Samstag, November 27, 2021

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

R3FAG Sammel- und Recyclingsystem für Zigaretten Abfälle

Stellen Sie sich und das Startup R3FAG doch kurz unseren Lesern vor! 

R3FAG ist momentan noch ein zwei Mann Projekt, bestehend aus Florian Eder, dem Entwickler des Systems und Maximilian Ranze, welcher sich um den kaufmännischen Bereich des Projektes kümmert. 

R3FAG ist ein öffentlich anlegbares Sammel- und Recyclingsystem für Zigarettenabfälle welches sich auch um die Aufklärung der Raucher, für ihre Verantwortung kümmert und auch die Raucher, durch das System an sich, motiviert ihren Müll nachhaltig zu entsorgen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Wir wollen ein Unternehmen gründen, weil wir etwas verändern wollen. Gleichzeitig wollen wir Verantwortung übernehmen, für unsere Entscheidungen und unsere späteren Angestellten. Wir möchten ein Unternehmen mit Menschen, für Menschen aufbauen. Unternehmerisch wollen wir die 4 Tagewoche betreiben und Mitarbeitern eine Möglichkeit geben sich am 5. Tag sozial zu engagieren und somit die Menschen die am Rande der Gesellschaft stehen, versuchen, wieder etwas mehr in unsere Mitte zu bringen. 

Welche Vision steckt hinter R3FAG ? 

Die Vision, dass wir so gut wie alles, reparieren, wiederverwenden oder recyceln können. Wir sind der Meinung das wir weg müssen von der Wegwerfgesellschaft und der Wegwerfwirtschaft. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Aktuell stehen wir noch vor der größten Herausforderung, der Gründung. Im Falle eines nicht digitalen StartUps ist dies, heutzutage, schon eine immense Herausforderung, da man trotz eines funktionierenden Systems, oft gegen Mauern läuft. Da wir mit unserem Projekt durch sämtliche Fördermaßnahmen in Deutschland fallen, ist der Punkt der Finanzierung äußerst schwierig. Selbst das Bayrische Umweltministerium wies uns ab und begründete dies damit, dass unser Projekt zu „Praxisnah“ sei. Banken stellen sich quer, da sie das System der sogenannten Doppeldividende nicht recht akzeptieren und sich bei Fördermöglichkeiten durch die KfW und LfA auf das Hausbankengesetz berufen und uns trotz aller nötiger Unterlagen und Nachweisen ablehnen. Aus diesem Grund führen wir aktuell ein Crowdfounding auf StartNext durch, um dem Start des Unternehmens einen Schritt näher zu kommen. 

Wer ist die Zielgruppe von R3FAG ? 

Unsere Kunden sind überwiegend Städte, Gemeinden und größere Unternehmen. Langfristig zählen aber auch kleinere Unternehmen aus verschiedensten Branchen zu den potentiellen Kunden. 

Wie funktioniert R3FAG ?  

Mit R3FAG bieten wir zb. Städten und Gemeinden eine Infrastruktur aus Aschenbechern an, die wir liebevoll FAG-Buckets nennen. Das ganze läuft über ein Mietsystem, welches mehrere Dienstleistungen mitsichbringt. Zu den Dienstleistungen zählt die regelmäßige Entleerung der FAG-Buckets, sowie deren Wartung. 

Zusätzlich kommen wir regelmäßig in die Kundengebiete, klären die systemnahe Bevölkerung über das System von R3FAG auf und sensibilisieren den Raucher, für seine Verantwortung. Hier klären wir über die Schäden auf, welche das Littering durch Zigarettenabfälle verursacht. Die Raucher erhalten zusätzlich von uns, kostenlose Taschenaschenbecher. Ein weiteres Werkzeug, ist die FAG-App, diese zeigt dem Raucher an, wo sich die FAG-Buckets befinden und bietet ihm, über das scannen eines QR-Codes auf dem FAG-Bucket ein Belohnungssystem, wo Punkte gesammelt und bei kooperierenden Unternehmen, gegen Waren, Rabatte oder Dienstleistungen eingetauscht werden können. 

Zusammen mit der FAG-App und der Sensibilisierungsarbeit vorort, sorgen wir dafür, dass die Zigarettenabfälle von den Rauchern, auch wirklich in unseren FAG-Buckets landen. Im Anschluß daran, können wir die gesammelten Abfälle durch unseren entwickelten Prozess in die Komponenten, Tabak, Papier und Filter auftrennen und diese Materialien wieder in neue Verfahrenswege leiten. Somit schaffen wir es, einen der giftigsten Abfälle der Welt zu recyceln und gleichzeitig den Beweis bringen, dass das Recyceln von Zigarettenfiltern wirtschaftlich sein kann. 

R3FAG , wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Der erste Weg führt über eine mögliche Finanzierung und somit zur Gründung, welche wir anfang 2022 anstreben. In 5 Jahren hoffen wir unser System, mit allen Punkten die dazu gehören, in ganz Bayern etabliert zu haben und uns auf eine Expansion in ganz Deutschland konzentrieren können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

1. Geht nicht, gibt’s nicht und lasst euch nie einreden das ihr dies oder jenes nicht könnt, nur weil ihr kein Ingenieur oder sonst was seid. 

2. Gebt nicht auf, auch wenn es oft noch so aussichtslos aussehen mag. Glaubt an euch und Euer Projekt. 

3. Seit bereit alles zu geben. Geht auch mal Risiken ein, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 

Wir bedanken uns bei Florian Eder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: R3FAG

Kontakt:

R3FAG
Am Anger 30 b
D-86438 Kissing

Info@r3fag.de

Ansprechpartner: Florian Eder

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