Ausprobieren, Fehler dürfen gemacht werden nur so lernen wir es noch besser zu tun!

Der Pullendreher – die Welt steht Kopf!

Stellen Sie sich und das Startup Pullendreher doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Timo und Timo und seit 2018 Jungunternehmer. Der Pullendreher ist die erste Marke unserer Firma und vertreibt online und persönlich durch uns den einmaligen Pullendreher. Unsere Erfindung ermöglicht es flexibel alle Art von Flaschen mit Grillsaucen oder anderen zähflüssigen Inhalten wie Shampoo, Duschgel oder Spülung unabhängig von der Form sicher auf den Kopf zu stellen vollständig zu entleeren.

Wir wollen nachhaltig den Verbrauch von Lebensmitteln und anderen Ressourcen in Flaschenabfüllung positiv verändern.

Wie ist die Idee zum Pullendreher entstanden?
Aus der Not. Unsere Frauen fluchten ständig unter der Dusche, dass sie ihre Spülung nicht leer bekommen. Wir Jungs fanden es lästig, dass wir beim Grillen die Saucen nie leeren konnten. Wir haben dann eine pragmatische Lösung geschaffen: Den Pullendreher. Flasche drehen, reinstellen, fertig. Jetzt holen wir alles aus unseren Flaschen raus.

Welche Vision steckt hinter dem Pullendreher?
Wir verschwenden in unserer heutigen Konsumgesellschaft eine große Menge an Lebensmitteln und Ressourcen. Wenn wir nur 10% Flascheninhalt entsorgen bedeutet dies, wir entsorgen auch jede 10. Flasche die wir einkaufen!! Der Pullendreher spart also sogar Geld ein und schützt die Umwelt. Außerdem ärgern wir uns wenn wir die Flaschen klopfen, schlagen, schütteln und mit einem „Sprotz“ der Rest nicht auf unserem Teller sondern auf unserer Hose landet. Endlich ein sommerliches Grillen oder diesen Ärger! Und die Gastronomie-Szene wird der Pullendreher revolutionieren: Finanzielle Einsparung da Saucen aufgebraucht werden, Zeitersparnis weil der Pullendreher auch ein Ordnungssystem für den Tisch ist (auch alle Utensilien wie Speisekarten und Servietten können dort untergebracht werden) und zuletzt auch noch eine Aufwertung der Optik, ja des ganzen Designs und somit des Kundenerlebnisses.

Unsere Vision ist es, die Verwendung von Grillsaucen, Tischutensilien und Duschgel zu revolutionieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben unsere Ersparnisse zusammengeworfen um die ersten Investitionen zu decken. Die größte Herausforderung ist sicherlich, dass unsere Idee im Grunde so simpel ist. Daher mussten wir uns als zunächst um den Schutz unserer Marke und unserer Idee kümmern. Dies hat uns viele Nerven gekostet. Die zweite Herausforderung war das richtige Material und die Serienreife zu erlangen. Hier gilt unser ganzer Dank unserem Lieferanten ohne die der Pullendreher aus Edelstahl heute nicht da wäre. Eine weitere spannende Challenge ist eine Marke und ein Produkt bekannt zu machen, was es bisher nicht gegeben hat. Wir haben uns hier gemeinsam für die Entwicklung einer Machtmarkenstrategie mit einer polarisierenden Filmagentur entschieden, dadurch wollen wir dem Pullendreher Kultstatus bringen.

Ohne unser Netzwerk und deren Kontakte stünden wir heute nicht hier. Die Vernetzung und das „Geben und Nehmen“ ist heutzutage von enormer Bedeutung.

Wer ist die Zielgruppe vom Pullendreher?
Auf der einen Seite sprechen wir jeden Menschen an der gerne grillt oder seine Badutensilien gerne aufbrauchen und komfortabel lagern möchte. Insbesondere sprechen wir Schenker an: Wer kennt das nicht? Papa hat Geburtstag und man hat mal wieder keine Ahnung was man ihm schenken soll. Entweder hat er alles oder er kauft es sich, wenn er was braucht. Heute kann man ihm etwas schenken, was er garantiert noch nicht hat. Auf der anderen Seite ist unsere Zielgruppe ganz klar B2B – insbesondere die Gastronomie hat unendlich viele Möglichkeiten den Pullendreher einzusetzen. Durch die Vielfalt ist nahezu immer ein individuelles Konzept möglich. Mit Besteck, Deko und/oder Speisekarte, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Was ist das Besondere am Pullendreher? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Für die Gastronomie gilt: Noch nie gab es ein Produkt für den Einsatz am Gast was eine so hohe Flexibilität ermöglicht. Design, Nutzen und „Wow-Effekt“ wir können alles liefern. Für den Privathaushalt eignet sich der Pullendreher sehr gut als Geschenk, denn wenn man das coolste oder auffälligste Präsent mitbringen möchte, greift man hier zu einer Neuheit. Und die unendliche Zubehörliste gibt einem stets die Möglichkeit, ein paar Extra-Pins oder ein cooles neues Gadget wie unseren Pullendreher-Schirm zum nächsten Geburtstag oder anderen Anlass mitzubringen. Das i-Tüpfelchen ist die Personalisierung – jeder Pullendreher kann auf Bestellung mit einem individuellen Schriftzug oder dem Firmenlogo individualisiert werden.

Wir revolutionieren den Markt. Der Pullendreher hat ein enormes Potenzial weil er so vielfältig ist.

Pullendreher, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Puh, ich weiß nicht mal was in fünf Monaten ist. Ziel ist es den Pullendreher am Markt so zu etablieren, dass er einen Kult-Status für den Hobbykoch und Hobbygriller erreicht. Aus den Bädern soll der Pullendreher nicht mehr wegzudenken sein. Weiteres Zubehör wie eigene Flaschen und eigene Stopfen werden das Angebot vervollständigen. Und das erwirtschaftete Kapital stecken wir in neue Projekte. Wir haben bereits eine Handvoll Innovationen in der Ideenschublade. Denn unsere Firma steht für die einfache Lösung von Alltagsproblemen. In fünf Jahren schauen wir mit Sicherheit auf einige tolle Problemlösungen zurück.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ausprobieren, Fehler dürfen gemacht werden nur so lernen wir es noch besser zu tun. Durch TUN entsteht etwas und daran kann weiter gearbeitet werden. Sich von Beginn an ein Netzwerk aufbauen, sich einbringen. Anderen Gründern mit seinen Skills zur Seite stehen. Auch mal etwas „ohne Gegenleistung“ tun. Alles Gute kommt irgendwann zurück, spätestens wenn selbst Unterstützung benötigt wird. Und drittens das eigene Mindset bewusst programmieren. Es gibt Tage da stellen wir alles in Frage und besinnen uns dann auf das, was wir bisher erreicht haben. Fragen uns immer wieder „Warum machen wir das, was treibt uns an, woher nehmen wir unsere Energie?“ Wir umgeben uns dann mit positiven Menschen, mit unserer Familie. Wir denken an was anderes und tanken so neue Lust.

Anderen Menschen offen gegenüber zu treten eröffnet soviel Synergiepotenzial. Helfen und helfen lassen, sich füreinander zu interessieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Timo und Timo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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