Donnerstag, Juni 30, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Priio Pre-Mortem- Methode: Misserfolge besiegen und einen Fahrplan zum Erfolg gestalten

Stellen Sie sich und das Startup Priio doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Nina Müller, Co-Founderin von Priio und komme aus Niedersachsen. Die letzten Jahre habe ich in San Francisco gelebt und gearbeitet, wo ich die Pre-Mortem-Methode kennenlernen durfte. Unser Startup Priio basiert auf dieser Methodik und bietet Agenturen, Startups und Projekten ein Tool, das mögliche Szenarien für das mögliche Scheitern im Unternehmen definiert um so einen Fahrplan zum Erfolg zu gestalten. Es kann sowohl von Teams als auch von Einzelpersonen verwendet werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Es war nie mein Ziel, ein Unternehmen zu gründen. Ich habe mir immer gesagt, dass, wenn ich es jemals tun würde, es ein Bedürfnis von mir sein müsste und nicht erzwungen werden darf. Deshalb finde ich es toll, dass Priio aus einem organischen Bedürfnis entstanden ist, das wir während meiner vielen Jahre im Agenturbereich erkannt haben, in denen ich mit Startups bis hin zu Fortune-500-Unternehmen gearbeitet habe.

Welche Vision steckt hinter Priio?

Wir wollen Start-ups, Gründern und Unternehmern dabei helfen, unvorhergesehene Herausforderungen zu meistern, indem wir mit Hilfe von Priio die Pre-Mortem-Methode anwenden, für alle Vorhaben, um maximale Klarheit zu schaffen. Wir wollen Verwirrung in Teams, die oftmals zum Scheitern führt, beseitigen, um Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen – ganz gleich, ob es sich um die Einführung einer Marke oder um die Zusammenstellung eines neuen Teams handelt.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, den Menschen die Denkweise und die Leistungsfähigkeit der Pre-Mortem-Methode zu vermitteln und ihnen aufzuzeigen, wie Priio dazu beitragen kann, rote Warnsignale zu erkennen und Herausforderungen zu entschärfen.

Wir werden von Butchershop finanziert, einer globalen Markenerlebnisagentur aus dem Silicon Valley. Butchershop gehört die bekannte Venture-Gruppe ImaginedBy, ein intelligenter Inkubator sowie eine weitere Venture-Gruppe, die Produkte entwickelt und auf den Markt bringt.

Wer ist die Zielgruppe von Priio?

Das Schöne an Priio ist, dass es sich an jeden richtet, der vor einer Herausforderung steht, eine Initiative aufbaut oder ein Projekt startet, aber unsere Hauptzielgruppe sind Agenturen/Beratungsunternehmen, Projektmanager, Teamleiter, Manager von SBM SaaS-Unternehmen und Berater & Agenturen von kleinen bis mittleren Unternehmen.

Wie funktioniert Priio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet diese Methode von anderen Anbietern?

Priio fragt wir nach den Gründen des Scheiterns, jedes Teammitglied kann so seine Bedenken aufzeigen. Alle Punkte werden diskutiert sowie ihre Auswirkung auf das Projekt und schließlich gemeinsam kategorisiert. Am Ende werden Maßnahmen besprochen um das Scheitern durch einzelne Punkte zu vermeiden, woraus schließlich eine Roadmap für alle Teammitglieder erstellt wird.

Die Vorteile liegen darin, dass die Stimmen aller Teammitglieder gehört werden – die Perspektive jedes Einzelnen wird gefördert, alle Ängste und Bedenken werden auf den Tisch gelegt, sofortiges Vertrauen wird aufgebaut, kostspielige Fehler werden vermieden und die Verantwortlichkeiten werden klar und transparent zugewiesen.

Priio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen ein Produktivitätstool sein, das Unternehmen nutzen, um ihre interne Kultur zu verbessern und absolute Klarheit mit ihren Teams und Kunden zu schaffen. Die Zukunft von Priio wird einen enormen Einfluss auf die Problemlösung und die Schaffung von Lösungen haben, die unvorhergesehene Kosten reduzieren, die Anzahl unnötiger Meetings verringern (und damit mehr Zeit für Kreativität und Zusammenarbeit lassen) – und die Menschen insgesamt nachts besser schlafen lassen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Verstehe Dein Kernprodukt oder deine Kerndienstleistung – das heißt, was ist der wahre Bedarf und nicht das was man hofft, das es eines Tages lösen sollte

2. Strategie Strategie Strategie – Man muss die Bedürfnisse der Kunden bzw der Ausience verstehen, viele Daten wie möglich sammeln, um objektive Entscheidungen darüber zu treffen, wie man die Marke und alles, was einen umgibt, aufbauen will.

3. Beurteilen und die richtigen Prioritäten setzen, indem man sich die Denkweise des Scheiterns zu eigen macht – sich fragen, was könnte mein Unternehmen zum Scheitern bringen, und dann einen Angriffsplan erstellen, anstatt sich blind darauf zu konzentrieren, wie Erfolg aussieht, und diesen zuerst anzustreben. Ein Mangel an Klarheit verursacht ein Drama – das gilt für jede Art von Mensch und Unternehmen.

Wir bedanken uns bei Nina Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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