Zusammen geht’s immer leichter als ganz alleine

ProEfficiency Consulting Unternehmensberatung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung

Stellen Sie sich und das Startup ProEfficiency Consulting doch kurz unseren Lesern vor
Mein Name ist Linda Theurer, 36 Jahre, Mutter von drei Töchtern und Gründerin und Geschäftsführerin von ProEfficiency Consulting, einer Unternehmensberatung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung.

Die Idee, die herkömmliche, stark verrufene Unternehmensberatung, kurz, knackig und transparent zum Festpreis anzubieten, kam mir während meiner Angestelltenzeit als Change-Managerin eines Großkonzerns. Unternehmensoptimierung stark vereinfacht und heruntergebrochen ergeben immer lediglich 5 Teilschritte. Durchläuft, egal welches Unternehmen, diese 5 Schritte, kann Effizienz, Kommunikation und Bindung gar nicht anders als gesteigert werden. „Einfach optimieren in 10 Wochen“ kommt besonders gut bei jungen Geschäftsführern und Gründern an, die schnell und einfach Veränderung und Umstrukturierung herbeisehnen und das im „Hau-Ruck-Verfahren.“ Wichtig ist uns nicht der Alleingang mit der Geschäftsführung, sondern die Miteinbeziehung und Aktivierung aller Mitarbeiter. Bindung durch Veränderung und das in 10 Wochen zum Festpreis ist für alle, die gerne schnell, transparent und zielgerichtet unterwegs sind.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Linda Theurer: Meine Geschäftsidee kam mir während einem Flug nach Santiago De Compostela, meiner alljährlichen Jakobsweg-Woche. Davor hatte ich ein Coaching-Gespräch bei welchem ich nach Rat für meine berufliche Weiterentwicklung gesucht hatte. Ich drehte mich schon seit einigen Jahren im Kreis. Stillstand war und ist für mich No-Go. Und genau in diese Stillstand-Schublade wurde ich als alleinerziehende Mutter von drei Kindern gerne gesteckt. „Family first“, das lebe ich sehr konsequent, darum auch die 80% Teilzeit sowie Bedarf an mobilen und flexiblen Arbeitskonzepten. Das hat mir jedoch sämtliche internen Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten verwehrt gelassen. Die Selbständigkeit war die perfekte Lösung, Familienleben und berufliche Leidenschaft unter einen Hut zu bekommen und meinen Drang auf beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung und Abenteuer auszuleben. Risikobereitschaft, Abenteuerdrang, Unabhängigkeit, Eigenverantwortung, Zeitsouveränität, genau das waren meine Lebenswerte die bei dem Coaching Gespräch heraus kamen.

Dazu kam, ich bin jung, gesund, meine Kinder immer selbständiger und ich lebe in einem sicheren Land mit einem sehr attraktiven Arbeitnehmermarkt – auf was hätte ich warten sollen?!

Was war bei der Gründung Ihres Startup Unternehmens die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war, an mich selbst zu glauben und mich nicht ausbremsen zu lassen. Anfangs noch ganz klein und unsicher – habe ich mir ein Umfeld mit motivierenden und unterstützenden Menschen gesucht und aufgebaut. Hilfe gab es an jeder Ecke, das Internet ist voll damit. Den Mut zu haben, einfach in die Ungewissheit zu springen, ich glaube das war auch nicht leicht. Sowie das Filtern der vielen „guten“ Ratschläge.

Gab es jemals einen Punkt, an dem Sie dachten, ich schaffe das nicht?
Linda Theurer: Ich habe auf der grünen Wiese gestartet, also bei null, was niemals leicht ist. Von meinem Konzept derart begeistert, dachte ich anfangs, es wird mir aus der Hand gerissen. Dem war nicht so, was ernüchternd war. Wieder was gelernt. Ich habe seit diesem Jahr viel verändert und probiert. Agilität ist hierbei das Schlagwort, das nicht nur für meine Kunden gilt, sondern auch für mich.

Gut Ding will Weile haben und ich bin auf einem guten stabilen Weg.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
Anfangs als Einzelkämpferin auf Siegeszug unterwegs, kooperiere ich derzeit stark mit anderen Beratern und Coaches. Ich weiß sehr genau, was ich kann und was ich nicht kann. Was nicht mein Spezialgebiet ist, gebe gerne an andere Profis ab. Derzeit erarbeite ich ein Projekt mit zwei anderen international erfahrenen Kolleginnen mit Fokus auf Großkonzerne, was für mich ganz neu ist. Mein Programm funktioniert und begeistert. Zusammen mit anderen kann ich aber noch viel mehr bieten und mich fachlich weiterentwickeln.

