Donnerstag, Dezember 2, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Place for Vegans veganer Online-Marktplatz Kosmetik, Kleidung, Lebensmittel ect.

Stellen Sie sich und das Startup Place for Vegans doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Alessandra Flewin und Christof Zielinski von Place for Vegans – DEM veganen Online-Marktplatz. Hier findet man vegane Produkte aus unterschiedlichsten Kategorien, wie bspw. Kosmetik, Kleidung, Lebensmittel, Tierbedarf oder Haushalt. Der Vorteil für den Kunden liegt hierbei zum einen darin, dass sie/er Produkte kennenlernt, die eher unbekannt sind und zum anderen darin, dass man mit nur einem Bestell- und Bezahlvorgang auf über 2.000 Produkte von 100 Händlern zugreifen kann.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten eigentlich schon immer selbständig arbeiten und einen positiven Beitrag leisten. Die Idee des Marktplatzes entstand dann aus dem eigenen Bedürfnis heraus, schnell, einfach und unkompliziert vegane Produkte zu finden.

Welche Vision steckt hinter Place for Vegans?

Die Vision, die uns antreibt, ist, ein veganes Amazon aufzubauen (wichtig ist uns hierbei allerdings ein fairer Umgang mit allen Beteiligten). Wir wollen DIE Anlaufstelle rund um das Thema Vegan werden. Interessierte soll bei uns nicht nur Produkte aus allen Lebensbereichen vorfinden, sondern auch Informationen über vegane oder veganfreundliche Dienstleister (Ärzte, Catering, Friseur etc.). Unsere Vision wollen wir nicht alleine verwirklichen, sondern mithilfe einer Community, die aktiv mitbestimmen und mitgestalten darf.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die beiden größten Herausforderungen sind die rechtlichen Aspekte und technischen Prozesse. Die Rechtslage unterscheidet sich sehr von der eines Shops und auch die technischen Abläufe sind viel komplexer. Beginnend bei der Produkteinpflege über den Bezahlvorgang bis hin zur Aktualisierung der Lagerbestände. Bisher ist unser Marktplatz aus Ersparnissen finanziert, jedoch sind wir auf der Suche nach einem Investor, der unsere Vision teilt.

Wer ist die Zielgruppe von Place for Vegans?

Unser Marktplatz richtet sich in erster Linie an Veganerinnen und Veganer. Aber auch Vegetarier und Flexitarier, die bewusster konsumieren wollen, oder einfach Besucher auf der Suche nach Geschenken für vegane Freunde oder Familienmitglieder, werden bei uns fündig. Auf der B2B-Seite sind wir ständig auf der Suche nach Händlerinnen und Händlern, die ihre veganen Produkte bei uns einstellen wollen.

Was findet man auf Place for Vegans? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben eine große Auswahl an Schokolade oder Gummibärchen, aber auch viel Handgemachtes (wie bspw. upgecycelte Jeans-Puschen) oder Produkte von kleineren Start-Ups. Auch Handyhüllen aus Ananasleder oder Kondome findet man auf dem Marktplatz. Bei uns ist jedes vegane Produkt willkommen, da wir die gesamte Vielfalt abbilden möchten. Durch das Marktplatz-Prinzip können wir jedes Produkt, solange es vegan ist, anbieten und ermöglichen dem Besuchenden mit nur einem Bestell- und Bezahlvorgang bei mehreren Händler*innen gleichzeitig einzukaufen.

Place for Vegans, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In erster Linie möchten wir gerne das Team vergrößern und das Produktsortiment erheblich erweitern. Zudem möchten wir den Händler*innen eine Fulfillmentdienstleistung anbieten. So werden Prozesse vereinfacht und die Versandkosten für den Kunden reduziert. Place for Vegans soll DER zentrale Anlaufpunkt rund um das Thema Vegan werden. Hierzu müssen wir den Schritt Richtung Community Plattform gehen. Damit die Nutzer Inhalte untereinander austauschen und selbständig Beiträge erstellen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das wichtigste ist die Kommunikation. Nur wenn man viel miteinander redet, entwickelt man sich weiter. Gerade am Anfang wird man sehr viel Zeit miteinander verbringen und hierbei ist eine offene Kommunikation unumgänglich. Zudem ist die Vernetzung in der eigenen Branche enorm wichtig und kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. An aller erster Stelle steht aber das passende Team. Nur mit engagierten Mitgründern, die dasselbe Ziel haben, kommt man voran!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Alessandra Flewin und Christof Zielinski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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