Perfektionismus ist gut, aber in Maßen

Mit Pureganic den eigenen Nährstoffbedarf ermitteln für eine gesunde Ernährung

Stellen Sie sich und das Startup PUREGANIC kurz unseren Lesern vor!

Gerne – mit PUREGANIC kann man seinen eigenen Nährstoffbedarf ermitteln und sich daraufhin eine Mischung an pflanzlichen Zutaten mit hoher Nährstoffdichte zusammenstellen lassen, die genau die auf den eigenen Nährstoffbedarf passt. Die erste Möglichkeit also, die eigene Ernährung rein pflanzlich und auf den eigenen Bedarf angepasst, zu ergänzen. Die PUREGANIC-Mischung lässt sich dabei ganz einfach anwenden und in den Alltag integrieren.

Felix Buyer, B.Sc. Biotechnologie spez. Lebensmitteltechnologie

Max Barthel, Produktdesign-Student

Victor Gruber, B.A. BWL/Marketing 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Angefangen hat es damit, dass wir versucht haben, unsere eigene Ernährung zu verbessern. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass es sehr schwer ist, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, weil jeder Mensch einen sehr individuellen Nährstoffbedarf hat. Wir lösten das Problem dann für uns selbst, indem wir für jeden von uns einen Mix entwickelten, der auf den jeweils individuellen Bedarf passte. Max mischt sich diesen Mix seither morgens in sein Müsli und ich (Felix) trinke meinen individuellen Mix täglich als Shake. Für uns selbst hatten wir damit die perfekte Lösung für unsere Ernährung gefunden, als nächstes wollten wir die Lösung auch für andere verfügbar machen: Wir entwickelten einen Algorithmus, in dem jetzt das ganze Wissen steckt, das wir in den letzten Jahren und während des Studiums gesammelt haben, um auch anderen die Möglichkeit zu geben, unsere Lösung für sich zu nutzen. 

Welche Vision steckt hinter PUREGANIC?

Ernährung ist ein sehr komplexes Thema, bei dem immer noch sehr viel Unklarheit und Verwirrung herrscht, obwohl der Trend zum gesünderen Leben und zu gesunder Ernährung klar erkennbar ist. Wir wollen mit PUREGANIC nicht nur eine Lösung bieten, um gesunde Ernährung für jeden leicht umsetzbar und alltagstauglich zu machen, sondern auch ein Bewusstsein für das Thema Ernährung schaffen. Besonders bei den Fragen: Welchen Einfluss hat gesunde Ernährung auf mein Leben und meinen Körper und wie schaffe ich es, mich gesund zu ernähren? Dabei orientieren wir uns immer am aktuellen wissenschaftlichen Stand, um diese Fragen bestmöglich zu beantworten.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Finanzierung bisher war definitiv eine Herausforderung, weil wir bewusst entschieden haben, aus eigener Kraft auf den Markt zu kommen und erst jetzt, nach unserem Marktstart, mit Hilfe von Investoren die Marke bekannt machen. Diese Entscheidung hat sich für uns gelohnt, da das Unternehmen immer noch hauptsächlich in unserem Besitz ist und wir uns nicht auf „schlechte Deals“ einlassen mussten, um den Markteintritt zu finanzieren.

Wer ist die Zielgruppe von PUREGANIC?

Jeder, der gesunder Ernährung mehr Bedeutung schenken aber dafür sein Leben nicht komplett umkrempeln möchte. Gesunde Ernährung sollte einfach ins Leben passen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ganz klar die Tatsache, dass PUREGANIC aus rein pflanzlichen Zutaten besteht, die lediglich schonend getrocknet und gemahlen wurden und keinerlei Träger- oder Füllstoffe enthält. Das in Kombination mit der Möglichkeit, die Mischung auf den eigenen Bedarf anpassen zu können, ist bisher einmalig. 

Wie ist das Feedback?

Wie die Produkte dann wirklich am Markt ankommen, werden wir sehen, sobald wir die ersten Kunden haben. Bisher ist das Interesse von Investoren, Kooperationspartnern und potenziellen Kunden allerdings sehr groß. Unsere Crowdfunding-Kampagne läuft auch sehr gut an und die Vorbestellungen häufen sich. 

PUREGANIC, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben einer geplanten App, mit der gesunde Ernährung noch besser in den Alltag integriert werden kann, wollen wir unsere Lösung innerhalb der nächsten 5 Jahren auch auf weiteren Märkten international etablieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Überlegt euch lieber zweimal, wen ihr an eurem Unternehmen beteiligen wollt. Gute Ideen finden immer Unterstützer, da sollte man sehr wählerisch sein. Immerhin ist es euer Unternehmen und das soll es auch bleiben. 
  1. Perfektionismus ist gut, aber in Maßen. Versucht am besten, so früh wie möglich Markterfahrung zu sammeln – auch wenn es anfangs nur eine Landingpage ist oder ein Smoke-Test. 
  1. Wenn ihr euer gesamtes Potential entfalten wollt, ernährt euch gesund

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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