten Fragebogens genau das richtige Produkt, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. 

Personalisierte Ernährung ist für uns wirklich der Gamechanger, um Menschen in ihrer Potenzialentfaltung bestmöglich zu unterstützen. All unsere Produkte enthalten alles, was der Körper braucht: reichlich Proteine, komplexe Kohlenhydrate, alle 26 essenziellen Vitamine und Mineralstoffe, gesunde Fette und Ballaststoffe, im Fall unserer personalisierten Produktlinie angepasst auf die persönlichen Anforderungen. Darüber hinaus halten alle Produkte lange satt und schmecken auch einfach nur lecker! Unsere Produktlinie umfasst derzeit Personalisiertes Saturo in Form von Pulver, fertigen Trinkmahlzeiten, Standard-Pulvern zum Selbstmischen und mehrere Riegel. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich liebe es, neues zu erschaffen und alles zu geben, um schwierige Herausforderungen zu meistern, spornt mich an. Die Produktidee für Saturo entstand ursprünglich aus dem persönlichen Produktnutzen für Hannes und mich, als wir beide noch studierten, ich gerade in Boston am MIT, er an der TU in Darmstadt. Ich wollte noch ein ausgewogenes Frühstück vor dem Marathontraining am Morgen, er ein schnelles und einfaches Mittagessen, das ihn danach bei schwierigen Klausuren mit Energie versorgt, anstatt ins “Food-Koma” zu stürzen, wie das bei einer großen Portion Pasta der Fall wäre. Als wir dann gesehen haben, dass es viele Leute gibt, die ähnliche Problemstellungen haben, habe ich mir gedacht, das ist doch die perfekte Gelegenheit, um meine Leidenschaften für das Erschaffen von Neuem und der Herausforderung einer Unternehmensgründung zu verbinden! 

Welche Vision steckt hinter Saturo? 

Wir wollen mit Saturo jedem und jeder die Möglichkeit geben sein bzw. ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und dafür ist die optimale Ernährung essenziell. Wir sehen hier einen Riesenhebel, um Menschen bei ihrer Zielerreichung zu unterstützen und ihnen langfristig zu mehr Glück und Wohlbefinden zu verhelfen. Die richtige Ernährung muss nicht kompliziert und mühsam sein! Zusätzlich wollen wir mit unseren lang haltbaren Produkten auch aktiv, dem akuten Problem der Lebensmittelverschwendung Rechnung tragen und somit zur Ressourcenschonung beitragen. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren sicher die Skalierung von der ersten Handvoll Kunden zu mehreren Tausend aktuell und der Aufbau eines schlagkräftigen Teams. Belastbare und skalierbare Prozesse zu entwickeln war sicher essenziell, damit es einem als Gründer leichter fällt, vom anfänglichen Mädchen für alles in eine gezielt tätige Rolle zu wechseln. Finanziert haben wir uns anfangs durch eigenes Kapital und Business Angels, im Laufe der Zeit sind dann auch noch Food-Investoren wie Square One Foods und aktuell dieses Jahr Biogena hinzugekommen. 

Wer ist die Zielgruppe von Saturo? 

Sich richtig zu ernähren ist meist zeitaufwändig, mit großem Aufwand verbunden und darüber hinaus auch recht komplex, denn was ist überhaupt die richtige Ernährung für mich? Daher ist unsere Zielgruppe im Grunde jeder, dem es ab und zu (oder auch häufiger) an der Zeit für Vor- und Zubereitung der passenden Mahlzeiten mangelt oder der genau diese Frage nach der „richtigen“ Ernährung für die persönlichen Ziele beantwortet und das passende Produkt gleich dazu haben möchte. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit unserem Personalisierungs-Ansatz heben wir als Erste den ganzen Complete Food Markt auf die nächste Stufe. Denn wir alle sind verschieden, mit individuellen Bedürfnissen und Zielen, und genau dem sollte auch unsere Ernährung Rechnung tragen. Mit personalisiertem Complete Food liefern wir damit den 

Treibstoff, der uns hilft, unser Bestes zu geben, für unsere persönlichen Ziele, so unterschiedlich diese auch sein mögen. Manche möchten sich vielleicht einfach generell gesünder ernähren, andere vielleicht abnehmen und wieder andere vielleicht die sportliche Leistungsfähigkeit erhöhen. Genau diese Vielfalt wollen wir abdecken. Unsere Produkte enthalten alle Nährstoffe, die der Körper braucht, sättigen lange und schmecken einfach super! Die Vorteile liegen in der schnellen und unkomplizierten Verfügbarkeit einer ausgewogenen Mahlzeit, die mich mit allem versorgt, um meinen Tag bestmöglich zu gestalten und das auf Wunsch sogar auf mich abgestimmt. 

Saturo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich mit unseren Produkten zu unterstützen und Marktführer im Bereich personalisierter Ernährung zu werden. Um das ganze noch besser und umfassender zu tun, haben wir noch einige Ideen im Köcher. Unter anderem wollen wir unsere physischen Produkte um eine digitale Komponente ergänzen, um Kunden noch ganzheitlicher zu versorgen und sie mit allem auszustatten, um ihr ganzes Potenzial zu entfalten. Darüber hinaus haben wir auch noch einige weitere Produktideen im Kopf und wollen die internationale Expansion ebenfalls vorantreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? Für mich ganz klar: 

Fokus auf das Wesentliche – es gibt jeden Tag gefühlt 100 neue Ideen und Möglichkeiten, in die man Zeit und Geld investieren könnte, gerade im Startup ist man aber meistens nicht derart mit diesen beiden Ressourcen ausgestattet, um alles gleichzeitig anzugehen, daher besser auf die wesentlichen Punkte konzentrieren und diese konsequent umsetzen.

Team – der Aufbau eines schlagkräftigen Teams ist essenziell, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und gerade wenn das Team am Anfang klein ist, hat natürlich jeder besonderen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens, daher auch mal lieber mehr Zeit bei der Auswahl investieren.

Am allerwichtigsten: Passion for what you do! – Ein Unternehmen zu gründen, erfordert viel harte Arbeit und ist nicht immer leicht, da ist es meiner Meinung essenziell wirklich Leidenschaft und Spaß an dem zu finden das man tut. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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