Offene Augen für die eigenen Problemstellungen haben und in Lösungen denken!

Re:ease modularer Organizer mit 11 Funktionen schafft Ordnung auf dem Schreibtisch

Wie ist die Idee zu Re:ease entstanden?
Ich bin hauptberuflich als Projektmanager in einer jungen Onlinebank tätig und liebe digitales und effizientes Arbeiten. Trotzdem ist es in meinem Job, wie bei vielen anderen auch, unvermeidbar regelmäßig mit Papier zu arbeiten. Die dazu notwendigen Tools haben sowohl meinen, als auch die Arbeitsplätze der Kollegen regelmäßig in den Kriegszustand versetzt. Viel zu häufig habe ich mich beim Versuch etwas auf meinem Schreibtisch zu finden oder beim Neuanordnen der klobigen Tools ertappt, anstelle zu arbeiten. Ich wollte meine Produktivität verbessern und habe nach Organizern gesucht, die alle praktischen Werkzeuge clever und ästhetisch kombinieren.

Ich wurde nicht fündig und dachte mir, dass dies eigentlich ein cooles Projekt wäre um auch mal ein haptisches Produkt zu erschaffen.

Welche Vision steckt hinter Re:ease?
Wir wollen schreibtischarbeitenden Menschen auf der ganzen Welt helfen sich besser zu organisieren, weniger zu Prokrastinieren und somit mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu haben.

Was waren bisher die größten Herausforderungen?
Das Projekt bzw. die Produktentwicklung neben einem Vollzeitjob voranzutreiben hat natürlich viel Freizeit gekostet. Gleichzeitig war es aber super bei der Produktentwicklung einen meiner besten Freunde, Laurent Hartmann als Ingenieur mit an Board zu haben. Da fühlte es sich weniger nach Arbeit an. Eine große Herausforderung war das Pre-Campaign Marketing. Kickstarter hat sich in den letzten Jahren immer mehr auch zum Schauplatz von großen Unternehmen entwickelt, da fällt es schwer auf Augenhöhe zu spielen.

Die größte und spannendste Herausforderung wird aber sicherlich die Massenproduktion im Falle einer erfolgreichen Finanzierung.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Ich mag pragmatische Lösungen und Crowdfunding ist eine tolle Möglichkeit mit überschaubaren Mitteln eine Idee zu testen, bzw. die These zu verifizieren, dass ein Produkt gebraucht wird. Ich bin schon lange großer Crowdfunding Fan und lasse mich gern von den Innovationen auf den Plattformen inspirieren.

Gerade die große Design Community auf Kickstarter sehe ich als gute Chance unser Produkt zu testen.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Re:ease in die Produktion bringen und unser Produkt an die Unterstützer ausliefern.

Wer ist die Zielgruppe Re:ease?
Schreibtischarbeitende die einen effizienten und produktiven Arbeitsstil pflegen, Designliebhaber, Gadgetliebhaber und Ordnungsfreunde

Was ist das Besondere an Re:ease ? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Re:ease Besonderheit liegt in einem designtechnisch ansprechenden Produkt, welches praktische Funktion mit Design perfekt vereint. Die integrierte Technik zum kabellosen Laden oder kleine Details wie die versteckten Magnete zur Kombination der Module sind in einer derartigen Produktkombination völlig neu.

Es gibt einige Anbieter von minimalistischen Ablagesystemen. Diese lassen aber praktische Tools (Locher, Tacker, Tesa etc.) vermissen.

Re:ease modularer Organizer mit 11 Funktionen schafft Ordnung auf dem Schreibtisch
Re:ease, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Gerne wollen wir unsere Palette um weitere, wunderschöne Produkte erweitern und Re:ease zu einer Marke entwickeln die mit praktischem und ästhetischem Design Menschen bei der Organisation ihres Alltags hilft.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Nicht zu viel Zeit mit der Perfektionierung eurer Idee im stillen Kämmerlein verschwenden, sondern die Idee möglichst schnell testen. Einfache Landingpage mit Websitebuilder bauen auf der die Idee beschrieben wird (haptisches Produkt = 3D gedruckten Prototypen in Szene setzen, digitales Produkt = Idee digital modellieren)-Kleines Budget für Ads aufwenden-Conversion/Kosten tracken-Case aufstellen-auf dieser Basis entscheiden ob man die Idee weiterverfolgen sollte oder seine Energie in die nächste Idee investiert.
2. Offene Augen für die eigenen Problemstellungen haben und in Lösungen denken. Jeder hat gute Ideen.

3. Tauscht euch mit anderen Gründern aus. Motiviert, gibt neue Denkanreize und eröffnet euch oft Zugang zu weiteren coolen Persönlichkeiten.

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marc Stüber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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