Arbeitet täglich 2 Stunden mehr als Alle anderen

ProtectPax innovativer Displayschutz, entwickelt aus der Nanotechnologie

Stellen Sie sich und das Startup ProtectPax doch kurz unseren Lesern vor!
Pascal ist Mobilfunkhändler und Ich bin der Marketing Kopf von ProtectPax. Pascal und ich arbeiten nun schon seit Längerem zusammen. Und wir sind froh einander als Geschäftspartner gefunden zu haben. Nun zum Start-Up: ProtectPax ist ein innovativer Displayschutz, entwickelt aus der Nanotechnologie, welche in der Raumfahrttechnologie schon regelmäßigen Einsatz findet, um Scheiben härter gegen Druck und rumfliegenden Raumschrott zu machen. Wir wollten diese innovative Technologie auch für Smartphones und andere Glasoberflächen herausbringen. Also haben wir ProtectPax über 6 Monate lang entwickelt und nun lässt sich das Ergebnis sehen

Wie ist die Idee zu ProtectPax entstanden?
Pascal kommt aus der Automobilbranche und ihm ist aufgefallen, wieviele Kunden Probleme mit herkömmlichen Schutzmaßnahmen hatten und so ist die eigentliche Idee von ProtectPax entstanden. Er kam mit der Idee auf mich zu und wir haben gemeinsam mit der Entwicklung begonnen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war mit Abstand das Finden eines guten Lieferanten, der unsere Formel so herstellen kann wie wir es wollten. Das hat uns sehr viele schlaflose Nächte und Kaffees beschert. Wir wussten die ganze Zeit warum wir diesen Weg gehen wollten und somit haben wir für jedes Problem eine Lösung gefunden.

Warum haben Sie sich jetzt für ein Crowdfunding entschieden?
Wir sind selbst begeisterte Crowdfunder. Und surfen regelmäßig auf Kickstarter und Indiegogo herum und schauen welche neuen Innovationen es gibt. So war für uns von Anfang an klar, dass dies die beste Möglichkeit auf dem Weg zur Finanzierung ist. Wir hatten kein Interesse bei einer Bank um einen Kredit zu betteln.

Wo sehen Sie für sich die Vorteile?
Vor allem das Community Building und das Marketing, welches dort herum platziert wird, sowie die weltweite Ausbreitung sind definitiv Erfolgsfaktoren.

Was werden sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Nach erfolgreicher Finanzierung werden wir direkt im Anschluss auf Indiegogo eine weitere Kampagne launchen und die Ware einkaufen, um die Bestellungen zu bearbeiten. Und nach der Indiegogo Kampagne beginnt der stationäre Handel und Vertrieb.

Wer ist die Zielgruppe von ProtectPax?
Vor allem technikaffine Männer im Alter von 21-35 Jahren. Sowie 18-30-jährige Frauen die sich für Fotografie interessieren und ihr Smartphone regelmäßig benutzen. Aber in Zukunft werden definitiv weitere Zielgruppen und Bereiche erschlossen. Beispielsweise in der Automobilbranche. Und Modebranche. Man kann gespannt sein.

Was ist das Besondere an dem Displayschutz von ProtectPax?
Definitiv die Unsichtbarkeit und die Härte. Es beeinflusst die Displays überhaupt nicht und ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Dadurch bekommt der Nutzer gar keine Beeinträchtigung wie bei Folien oder Panzerglas mit. Außerdem die Härte des Displayschutzes und die wasserabweisende Funktion.

ProtectPax, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren werden wir europaweit den stationären Mobilfunkhandel, sowie Technikhandel bedienen. Definitiv werden weitere Produkte im Bereich Modeschutz und Automobilschutz folgen. Wir werden versuchen so schnell wie möglich paneuropäisch zu versenden und anschließend den weltweiten Handel zu bedienen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp 1: Zum Thema Crowdfunding: Crowdfunding ist definitiv nicht einfach. Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Arbeiten mit mehreren Marketingagenturen zusammen. Haben PressReleases und Ads vorbereitet. Unterschätzt diesen Prozess nicht. Er ist harte Arbeit.
Tipp 2: Wenn Ihr Lieferanten und Partner gefunden habt. Verlasst euch niemals nur auf einen Partner oder einen Lieferanten. Das kann euch das Genick brechen. Sucht mehrere Möglichkeiten.
Tipp 3: Und arbeitet täglich 2 Stunden mehr als Alle anderen. Nur der Weg wird euch früher oder später zum Ziel bringen. Wenn es freitags Abend etwas zu arbeiten gibt, während eure Freunde ausgehen, dann erledigt erst euren Job. Und versucht Strukturen in eurem Start-up zu implementieren. Im nachhinein sind diese schwer in den Alltag einbaubar.

Weitere Informationen finden Sie hier

Link zum Crowdfunding

Wir bedanken uns bei Anthony Filipiak & Pascal Buchen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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