Reishunger: Reis direkt von Bauern aus der ganzen Welt

Reishunger Reis in frischer Qualität zu einem fairen Preis

Stellen Sie sich undIhr Startup Unternehmen Reishunger doch kurz vor!
Ich heiße Sohrab Mohammad, bin 32 Jahre alt und habe gemeinsam mit meinem Studienkollegen Torben Buttjer von 5 Jahren die Firma Reishunger gegründet. Unsere Idee war, eine hochwertige Marke für das Lebensmittel Reis zu schaffen, welchen wir direkt von Bauern weltweit importieren, in unserem Reislager in Bremen portionsgerecht abfüllen und über unseren Onlineshop reishunger.de direkt an Endverbraucher vertreiben. Durch den direkten Handel können wir unnötigen Zwischenhandel ausschalten und gewährleisten dadurch eine sehr hohe, frische Qualität zu einem fairen Preis. Inzwischen hat sich aber unser Spektrum über Reis hinaus erweitert. Wir bieten neben 22 verschiedenen Reissorten auch Getreidesorten wie Quinoa und Couscous, Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen, sowie viele Reiszubehörprodukte wie Reiskocher und Bambusdämpfer an. Wir beschäftigen rund 40 Mitarbeiter, die uns in Verwaltung, Produktion und Verpackung unterstützen.

Wie ist die Idee zu Reishunger entstanden und wie kam haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Torben und ich haben zusammen Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Bremen studiert. Kennen- und hassengelernt haben wir uns im Rahmen eines Uni-Projektes, in dem wir uns nicht so gut verstanden haben, weil wir ständig mit unterschiedlichen Ideen und Umsetzungsansätzen aneinander gerasselt sind. Das erstaunliche war aber, dass das Projektergebnis erstaunlich gut war, so dass wir schnell verstanden haben, dass wir mit unseren unterschiedlichen Stärken vielleicht doch ganz gut zusammenpassen. Also beschlossen wir gemeinsam zu gründen. Während eines Mensa Essens zu fader Sauce und pappigem Reis entstand dann die Idee zu Reishunger.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen kann ich gar nicht einzeln benennen. Sie sind nämlich nach wie vor tagtäglich präsent. Angefangen mit der Herausforderung überhaupt erst an den Start zu kommen, über unsere ersten Marketingaktivitäten, bis hin zu den Themen Wachstum und Mitarbeiterverantwortung, ist alles nach wie vor eine riesen Herausforderung. Wir sind komplett eigenfinanziert – klassisches Bootstrapping.

Wer ist die Zielgruppe von Reishunger?
Im Grunde jeder, der sich für gute, gesunde Lebensmittel interessiert und gerne kocht. Bei uns kaufen Studenten aber auch Rentner, und alles dazwischen. Unser Ziel war es immer, nicht nur Menschen von unserem Reis zu überzeugen, die sowieso schon Reis für sich entdeckt haben, sondern viel mehr auch Menschen zum Reis essen zu bewegen, die vorher noch nie irgendwelche Touchpoints zu Reis hatten.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die verschiedenen Reissorten aus?
Zunächst einmal achten wir darauf, eine möglichst große Vielfalt an unterschiedlichsten Reissorten im Sortiment zu haben. Es gibt weltweit mehrere tausend verschiedene Sorten. Wir decken inzwischen die beliebtesten und leckersten Sorten ab. Wenn wir uns für eine spezielle Sorte entschieden haben, achten wir im nächsten Schritt auf die sensorischen Eigenschaften – also Optik, Aroma, Geschmack. Laboruntersuchungen folgen dann ebenfalls. Auch Themen wie Bio und Herkunft spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Wie viel verschiedene Reissorten haben Sie momentan in Ihrem Portfolio?
Aktuell sind es 22. Dann noch ca. 10 Getreidesorten und 10 Hülsenfrüchte – alles in 200 g Probierpackung, 600 g Normalpackung und 3 kg Großpackung für Familien und Vielesser.

Was findet der Kunde noch auf Reishunger?
Neben unseren leckeren Körnern finden Kunden bei uns noch sehr viel rund ums Korn – Zubehörprodukte zum Zubereiten und Servieren von Reis, aber auch viele Zutaten wie Gewürze, Pasten und Saucen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, gibt es auf reishunger.de noch ein großes Online-Rezeptbuch mit Rezepten aus der ganzen Welt, zum inspirieren und nachkochen.

Reishunger, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir setzen aktuell weiter auf gesundes Wachstum. Weitere Absatzkanäle und neue Produkte stehen dieses Jahr im Fokus. Wir wollen Deutschlands bekannteste Reismarke werden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Vernünftig planen, aber nicht überplanen, sondern irgendwann einfach anfangen zu machen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sohrab Mohammad für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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