ROOM IN A BOX Möbel transportabel und zusammenklappbar

ROOM IN A BOX einer der Finalisten beim Startup Wettbewerb Chivas The Venture

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen ROOM IN A BOX doch kurz unseren Lesern vor
Bei ROOM IN A BOX handelt es sich um ein dreiköpfiges Team, das an der Vision arbeitet, eine Zimmereinrichtung zu entwickeln, die sich in einer Kiste verpackt sogar per Post verschicken lässt. Seit April 2013 entwickeln wir Pappmöbel wie Betten, Tische und Regale aus Wellpappe, die man zusammenfalten kann und die so leicht sind, dass man sie unter einem Arm getragen bekommt.

Wie ist die Idee zu ROOM IN A BOX entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammen gefunden?
Die Idee entstand im Jahr 2012 als Gründer Gerald Dissen auf einer Nachhaltigkeitsmesse eine Begegnung mit einem Designersessel aus Wellpappe hatte. Angefixt von dem Konzept, konnte er später Mitgründer Lionel Palm davon überzeugen mit Ihm gemeinsame Sache zu machen. Als Wirtschaftswissenschaftler haben die beiden die erste Inspiration dann zusammen zum ROOM IN A BOX Konzept weiterentwickelt und einen Business Plan geschrieben. Nach dem erfolgreichen Akquirieren von Fördergeldern konnte dann Christian Hilse für das Team gewonnen werden.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war es, den Beweis anzutreten, dass das frisch gebackene Team schlagkräftig genug ist, bei begrenzten Ressourcen und in kurzer Zeit eine Marke und ein Produkt an den Markt zu kriegen. Viele Teams scheitern in dieser Phase durch soziale Probleme im Team. Wir konnten aufkommende Probleme jedoch stets zufriedenstellend lösen.
Die ersten 18 Monate konnten wir uns über einer Gründerstipendium finanzieren, seit November 2014 stehen wir komplett auf eigenen Beinen.

Wer ist die Zielgruppe von ROOM IN A BOX?
Wir richten uns mit unseren Möbeln an Käufer, die einen sehr mobilen Lebenswandel pflegen und hohen Wert auf Unabhängigkeit legen. Unsere Möbel sind schon in 24 Stunden an der Tür des Kunden und können genauso einfach per Post wieder umgezogen werden.

Sie sind eines von drei Finalisten des Startup Wettbewerbs Chivas The Venture. Wie motivierend ist es, dass Sie diesen Schritt geschafft haben?
Für uns ist das natürlich schon mal eine tolle Auszeichnung. Der Wettbewerb richtet sich ja vor allem an Projekte, bei denen ein positiver sozialer oder ökologischer Beitrag zur Gesellschaft von morgen im Fokus steht. Dass ROOM IN A BOX als solches auch wirklich wahrgenommen wird, ist natürlich ein großes Lob.

Was hat Sie dazu bewogen am Wettbewerb Chivas The Venture teilzunehmen?
Die Art und Weise wie der Wettbewerb beworben, ausgestattet und umgesetzt wird, hat bei uns den Eindruck hinterlassen, dass es Chivas mit The Venture wirklich ernst meint und Projekte sucht und unterstützt, die es gut mit dem Planeten meinen. Da sind wir dann natürlich gerne dabei.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?
Wir sind natürlich angetreten um zu gewinnen. Die anderen beiden Teams sind natürlich aber auch keine Gurkentruppen und werden ebenfalls ihr Bestes geben, uns davon abzuhalten. Wir würden sagen die Chance, dass wir gewinnen liegt bei 33,34%. Wir werden wie immer unser Bestes geben, um am Ende als lachender Sieger dazustehen.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten fünf Jahre?
Möbel kommt eigentlich vom lat. „mobilis“. Mobil und beweglich sind in der Realität aber nicht wirklich passende Assoziationen um Möbel zu beschreiben. Neben der Entwicklung eines super mobilen Zimmerset, die wir hoffentlich in den nächsten zwei Jahren abschließen können, sehen wir unsere Zukunft aber vor allem auch darin, mobile und ökologische Möbel zusammen mit Partner aus der Entwicklungshilfe für den Einsatz in Krisengebieten zu entwickeln. Die Einsatzmöglichkeiten sind hier unglaublich vielfältig.

Zum Schluss: welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Wenn du glaubst du kannst es und wenn du glaubst du kannst es nicht, wirst du beide Male Recht haben.
2) Wenn dir dein erstes Produkt nicht peinlich ist, bist du zu spät an den Markt gegangen.
3) Innovation ist nicht das bessere Produkt, sondern die Fähigkeit einen sozialen Wandel herbeizuführen.
4) Team, Team, Team! Grundvoraussetzung für den späteren Erfolg ist, dass du/ihr das Team bis zum Erreichen der ersten wichtigen Meilensteine zusammenhaltet.

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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