Freitag, Oktober 22, 2021

Vertrauen Sie auf Ihren Gründer-Sinn als wichtigsten Wegweiser

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Sales Enablement: Die Super App von Pitcher für effektive Kundenbindung und höchste Vertriebseffizienz

Stellen Sie sich und das Startup Pitcher doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Mert Yentur, der Gründer und CEO von Pitcher. Meine Erfahrung setzt sich aus mehr als 20 Jahren im Computer Engineering und 10 Jahre im Bereich Mobile Innovation zusammen. Auf dieser Basis kombiniere ich tiefes technisches Fachwissen mit der Vision, den Vertriebsprozess zu modernisieren. Ich begann meine Karriere als Computeringenieur und studierte Neuromorphic Engineering an der Universität Zürich, bevor ich Pitcher gründete. Pitcher ist der weltweit führende Anbieter unter den Applikationen für Sales Enablement. Durch dynamische und digitale Tools, personalisierte Inhalte und eine unkomplizierte Benutzererfahrung unterstützt die Super App von Pitcher effektive Kundenbindung sowie höchste Vertriebseffizienz.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Während meines Computer-Engineering-Studiums im Jahr 2003 arbeitete ich als Praktikant bei Apple in der Türkei und lernte die Firma und den Tech-Stack kennen. 2007 zog ich in die Schweiz um und als das erste iPhone herauskam, kannte ich die Apple-Plattform bereits. Zusammen mit meinem neuen Nachbarn entwickelte ich die erste App für das iPhone, noch bevor dies offiziell von Apple unterstützt wurde. Sie hieß Crossy und war eine Schweizer Schneekugel-App, die den Beschleunigungssensor des iPhones nutzte. Die App bekam viel Aufmerksamkeit und wir bekamen Anfragen von großen Firmen, die uns darum baten, iPhone-basierte Software für sie zu entwickeln. Also gründete ich ein Unternehmen und entwickelte mehrere Anwendungen – unter anderem die erste Augmented-Reality-App.

Als 2010 das erste iPad auf den Markt kam, erhielt ich wieder eine Menge Anfragen:

Die Unternehmen wollten dieses neue Device nutzen, um die Aktentaschen der Außendienstmitarbeiter zu ersetzen. Banken, Pharmafirmen, Versicherungen und Fertigungsunternehmen waren alle an dieser neuen Möglichkeit interessiert und daran, wie das iPad im Daily Business genutzt werden könnte. Anstatt die gleiche Lösung für verschiedene Kunden zu entwickeln, wollte ich eine Plattform schaffen und Software as a Service anbieten. Auch wenn die Anforderungen sehr unterschiedlich waren, war der Gedanke immer derselbe: Das Leben von Vertriebsmitarbeitern einfacher zu machen. Dies war die Geburtsstunde von Pitcher.

Welche Vision steckt hinter Pitcher?

Die Super App von Pitcher revolutioniert den Vertriebsprozess, indem sie die Komplexität reduziert und den ROI steigert, während sie Vertriebs- und Marketingteams mit der branchenweit robustesten Suite voll integrierter Features und Funktionen unterstützt. Mit seiner tiefgreifenden Branchenerfahrung ist Pitcher ein wichtiger Partner für Vertrieb, Außendienst und Vermarkter auf der ganzen Welt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es dauerte etwa 3 Monate, um Pitcher von Grund auf einsatzbereit zu machen. In den ersten 6 Monaten bestand die größte Herausforderung darin, die richtige Positionierung für die Plattform zu finden. Ich hatte immer die Vorstellung, dass die Lösung branchenübergreifend sein sollte, aber der Weg auf den Markt ohne sich auf eine bestimmte Branche zu festzulegen, erwies sich damals als schwierig. Also entschied ich mich im ersten Schritt für den Bereich Life Sciences und konzentrierte mich voll und ganz auf diese Branche.

Wer ist die Zielgruppe von Pitcher?

Die 2011 eingeführte Pitcher Super App für Sales Enablement wird in 140 Ländern eingesetzt. Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Konsumgüter, Fertigung und Finanzdienstleistungen nutzen Pitcher, um ihre Kundenbindung und ihre Leistungsfähigkeit zu fördern. Unsere Zielgruppe sind hauptsächlich große Unternehmen mit 1000 oder mehr Vertriebsmitarbeitern in den oben genannten Branchen.

Wie funktioniert Pitcher? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kein anderes Unternehmen auf dem Markt bietet eine Super App, die alle Themen abdeckt, die für Vertriebsmitarbeiter relevant sind. Durch die Integration umfassender Lösungen in eine einzige, intuitive Sales Enablement Software ermöglicht Pitcher seinen Anwendern, produktiver zu sein und Kunden besser anzusprechen. Wir bieten ein All-in-One-Erlebnis, das mit der gemeinsamen Nutzung von Inhalten beginnt und über Account Management, Außendienst-Effektivität, Einzelhandeltätigkeiten, Bestell- und Musterverwaltung bis hin zu Analysen und Coaching reicht. Hybrides Arbeiten wird durch die Pitcher Super App erleichtert, die nahtlos in die gängigsten CRMs und DAMs integriert ist, um vollen Zugriff auf Inhalte und Kundeninformationen auch offline zu bieten sowie Interaktionen zu verfolgen.

Pitcher, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich würde Pitcher gerne zu dem machen, was es von Anfang an sein sollte: DIE Lösung für den Vertrieb. Da Unternehmen wie Salesforce und SAP zu bekannten Namen geworden sind, wenn es um CRM und ERP geht, würde ich Pitcher gerne innerhalb von 5 Jahren als die Must-have-Sales-Lösung sehen. Mit dem großartigen Team, das wir aktuell aufbauen, könnte dies sogar schon schneller gelingen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Lassen Sie sich niemals durch den Namen, die Größe oder die Macht der Konkurrenz einschüchtern, denn harte Arbeit setzt sich immer durch. 

2. Versuchen Sie, so viel wie möglich über die wichtigen Dinge zu lernen und zu verstehen. Und verlassen Sie sich so wenig wie möglich auf Informationen aus zweiter oder dritter Hand.

3. Besonders am Anfang, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, tun Sie es nicht. Vertrauen Sie auf Ihren „Gründer-Sinn“ als wichtigsten Wegweiser.

Wir bedanken uns bei Mert Yentur für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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