Loslaufen und nicht ewig planen

Procfit macht Supply Chain Business Development für Startups

Stellen Sie sich und das Startup Procfit kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Margot Königshofer, CEO und Founder von ProcfitProcfit macht Einkauf & Supply Chain Business Development für Startups und junge Unternehmen – global.

Klassische Themen, die wir bearbeiten:

¤  Bereitstellung transparenter Totalkostenpreise (Produkt, Verpackung, Logistik)

¤  Vorstellung passender Lieferanten/Produktionsstätten/Händler aus unserem weltweiten Netzwerk inklusive Vertragsabschlüsse

¤  Durchführung von Ausschreibungen/Verhandlungen um auf den besten Einkaufspreis zu kommen

¤  Implementierung und Management der gesamten Logistik (Lager, Distribution)

¤  Lieferantenmanagement und Preisnachverhandlungen

¤  Durchführung von Workshops und Trainings

¤  Erzielen diverser Einsparungen betreffend der gesamten Supply Chain

¤  Bis hin zur erweiterten Einkaufsabteilung, das heißt, das ganze Thema Einkauf wird komplett von uns übernommen (Bestellungen, laufende Lieferantenbetreuung, Verhandlungen

 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Startup Shows, Events und Gespräche in der Szene haben immer wieder dasselbe Bild gezeigt – Gründer haben immer wieder dasselbe Problem, nämlich passende Lieferanten für die Produktion zu finden bzw. den Prototypen professionell in eine Serienproduktion überzuleiten, zu vernünftigen Totalkosten, mit einem sicheren Vertrag. Es gab am Markt keinen entsprechenden Dienstleister, der diese Lücke schließen konnte und so habe ich mich entschieden, gemeinsam mit meinem Partner Unternehmen, der Kloepfel Group, Procfit zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Procfit?

Anders zu sein und dadurch den USP schaffen. Unser Programm ist flexibel und mit 100% Fokus auf Startups ausgerichtet. Der Kunde bekommt das was er braucht, schnell und einfach. Beispielsweise liefern wir in 4 Wochen passende Lieferanten für das jeweilige Projekt, in 8 Wochen Totalkostenpreise inklusive Lieferzeit

Jedes Startup soll an Procfit denken, wenn es eine Unterstützung jeglicher Art hinsichtlich Einkauf benötigt. Egal in welcher Phase, in welchem Land und in welcher Branche sich der Kunde befindet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Überzeugungsarbeit. Das war die größte Herausforderung. Startups denken zuerst an Marketing und Vertrieb. Einkauf wird vernachlässigt, unterschätzt. Meistens kommt man erst zu uns wenn es „kracht“, wenn man einfach keinen Lieferanten für sein Projekt findet, wenn letztendlich der ausgewählte Lieferant doch nicht liefern kann/mag oder wenn die gesamten Kosten aus dem Ruder geraten etc.

Als Dienstleister ist der anfängliche Finanzierungsaufwand nicht so hoch. Das größte Investment ging letztendlich in den Aufbau der Marke und in die Mitarbeiter – bewerkstelligt durch Eigenfinanzierung.

Wer ist die Zielgruppe von Procfit

Hardware Startups, also alle Startups, die etwas produzieren. Unsere Projekte können global, für jede Branche (Lebensmittel, Verpackung, Spritzguss, Elektronik, Bekleidung, Logistik etc.) abgewickelt werden.

Wie funktioniert Procfit? Wo liegen die Vorteile?

Wir arbeiten projektbezogen und können außerdem die erweiterte Einkaufsabteilung sein – also Outsourcing von Einkauf. Da wir zur Kloepfel Group gehören haben wir ein riesen Netzwerk. 250 Einkaufsexperten arbeiten für Procfit. Außerdem haben wir die Erfahrung/Benchmarks aus 700 durchgeführten Supply Chain Management Projekten. Und in der Startup Szene sind wir sehr gut vernetzt, arbeiten mit Investoren und Hubs zusammen.

Wie ist das Feedback?

Das Procfit Service wird sehr gut angenommen. Unsere Kunden schätzen, dass wir schnell, punktuell und umsetzbar arbeiten.

Procfit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in 5 Jahren DER globale Anbieter für Startups im Bereich Einkauf & Supply Chain Management sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Nie allein gründen. Ein Team ist wichtig.
  2. Loslaufen und nicht ewig planen.
  3. Lernen. Lernen. Lernen. „If you think your training is finished you are not trained but maybe finished.“

 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Margot Königshofer  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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