Sonntag, Juli 3, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

SASH vegane Naturkosmetik multifunktionale Seren und Cremes, die alle Bedürfnisse der Haut abdecken

Stellen Sie sich und das Start-up SASH doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Sandra Heidelberg: Kosmetologin, medizinische Kosmetikerin, Visagistin und Make-up-Artist sowie Gründerin der Clean Beautybrand SASH Clean Skin Care aus Berlin. SASH steht für vegane Naturkosmetik, meist wasserlos und alkoholfrei formuliert – mit hochwertigen Pflanzenölen, Pflanzenbutter, botanischer Hyaluronsäure und anderen Highlight-Wirkstoffen. Wir produzieren in kleinen Chargen sowohl Hautpflege als auch dekorative Kosmetika per Hand in einem Labor in Berlin.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Durch meine Expertise in der Beautybranche und dem täglichen Kontakt mit Kunden im Kosmetikstudio wurde mir immer wieder bewusst, dass Naturkosmetik immer noch ein angestaubtes Image hat. Es gab damals zwar schon einige tolle Brands, aber entweder optisch wenig spannend und mit günstigen Rohstoffen hergestellt oder hübsch anzusehen, aber recht teuer. Ich möchte mit SASH genau die Mitte bedienen und eine effektive Wirkstoffkosmetik mit sichtbarem Pflegeerfolg für jeden erschwinglich machen. Was nützt Nachhaltigkeit, wenn sie nicht für Jedermann erschwinglich ist?!

Was war bei der Gründung von SASH die größte Herausforderung?

Definitiv das Unternehmertum an sich. Ich bin der kreative Typ, ich tüftle gerne im Labor an neuen Rezepturen, informiere mich über Wirkstoffe und verliere mich auch gerne mal stundenlang in der Recherche. Auch habe ich gerne Kontakt mit Menschen und liebe es, in Sachen Skincare zu beraten. Leider hapert es aber etwas bei allem, das mit strenger Kalkulation und Zahlen zu tun hat. In diesem Bereich liegen nicht meine Stärken, aber ich lerne täglich dazu und lasse mich auf die Prozesse mehr und mehr ein. Natürlich ist auch die Bekanntmachung der Marke eine große Herausforderung. Besonders dann, wenn keine riesigen Marketingbudgets zur Verfügung stehen. Die One Woman-Show ist eine Herausforderung und man muss belastbar sein.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Da gibt es sicher zu Recht zwei verschiedene Ansichten. Ich denke, das Wichtigste ist, mit seinen Ideen nach draußen zu gehen. Dank Social Media ist das wesentlich einfacher als noch vor zehn Jahren. Einen Instagram-Account zu starten und Follower zu generieren, ist ein wichtiger Anfang, den jeder machen kann, weil der

Invest eher gering ist, aber viele Menschen auf die Brand aufmerksam werden. Wenn dann schon ein eigener Onlineshop vorhanden ist, braucht es noch keinen Vertrieb oder stationäre Händler. Das Unternehmen kann Step by Step wachsen, während auf Social Media das Marketing schon läuft. Bevor es aber wirklich losgeht, sind ein Businessplan und eine Beratung oder ein Coaching durch Leute, die bereits ein Unternehmen – bestenfalls in der gleichen Branche – gegründet haben, Gold wert. Schließlich kann man auch aus den Fehlern von anderen lernen.

Welche Vision steckt hinter SASH?

Wenn ich ehrlich bin, wollte ich die Welt retten! Aber das ist natürlich nicht möglich. Was aber realistisch ist: Nachhaltiger Naturkosmetik eine Bühne zu geben und Menschen von ihren vielen Benefits zu überzeugen und zu begeistern, sodass wir in Zukunft hoffentlich weniger Mikroplastik im Meer haben.

Wer ist die Zielgruppe von SASH?

Jeder. Alle. Du und ich.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die stets frische Produktion in kleinen Chargen per Hand im eigenen Labor. Wir kaufen keine fertigen Rezepte im Ausland ein oder lassen in den USA herstellen und die Ware einfliegen, was gar nicht nachhaltig ist, aber viele „nachhaltige“ Marken so machen. Wir betreiben kein Green Washing, sondern agieren sehr transparent. Außerdem gibt es bei uns bewusst wenige Neulancierungen, denn wir springen nicht auf jeden Trend mit auf, wenn er aus unserer Sicht für die Kunden keinen Mehrwert bringt.

Bei SASH gibt’s multifunktionale Seren und Cremes, die alle Bedürfnisse der Haut abdecken: Feuchtigkeitszufuhr, Rückfettung, die Stärkung der Hautbarriere, Glättung und Aufpolsterung und Beruhigung von entzündlichen Prozessen. So wirkt die Pflege frühzeitiger Hautalterung auf ganz natürliche Weise entgegen. Viele der Produkte sind wasserlos formuliert, denn Wasser ist eine wichtige Ressource, die wir schon jetzt für die Zukunft schonen müssen. Konventionelle Pflege besteht zu 70 Prozent aus Wasser – ein Füllstoff, der wenig kostet.

SASH, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Traum ist es, von SASH leben zu können und mich voll und ganz auf die Produktentwicklung zu konzentrieren. Vielleicht ein oder zwei Mitarbeiter zu haben, die mich in den Bereichen unterstützen, die mir nicht so sehr am Herzen liegen. Und dass immer mehr Menschen Naturkosmetik benutzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Eine gute Marktanalyse zu machen, um den eigenen USP genau zu kennen und klar kommunizieren zu können. Geld für Werbung, Marketing und PR frühzeitig zur Seite zu legen. Und: Keine Angst vor Konkurrenz und Vergleich – bedeutet: Auf sich schauen und seine Sache wirklich voller Überzeugung, Leidenschaft und mit Herz und Verstand gut zu machen.

Fotograf/Bildquelle SusiKinzki

Wir bedanken uns bei Sandra Heidelberg für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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