Preply erhält Investitionen in Höhe von 10 Millionen US Dollar in Hochphase des Online-Lernens

Die Online-Sprachlernplattform Preply hat heute angekündigt, dass sie weitere Investitionen in Höhe von 10 Millionen US Dollar erhalten hat.

Damit erhöht sich die Investitionssumme um das Doppelte früherer Investitionsrunden. Das Investment wird dazu dienen, das Netzwerk von aktuell 10.000 geprüften Preply-Lehrern, die zehntausende Schüler in 190 Ländern weltweit in 50 Sprachen unterrichten, auszubauen.

Die Finanzierungsrunde wurde von den in London ansässigen Hoxton Ventures angeführt, sowie mit den in Berlin ansässigen Investoren Point Nine Capital, und den weiteren europäischen Investoren All Iron Ventures, The Family, EduCapital und Diligent Capital umgesetzt. Dazu kamen die Angel Investoren, Arthur Kosten von Booking.com, Gary Swart, ehemals CEO von Upwork, David Helgason, Gründer von Unity Technologies; und Daniel Hoffer, Gründer von Couchsurfing. 

Das Leben ist derzeit virtueller denn je in aller Welt, und Schüler und Lehrer wenden sich dem Online-Lernen zu. Preply konnte in der letzten Woche eine Rekordzahl von täglich gebuchten Sprachstunden verzeichnen. Die Zahl der Lehrer, die sich auf Preply registriert haben, erreichte ebenfalls Rekordraten weltweit. In den letzten sieben Tagen verdreifachte sich die Zahl der registrierten Lehrer in einigen Regionen im Vergleich zum Februar. In Deutschland stieg die Zahl der gebuchten Unterrichtsstunden um 50 Prozent an, die Zahl der registrierten Lehrer verdreifachte sich nahezu.

Preply wurde im Jahr 2013 von Kirill Bigai (CEO), Serge Lukyanov (Head of Design) und Dmytro Voloshyn (CTO) in der Ukraine gegründet. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 125 Mitarbeiter in Kiew und Barcelona. Die Erlöse haben sich in den letzten drei Jahren verzehnfacht. Preply setzte als erster Anbieter Machine Learning ein, um das Matching von Sprachlehrern und Sprachschülern optimal zu gestalten, und zwar unabhängig davon, wo in der Welt sie sich befinden.

Mehrheit der Preply-Sprachschüler will sich beruflich fortbilden

Bis heute wurden zwei Millionen Sprachstunden bei Lehrern aus 160 Nationen absolviert. Die Anzahl der auf Preply aktiven Schüler in Deutschland hat sich im letzten Jahr um 76 Prozent erhöht. Ein Großteil der Sprachschüler nutzt Preply für berufliche Zwecke, wie etwa für einen Umzug ins Ausland oder als Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch. Weitere sehen das Sprachenlernen auf Preply als Möglichkeit, sich zu entspannen, wieder andere wollen ihr Kind dabei unterstützen können, eine neue Sprache zu lernen, oder haben den Ehrgeiz, etwas Neues zu lernen.

Mit Preply und seinem einzigartigen Netzwerk an Sprachlehrern weltweit kann man beispielsweise als Berliner ganz leicht einen Lehrer für Japanisch zu angemessenen Preisen und in derselben Zeitzone finden. In einen Sprachkurs, etwa nach Arbeitsschluss zu hetzen, entfällt damit gänzlich. Wie aus einer Umfrage aus dem Jahr 2019 hervorgeht, haben 72 Prozent der Sprachschüler Preply aktiv an andere Sprachschüler weiterempfohlen.

