Gründe wenn Du etwas kreieren möchtest

Treffen Sie Productive Mobile auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor
Fast jeder hat mittlerweile ein Smartphone, allerdings gibt es oftmals noch keine oder nur wenige „Produktivitäs-Apps für Mitarbeiter„. Hier geht es z.B. CRM, ERP, Approvals, Employee Self Service, Bestellungen, Intranet, etc. – das sind Anwendungen, die Mitarbeiter regelmäßig benutzen, um Ihre Arbeit zu erledigen. Für die IT von Unternehmen ist es meistens eine große Herausforderung, solche Apps zu erstellen, da die IT Landschaft komplex und heterogen ist. Typischerweise kostet eine Enterprise app ca. EUR 75k – EUR 250k und dauert 3 – 12 Monate.
Productive Mobile ermöglicht es Unternehmen, Ihre Mitarbeiter produktiver, zufriedener und mobiler zu machen. Wir haben eine „Rapid Mobile App Development“ Plattform entwickelt, mit welcher mobile Enterprise Apps in wenigen Stunden oder Tagen entwickelt werden können.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Ich bin seit der Uni Gründer, und habe bereits 4 Unternehmen in UK, Indien und Deutschland gegründet, mit allen Erfolgen und Mißerfolgen die dazu gehören.
Vom Background her bin ich Ingenieur – und für mich gibt es nichts besseres als zu erfinden, und zu kreieren. Ein Unternehmen zu gründen ist sozusagen die Krönung der Schöpfung!

Anthony Hsiao
Anthony Hsiao

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Der Anfang ist immer hart. Wir haben eine neue Technologie erfunden – das gab es noch nicht. Damals, 2014, als wir erste Investoren gesucht haben, gab es nur wenige, die sich wirklich mit Technologie auskennen. Und Enterprise Software ist obendrein noch mal ein dickes Brett zu bohren – das muss man schon wollen.
Alles sagen zwar gerne sie investieren in innovative Technologien und das Team ist das wichtigste, aber in der Realität mussten wir feststellen, wollen die meisten nur schnell skalierbare low-tech Modelle, je konkreter desto besser, damit sie sich das besser vorstellen können. Und das ist auch absolut nachvollziehbar, nur leider sehr schade.
Wir haben ca. 10 Angel Investoren aus aller Welt gewonnen, kein einziger aus Deutschland, und nur einen haben wir je persönlich getroffen – alles andere ging über Skype. Die haben uns als Team kennen gelernt, und wollten unsere Persönlichkeiten kennen lernen. Basierend darauf, und der riesigen Marktchance, haben die investiert.
Gute Entwickler zu finden ist zwar nie einfach, aber für uns vergleichsweise akzeptabel, da wir eine sehr exotische und interessante Technologie entwickeln – das finden Ingenieure gut!

Wer ist die Zielgruppe?
Firmen mit 1000+ Mitarbeiter, und mehr als EUR 500m Umsatz, sowie System Integratoren als Partner. Grob kann man sagen, dass eigentlich jede Firma, die ein IT Department hat, in unserer Zielgruppe ist. Natürlich gibt es manche Industrien die interessanter sind als andere, aber das sind Details die hier wahrscheinlich nicht so interessant sind.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Als gebürtiger Berliner kennt man die LNDS, und ich wollte schon immer mal auch dabei sein und zurück geben. Über Microsoft sind wir dann schlussendlich dazu gekommen. Darüber hinaus sind wir nach ca. 2 Jahren stealth an einem Punkt, wo wir uns gerne etwas öfter zeigen wollen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
So wenige sind das nicht – 212 habe ich gezählt 🙂
Wir versprechen uns ein schönes Team Event, 5-10 interessante Leads von potentiellen Kunden, etwas Visibility in der Investoren Community, und nantürlich viele gute Fragen und Feedback von interessierten Menschen!

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Es ist immer gut und wichtig, sich regelmäßig öffentlich zu platzieren.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Profitabel, unabhängig, mit Kunden und Partner auf 3 Kontinenten. Wichtig ist es, dass wir auch in 5 Jahren innovativ bleiben – das wird eine organisatorische Herausforderung.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Gründe nicht um cool zu sein, gründe nicht um schnell Kohle zu machen, gründe nicht, wenn Du ein komfortables Leben haben möchtest.
Gründe wenn Du etwas kreieren möchtest, gründe wenn Du unzufrieden bist, wie ein bestimmter Aspekt in der Welt funktioniert, und um dieses Problem zu lösen.

Wir bedanken uns bei Anthony Hsiao für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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