Immer an sich Glauben!

Roshain Siebengebirge Dry Gin ausgezeichneter Geschmack, hochwertige Zutaten cooles Design

Stellen Sie sich und das Startup Roshain Gin kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Christian Fech, 28 Jahre alt und von Beruf Handwerksmeister. Roshain Gin habe ich 2016 mit dem Ziel gegründet, eine edle Spirituose mit 100% biologischen Botanicals zu kreieren, die sich vom Mainstream abhebt. Und das ist mir nach bisheriger Resonanz gelungen. Der Gin überzeugt durch ausgezeichneten Geschmack, hochwertige Zutaten sowie cooles Design.

Hinter alldem steckt eine Story: Die Geschichte der wunderschönen Jungfrau Roshain, die ein Graf, der auf der Burg Rosenau im Siebengebirge lebte, zur Frau nehmen wollte. Die Jungfrau Roshain war von außergewöhnlichem und mystischen Charakter: Sinnlich, stark und doch sanft wies sie den aufdringlichen Grafen in seine Schranken. Auf dieselbe Weise tut es der nach ihr benannte Gin heute mit jedem, der davon probiert.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte mal was ganz Neues, Eigenes machen, mein Ding durchziehen, an dem ich sehr viel Freude habe.

Welche Vision steckt hinter Roshain Gin?

Einen Gin kreiert zu haben, der den Charakter des Siebengebirges in sich trägt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee kam 2016 bei einem netten Herrenabend mit viel Gin, da sind meine Freunde und ich auf die Idee gekommen, einfach mal selber zu brennen. Gesagt – getan, da habe ich den Schnellkochtopf meiner Mutter entwendet und zu einer kleinen Destille umgebaut. Im Keller saßen wir nun und versuchten unser Glück, mit null Ahnung, was dabei rauskommt.

Die ersten Versuche waren nicht so schmackhaft, ich probierte ein Jahr lang, bis ich auf das jetzige Produkt kam. Die größte Schwierigkeit lag darin, das Rezept von einer kleinen auf eine große Destille umzurechnen und auf den gleichen Geschmack zu kommen.

Meine Familie half mir, manch eine Investition zu tätigen, wie die mit der Produktion des Gins und der Flaschen, aber auch Freunde helfen immer noch tatkräftig mit Ihrem Einsatz auf Festivals oder bei der Produktion.

Wer ist die Zielgruppe von Roshain Gin?

Die Zielgruppe sind Frauen/Divers/Männer von 18 bis … (da kann man schlecht ein Alter nennen), die gerne mal einen Gin trinken, der kein Mainstream-Produkt ist.

Was ist das Besondere an dem Gin?

Sein kräftiges Aroma. Wir versuchen, möglichst viel von unserem eigenen Lavendel aus dem Siebengebirge, den wir per Hand aus eigenen Gärten ernten, mit einfließen zu lassen.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Er hebt sich mit seinem kräftigen, feinen Aroma von anderen ab. Es ist alles Handarbeit an diesem Gin. Von dem Brennen, Abfüllen, Verschließen bis Etikettieren machen wir alles selbst in Handarbeit. Außerdem sind alle zur Herstellung verwendeten Kräuter aus 100% biologischem Anbau.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback ist sehr positiv, was mich sehr freut. Klar, dass ich mit meinem Gin nicht jedermanns Geschmack treffe, aber das will ich auch nicht. Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so!

Roshain Gin, wo geht der Weg hin? 

Ich lass einfach alles auf mich zukommen, momentan ist es noch ein Hobby. Der Gin wird gut angenommen, mal sehen wo der Weg mich hinführt.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Gedanklich bin ich in 5 Jahren bei einer schönen Destillerie im Siebengebirge mit Showroom, Restaurant und weiteren leckeren Spirituosen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Immer an sich Glauben

Man kann auch mit nichts anfangen und sich langsam hocharbeiten

Familie und Freunde, die einem immer den Rücken stärken, sind für mich am wichtigsten. Der Rest ergibt sich schon.

Foto: Frank Homann

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Fech für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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