Muss man mit seinen Aufgaben wachsen?
Linda Theurer: Man muss nicht, man tut es ganz einfach. Ich bin seit meiner Selbständigkeit derart gewachsen, wie vorher als Angestellte in vielen Jahren nicht. Mitreißend und begeisternd Präsentieren, Akquise aller Art, erfolgreich Netzwerken, Sichtbarkeit in Socialmedia und so viel mehr ist für mich derzeit selbstverständlich.

Ich musste mir das aneignen, an mich glauben. Ja, ich bin sehr gewachsen.

Wie bringen Sie Familie und Selbstständigkeit unter einen Hut?
Meine Prioritäten sind glasklar: Erst Familie, dann Arbeit. Meine Kunden haben mich ganz und gar motiviert und fokussiert zu den Geschäftszeiten. Wochenende und Feierabend gehören aber mir und meinen Lieben. Diese Zeit ist für meine Regeneration und mein Seelenleben wichtig – mindfulness ein allgegenwärtiges Wort, welches ich lebe und was ich meinen Kindern auf den Weg geben möchte. Langfristig gesund, ausgeglichen und einsatzfähig zu sein hängt von meiner Organisation und Prioritätensetzung im Alltag ab.

Nein sagen zu können und ganz viel Disziplin, ist Voraussetzung.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Auf jeden Fall! Alles beginnt mit einer Idee. Und jede Idee entwickelt sich. Perfektion und eine ausgeklügelte, detaillierte Planung können ausbremsen und demotivieren, wenn etwas anders kommt als geplant.

Das grobe Ziel muss feststehen, der Weg an sich, … entsteht, wenn man ihn geht.

Wer ist die Zielgruppe von ProEfficiency Consulting?
Meine Zielgruppe sind klein- und mittelständische Unternehmen mit 20-500 Mitarbeiter D-A-CH-weit. Überall wo kommuniziert wird, wo Arbeitsabläufe stattfinden und wo es Führungskräfte gibt, ist Optimierungspotential da.

Welchen Service bieten Sie an? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Linda Theurer: Im Gegensatz zu herkömmlichen Unternehmensberater, die alles anbieten, Tagessätze berechnen und sich teilweise unabkömmlich machen, biete ich nur ein einziges Produkt an: Das 10 Wochen- Programm. Es ist ein Paket, mit einem Anfang, einem Ende, fertigen Vorlagen, einem Starterkit, 100%iger Transparenz, unabhängiger Weiterführung und einem planbaren Festpreis. Ob 50 Mitarbeiter oder 500, das Paket bleibt immer gleich. Da ich mit Multiplikatoren, Mitarbeiter des Unternehmens, arbeite, brauche ich nicht täglich vor Ort zu sein, spare mir lange Kennenlernzeiten und trainiere diese Mitarbeiter 10 Wochen lang, Change-Management weiterzuführen.

Das alles spart den Kunden Kosten, gewährleistet Beständigkeit und Individualität und motiviert und bindet die Mitarbeiter durch das aktive Miteinbeziehen.

ProEfficiency Consulting wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Linda Theurer: Mein Ziel ist es zu wachsen. Direkter Kundenkontakt, Akquise, Fachvorträge, das ist ganz klar mein Fokus. Ich könnte mir eine Art Franchise gut vorstellen, da das Konzept leicht lernbar ist und super eigenverantwortlich und unabhängig bearbeitet werden kann. Ich denke da an Eltern, die von zu Hause aus, zeitsouverän und Chef-los arbeiten möchten. Die 10 Wochen und das Ziel stehen immer fest. Wie die Zeit aber eingeteilt wird, ist Berater- und Kunden- Sache und lässt beide höchst flexibel bleiben.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Machen. Lieber täglich winzige Schrittchen als gar nicht. Und nicht auf den richtigen Zeitpunkt warten,- der ist nämlich immer. Und das Umfeld auf Pessimisten und Ausbremser prüfen. Das gilt auch für Familie und enge Freunde. Netzwerken ist A und O. Suche dir passende Netzwerke und verbünde dich. Zusammen geht’s immer leichter als ganz alleine.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Linda Theurer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X
X