Postcode Lotteries Green Challenge: Start-ups für Nachhaltigkeit

Bis zum 1. Mai hatten Start-ups Zeit, ihre Konzepte für einen nachhaltigen Planeten bei der Green Challenge einzureichen. Die grünen Geschäftsmodelle werden aktuell von einer Pre-Jury ausgewertet. Bis Ende Juni stellen die Postcode Lotterien eine Auswahl von fünf deutschen Start-ups für die internationale Top 25 vor. Dem Erstplatzierten winkt im Oktober ein Preisgeld von 500.000 Euro.

Umwelt und Klimaschutz sind Themen, die mittlerweile im Mittelpunkt der Gesellschaft angekommen sind und eine breite Öffentlichkeit bewegen. Doch nicht nur auf ziviler und politscher Ebene ist die Bereitschaft groß, sich des ökologischen Diskurses anzunehmen. Auch der Unternehmenskosmos beschäftigt sich eindringlich mit Umweltfragen und versucht, die anstehenden Herausforderungen mit innovativen Strategien anzugehen.

Die Postcode Lotteries Green Challenge hat es sich nicht erst seit gestern auf die Fahne geschrieben, nachhaltige Konzepte im unternehmerischen Bereich zu fördern. Seit 2007 sucht der Wettbewerb Start-ups mit innovativen und umweltbewussten Geschäftsideen, die mit ihren Produkten oder Dienstleistungen einen Marktvorstoß in den nächsten zwei Jahren anpeilen. 

Der Preisgeldpool von insgesamt 1.000.000 Euro ermöglicht der Gewinner-Top 5 die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens und fördert im gleichen Atemzug den ökologischen Ansatz.

Fünf deutsche Start-ups werden ausgewählt

Die Bewerbungsfrist für die Green Challenge 2019 lief bis zum 1. Mai und zahlreiche nachhaltige Ideen wurden eingereicht. Bis Ende Juni müssen sich die einzelnen Start-ups gedulden. Aktuell berät eine Pre-Jury über die Konzepte und trifft eine Auswahl von fünf deutschen Bewerbern für die internationale Top 25.

Die Jury für die deutschen Bewerbungen der Postcode Lotteries Green Challenge besteht aus:

  • Julia Kloiber (Senior Fellow Mozilla Foundation)
  • Katja Diemer (Referentin Charities Deutsche Postcode Lotterie)
  • Madeleine Alizadeh (Aktivistin und Influencerin im Bereich Nachhaltigkeit)
  • Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V.) und Björn Kaminski (Teamleitung Plattformen und Netzwerke Bundesverband Deutsche Start-ups e.V.)

Die Auswahl der fünf deutschen Vertreter findet in engem Austausch statt. Jedes Jurymitglied ist gleichermaßen stimmenberechtigt und trägt mit individuellem Know-how zur Entscheidungsfindung bei.

In der ersten Septemberwoche werden dann die Top 5 für die Endrunde des Wettbewerbs bekanntgegeben. Das große Finale findet Anfang Oktober in den Niederlanden statt. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von bis zu 500.000 Euro. Zusätzlich dürfen sich alle Finalisten auf ein sechsmonatiges Experten-Coaching freuen, das die Start-ups bei der Markteinführung unterstützt.

Quelle Bettertrust GmbH

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