Die Renaissance von analogen Werbemitteln im digitalen Zeitalter

Warum soll es überhaupt eine Renaissance von gedruckten, analogen, physisch greifbaren Werbemitteln geben? Schließlich tummeln sich täglich Millionen potentielle Kunden im Internet herum.

Digitale Medien üben eine große Anziehungskraft aus – Nicht zuletzt durch die permanente Präsenz von Smartphones. Im Prinzip tragen wir tagtäglich unser gesamtes Büro in der linken oder rechten Hosentasche. Mit Online Shops, Social Media Marketing, Conversion Optimierung, Link Building und passgenaues Erfolgstracking geraten viele Marketing Manager in eine regelrechte Euphorie digitaler Vermarktung.

Das Problem digitaler Werbung
Mit einer täglichen Sturzflut von mehr als 4.000 Werbebotschaften ist irgendwann das Maß voll. Durch die digitale Ad-Überflutung hat sich eine digitale Gewöhnlichkeit breit gemacht. Dagegen hilft nur noch das Ausblenden, der Tunnelblick oder ein Adblocker –aus reinem Selbstschutz.

In einer aktuellen Eyetracking-Studie von usability.de 2016 wurden „klassische“ Textanzeigen von Google hinsichtlich der Wahrnehmung untersucht.

Es stellte sich heraus, dass ein Großteil der Teilnehmer bewusst Werbeanzeigen überspringt. Viele empfinden die gekennzeichnete Werbung als irrelevant und nutzen eher die organischen, nicht bezahlten, Suchergebnisse als Informationsquelle. Genau wie in der Evolution haben wir uns auch auf den Digital Overload angepasst, um uns vor der permanenten Reizüberflutung zu schützen.

Back to the Roots – Die Renaissance von Werbeartikel
Der Gesamtverband für Werbe-Artikelwirtschaft (GWW) veröffentlicht jährlich wichtige Markt- und Wirkungsstudien für analoge Werbemittel. Die aktuelle Studie von 2016 zeigt, dass Werbeartikel zu den beliebtesten Werbeträgern in Deutschland zählen. Während viele Werbekanäle als störend empfunden werden, ist es bei Werbeartikeln genau umgekehrt. 73% aller Deutschen sind der Meinung, viel zu selten Werbeartikel zu bekommen.

Hohe Erinnerungsquote von Werbeartikeln
Laut GWW (Wirkungsstudie 2014) haben Werbeartikel eine Erinnerungsquote von 95%. Werbeartikel bleiben dem Kunden somit länger im Gedächtnis, vor allem wenn die Artikel im ständigen oder häufigen Gebrauch sind. Die hohe Erinnerungsquote hängt vermutlich damit zusammen, dass Werbeartikel mehrere Sinne ansprechen. Der Haptik-Effekt bzw. das multisensorische Fühlen von Gegenständen ist ein regelrechter Conversion Boost, der im digitalen Zeitalter seine Renaissance feiert.

78% aller Befragten können sich bei haptischen Werbeartikeln den Marken- oder Unternehmensnamen ins Gedächtnis rufen. Der Recall von Werbemitteln ist im Vergleich zu Zeitschriften fast drei Mal so hoch.

Nicht Konformität, sondern Individualismus erwirtschaftet Umsätze
Nur noch Außergewöhnliches wird beachtet. Das gilt natürlich nicht nur im Digitalmarketing. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sollten Sie auf billige Massenware wie Kugelschreiber, USB-Sticks oder Flaschenöffner verzichten. Start-ups sind nur erfolgreich, wenn sie innovativ sind. Gleiches gilt auch für den Einsatz von Werbemittel. Denn mit dem zehnten Kugelschreiber erreichen Sie oftmals nur noch die Mülltonne.

Aufgrund der digitalen Katerstimmung fassen viele Unternehmen wieder den Mut, sich mit komplexen und individuellen Werbemitteln auseinanderzusetzen. Individuelle, haptische Werbeartikel, die alle Sinne ansprechen. Multisensorisches Marketing, statt digitale Massenüberflutung. Eine Verzahnung von Offline & Online, statt ausschließlicher Fokus auf Online Medien.

Gute Werbeartikel sind einerseits funktional, andererseits aber auch neuartig und besonders. Für den Kunden muss idealerweise ein spürbarer Mehrwert generiert werden, denn dadurch brennt sich ihre Marke langfristig ins Gedächtnis und Sie schaffen eine Bindung zum Kunden.

Fokussieren Sie sich also nicht ausschließlich auf Online Marketing. Nutzen Sie außergewöhnliche und individuelle Werbeartikel und bieten Sie Ihren Kunden einen echten Mehrwert. Am Ende des Tages zählt immer noch, welches Ergebnis unter dem Strich steht. Und Sie werden erstaunt sein, was Sie mit individuellen Werbeartikeln alles erreichen können.

Quelle: Displaystars

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