Kosten einer Sprachstunde auf Preply durchschnittlich zwischen 14 EUR und 19 EUR

Im Durchschnitt kostet eine Sprachstunde auf Preply zwischen 14 und 19 EUR. Sprachlehrer profitieren von der flexiblen und sicheren Einkommensmöglichkeit, sowie davon, nicht mehr auf den eigenen Ort beschränkt zu sein. Die Sprachschüler müssen nicht in die Wohnung kommen, der Anfahrtsweg entfällt, dies bedeutet maximale Effizienz für Sprachlehrer bei ihrer Arbeit, unabhängig vom eigenen Standort. Die Zahl der in Deutschland ansässigen Sprachlehrer, die auf Preply gelistet sind, hat im letzten Jahr um 85 Prozent erhöht.

Sorgfältige Auswahl der Lehrer

Preply erhält jeden Monat über 5.000 Bewerbungen von Sprachlehrern, die sorgfältig geprüft werden. Nur die best-qualifizierten Sprachlehrer kommen für Preply in Frage. Weiterbildung verlagert sich zunehmend ins Internet, deshalb passen sich auch Lehrer den neuen Gegebenheiten an und entwickeln neue Fähigkeiten, etwa sich weniger auf die Körpersprache zu verlassen, sondern auch online eine menschliche Beziehung zum Gegenüber zu entwickeln.

Sicheres Bezahlen

Sprachlehrer haben die volle Sicherheit, was die Bezahlung ihrer Dienstleistung angeht. Sie werden direkt nach Erteilung der Sprachstunde bezahlt. Das lästige „dem Geld hinterher rennen“ bei offline erteilten Stunden entfällt. Sobald sich Sprachschüler bei Preply anmelden, registrieren sie ihre verschlüsselte Zahlungsmethode. Sprachlehrer wiederrum können jederzeit auf Ihr eigenes Preply-Konto zugreifen. Alle Einnahmen werden auf einem persönlichen Dashboard gelistet, so dass die Sprachlehrer jederzeit den Überblick über ihre Einnahmen haben.

Ausbau der Plattform in Europa und USA – Entwicklung neuer Lerntools

Die neuen Investitionen setzt Preply für einen Ausbau der Aktivitäten hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und in den USA ein. Ende 2020 soll ein Büro in den USA eröffnet werden. Der europäische Ursprung der Lernplattform, sowie die global ausgerichtete Struktur der Lehrerschaft, spielen eine wesentliche Rolle dabei, auf dem wettbewerbsintensiven US-Markt zu bestehen.

Rob Kniaz von Hoxton Ventures kommentierte: „Nachdem wir Kirill und sein Team bei Preply kennengelernt hatten, hat uns das bereits jetzt außerordentliche Wachstum auf dem US-Markt stark beeindruckt, wie auch das globale Potenzial des Online-Sprachlernmarktes. Wir glauben, dass Preply vor großen Chancen steht, vor allem im Bereich Englischlernen, wo Preply bereits jetzt eine marktführende Position einnimmt.“

Pawel Chudzinski, Partner Point Nine Capital fügte hinzu: „ Als erster institutioneller Investor sind wir beeindruckt von dem rasanten und kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens. Wir freuen uns sehr, Preply und das Team um Kirill auf dem nächsten Expansionsschritt nun gemeinsam mit Leadinvestor Hoxton Ventures und Rob Kniaz begleiten zu dürfen.“

Mit den neuen Investitionen wird Preply auch sein Angebot für mobile Endgeräte erweitern. Die Android und iOS App werden effizienter und nutzerfreundlicher gestaltet.

Es wird auch neue Lerntools geben, wie etwa Prüfungen und Hausaufgaben. Das umfassende, auf Machine Learning- basierte, Datenmaterial unterstützt die Sprachlehrer dabei, den Fortschritt ihrer Schützlinge zu überwachen und Sprachschüler dabei, ihre Ziele schnell und umfassend zu erreichen.

Kirill Bigai, CEO Preply, über den deutschen Markt: „Deutschland wird immer digitaler, das gilt auch dafür, wie Sprachen hierzulande gelernt werden. Wir freuen uns, zu diesem Trend mit unserem Angebot, Sprachen individuell, persönlich und digital zu lernen, beitragen zu können.“

Quelle Huss-PR-Consult

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