Dienstag, August 16, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

PR-Studio alle Handwerkszeuge für erfolgreiche Pressearbeit zu einem kostengünstigen, fairen Preis

Stellen Sie sich und das PR-Studio doch kurz unseren Lesern vor

Ich bin Lukas, Startup-Gründer und Head of Marketing bei The Trailblazers, der PR-Agentur für Visionär:innen. Wir sind Wegbereiter für den digitalen und gesellschaftlichen Wandel und wollen aktiv Verantwortung für eine wünschenswerte Zukunft übernehmen. Deshalb haben wir das PR-Studio ins Leben gerufen. Wir wollen Visionär:innen unterstützen, die sich noch nicht unsere intensive Agenturbetreuung leisten können. Beim PR-Studio geben wir ihnen alle Handwerkszeuge für erfolgreiche Pressearbeit an die Hand – zu einem kostengünstigen, fairen Preis.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe selbst zwei Startups gegründet und weiß, dass gerade am Anfang wenig bis kein Budget vorhanden ist. Da fällt das Invest in professionelle Kommunikation und vor allem in Pressearbeit komplett hinten runter. Das ist verständlich, aber auch ein großes Problem. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig öffentliche Wahrnehmung, Reputation und talk of town sein kann.

Wenn du es nicht schaffst, deine Vision elevatorpitch-artig rüberzubringen, wirst du auch mit Investor:innen nicht besonders weit kommen. Zudem schauen diese genau, was wo über dich bisher geschrieben wurde. Wenn du in der Öffentlichkeit nicht stattfindest, fehlt dir ein entscheidender Trust-Stempel – auch bei deinen Kund:innen! Dein Produkt kann noch so gut sein, wenn es keiner kennt, wirst du baden gehen. Zudem kann erfolgreiche Kommunikationsarbeit dich und dein ganzes Team enorm beflügeln.

Welche Vision steckt hinter PR-Studio?

Unser Antrieb ist es, eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten. Jede/r, der/die dieses Mindset mit uns teilt, wird auf unsere PR- und Kommunikationsreise mitgenommen. 

Uns treibt die Überzeugung an, dass eine innovative Gesellschaft eine innovative Kommunikation braucht. Deshalb möchten wir unser Wissen mit denen teilen, die Innovation in Deutschland aktiv mitgestalten. Mit dem PR-Studio haben wir ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, damit die wichtigen und guten Ideen auch gehört werden. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns komplett selbst finanziert und vor allem viel Zeit und Leidenschaft in das PR-Studio gepackt. In einer typischen Trailblazers-Manier sind wir nach der ersten groben Idee direkt in die Umsetzung gegangen. Die vermutlich größte Herausforderung war es, freie Slots mit Jannis (Johannmeier, Gründer von The Trailblazers) zu finden, um ihn vor die Kamera zu bekommen. Dementsprechend war die ein oder andere Wochenendschicht dabei.

Wer ist die Zielgruppe?

Das PR-Studio richtet sich in erster Linie an Startups und Entrepreneure, die selbst oder intern Kommunikations- und Pressearbeit betreiben. Aber auch der Mittelstand muss meiner Meinung nach seine Kommunikation radikal neu denken. Eine klassische Pressemitteilung lockt heute keinen mehr hinterm Ofen hervor, da ist bei vielen noch Luft nach oben.

Außerdem hilft das PR-Studio dabei, das Startup-Mindset zu verstehen und verinnerlichen zu können. Es zieht sich wie ein roter Faden durch den Kurs und lädt die Bereiche Kommunikation, Pressearbeit, Storytelling und Journalisten-Hacks zusätzlich auf.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Gegensatz zu anderen Lernlösungen, die lediglich Inhalte vermitteln, verstehen wir Lernen als einen aktiven und sozialen Prozess. Das PR-Studio ist eine Kombination aus fesselndem Storytelling und einem ergebnisorientiertem Lehrkonzept, dass die langjährige Erfahrung von Medienexperten in einem Kurs zusammenführt.

Hierfür haben wir neben der videobasierten eLearning-Plattform ein über 170 Seiten starkes Workbook entwickelt, dass den Teilnehmer:innen durch Übungen, Beispielen, Best Practices und Checklisten hilft, das Wissen sofort anzuwenden und in ihren Arbeitsalltag umzuwandeln. Das PR-Studio hat als oberstes Ziel, das Gelernte sofort in die Praxis mitzunehmen und nicht in einem generischen Marketing-Blabla zu verfallen. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben dem PR-Studio werden wir weitere eLearing-Programme auf die Beine gestellt haben. Wir denken heute schon in mehrere Kategorien und sehen auf vielen Ebenen noch Bedarf.

Darüber hinaus wollen wir eine Community rund um die Plattform aufbauen. Hier geht es nicht nur darum, dass wir unser Wissen reingeben und dann in den Austausch gehen, sondern wird zukünftig viel mehr um ein Miteinander und Untereinander gehen. Wenn sich andere Startups, Gründerinnen und Gründer miteinander austauschen, sich gegenseitig helfen, supporten, können viele gute Ideen groß werden. Und genau das brauchen wir, wenn wir eine wünschenswerte Zukunft für alle ermöglichen wollen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Journalisten-Netzwerk aufbauen und die eigene Pressearbeit akribisch verfolgen. Wenn du gute Kontakte zu den Medien aufbaust und ein wertschätzendes Verhältnis pflegt, kannst du eine unglaubliche Reichweite und Präsenz für dich und dein Startup gewinnen.

Immer in Geschichten denken, nicht in Produkt-Features. Es gibt keine echten USPs mehr, die aus dem Produkt herauskommen. Es geht um die Menschen dahinter, was sie antreibt, an was sie glauben. Its all about the story!

Je mehr Ecken und Kanten, desto besser! Die aalglatten Gründerstorys interessieren keinen mehr. Inspiration erfolgt durch Umwege. Auch Fehler zu machen, vermeintlich zu “scheitern” und dann wieder aufzustehen, weiterzumachen und etwas wirklich Gutes präsentieren zu können. Da ist, was die Menschen interessiert. 

Wir bedanken uns bei Lukas Tenge für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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