Es gibt immer Türen, die noch offen stehen und nur darauf warten, dass jemand durch läuft!

Quick&Curry Gewürzmischung zur Zubereitung einer Currywurstsauce

Stellen Sie sich und das Startup Quick&Curry doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind die Brüder Linus (20) und Colin Banse (22), die Gründer von Quick&Curry. Wir wohnen derzeit zusammen in Bayreuth und studieren nebenbei. Unser Produkt ist eine Gewürzmischung zur Zubereitung einer Currywurstsauce. Seit Juni diesen Jahres ist Quick&Curry im Verkauf. Die Platform Foodstarter von Edeka hat uns schon sehr früh die Türen in den Lebensmitteleinzelhandel geöffnet uns somit beliefern wir schon einige Edeka-Märkte in ganz Deutschland.

Kurz gefasst kann man sagen, dass wir im Lebensmittelbereich tätig sind und Gewürzmischungen produzieren, die sich einfach und schnell zubereiten lassen.

Wie ist die Idee zu Quick&Curry entstanden?
Im Grunde ganz einfach. Linus und ich sind schon länger leidenschaftliche Currywurstfans. Durch unser Studium an der Hochschule Hof und der Universität Bayreuth sind wir wohl fast jeden Tag in der Kantinemittagessen. Und in fast jeder Kantine gibt es nun mal Currywurst. Genau hier entstand die Idee: »Lass uns einfach eine bessere Currywurstsauce entwickeln!«

Welche Vision steckt hinter Quick&Curry?
Als wir uns dann endlich in die Produktentwicklung stürzten, haben wir festgestellt, dass andere Hersteller eine ewig lange Zutatenliste haben. Da uns diese aber wie Fach-Chinesisch vorkamen, dachten wir uns, dass es auch einfacher gehen muss. So haben wir es geschafft, die Zutatenliste unserer Gewürzmischung im Vergleich zu herkömmlichen Produkten von über 30 auf gerade mal 13 Zutaten zu senken. Das verleiht unserer Sauce einen punktgenauen Geschmack.

Unsere Vision ist es also, Produkte mit einem unwiderstehlichen Geschmack zu entwickeln, mit einer Zutatenliste, die nur das Nötigste enthält.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Durch unsere Studiengänge Jura mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung und Mediendesign, haben wir den großen Vorteil, dass wir viele Bereiche kostengünstig abdecken können. Normalerweise zahlt man ja schon ein Haufen Geld für Design-Dienstleistungen. Wir konnten unser Brand-Building und unseren Online-Shop einfach selbst in die Hand nehmen. Die größte Herausforderung war für uns, dass wir uns in einem Markt zurechtfinden mussten, von dem wir vorher keine tieferen Kenntnisse hatten. So haben wir zum Beispiel Etiketten drucken lassen und erst im Nachhinein festgestellt, dass wir diese vielleicht vorher hätten prüfen lassen sollen.

Bezüglich der Finanzierung haben wir das Glück, dass wir mittlerweile einen Business Angel gewinnen konnten, der uns natürlich mit einiger Erfahrung unterstützt und auch sozusagen das nötige Kleingeld dazu beiträgt. Für weitere Investoren sind wir aber weiterhin offen.

Wer ist die Zielgruppe von Quick&Curry?
Unsere Zielgruppe fasst sich sehr weit, somit ist Quick&Curry ein Produkt, welches perfekt für Supermärkte und den Massenmarkt geeignet ist. Aber nicht nur der normale Verbraucher, sondern auch die Gastronomie kann von dem Produkt profitieren. In Deutschland werden jährlich ca. 800 Millionen Currywürste konsumiert. Im primären B2C Fokus stehen für uns zum einen Personen, die nicht täglich frisch kochen möchten, sondern auch gerne mal zu schnellen, leckeren Varianten greifen und zum anderen auch reine Genuss-Menschen, die gerne Grill-Abende veranstalten und dort leckere Würstchen und Fleisch grillen und die Sauce dazu verwenden.

Was ist das Besondere an Quick&Curry? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Das Besondere an unserer Gewürzmischung ist, dass sie auf den Punkt schmeckt. Ich denke, andere Anbieter bekommen diesen Geschmack allein bereits deswegen nicht hin, da sie viel zu viele überflüssige und den klassischen Currywurst-Geschmack verfälschende Inhaltsstoffe enthalten. Den richtigen Unterschied sieht man wie bereits erwähnt, wenn man unsere Zutatenliste neben die anderer Anbieter legt.

Unser Produkt hat 13 Inhaltsstoffe, andere Anbieter mindestens 30. Das ist schon ein Unterschied!

Den wichtigsten Unterschied merkt man jedoch erst, wenn man die Produkte anderer Anbieter mit unserem im Direktvergleich verkostet. Das sind einfach Welten. Alleine der Vergleich des Geruchs sagt schon so viel aus. Da gilt es einfach für jeden, sich selbst ein Bild zu machen. Wenn man es einmal probiert hat, will man nicht mehr davon weg. Da merkt man dann erst, dass Liebe tatsächlich durch den Magen geht.

Quick&Curry, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
5 Jahre ist eine sehr lange Zeit. Wir stellen uns häufig eine komplette Regalwand mit unseren Produkten vor. Wir haben auch noch einige neue Produkte in der Hinterhand. Welche genau kann ich nun natürlich nicht sagen, jedoch wird da noch viel kommen. Wir sehen uns auf jeden Fall in 5 Jahren als eine feste Größe im Lebensmitteleinzelhandel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründen mit auf den Weg geben?
Wir haben uns mittlerweile eine Macher-Mentalität angeeignet. Wir möchten nicht groß reden, sondern einfach loslaufen, machen, lernen, verbessern. Nur so werden wir gezwungen, im Zeitraffer zu lernen. Bei Rückschlägen sollte niemand aufgeben und sich denken »Erfolg ist gar nicht so einfach, wie ich gedacht habe«, sondern dann erst recht weitermachen. Es gibt immer Türen, die noch offen stehen und nur darauf warten, dass jemand durch läuft! Und zuletzt ist es uns sehr wichtig, große Ziele in kleine Schritte und Etappen zu unterteilen.

Wenn man einen Marathon laufen möchte, dann fängt man auch erst mit kleinen Distanzen an und steigert sich. So läuft es auch in der Unternehmensgründung!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Linus und Colin Banse für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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