Mittwoch, Mai 19, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Pionize: Smart Home Plattform mit der Sie Ihr individuelles Smart Home System finden, kaufen und steuern können

Stellen Sie sich und das Startup Pionize doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind 4 Passauer Studenten names Maximilian, Alexander, Tymofii und Mirabror und bilden zusammen das PropTech Startup „Pionize“. 

Kunden sind oft von der hohen Komplexität auf dem Smart Home Markt überfordert. Wir wollen den Kunden an die Hand zu nehmen und durch den verwirrenden Dschungel an Smart Home Produkten zu führen. Dazu haben wir eine Smart Home Plattform entwickelt, welche dem User nach Beantwortung von nur 5 einfachen Fragen ein perfekt auf ihn zugeschnittenes Smart Home System vorschlägt. Wir ersparen somit dem Kunden mind. 8 Stunden Recherchezeit und natürlich viel Energie und Nerven. 

Bei Pionize kann der Smart Home Interessent nicht nur sein passendes Smart Home finden, sondern auch zentral über nur eine App verwalten und steuern – und das Ganze absolut herstellerunabhängig! Wir bei Pionize machen somit das Finden und Steuern vom smarten Eigenheim erstmals unkompliziert und damit für Jedermann – auch für Techniklaien – zugänglich!

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir waren natürlich immer schon technikbegeistert. Vor einigen Jahren haben wir dann auch eine Webseite für Energiesparprodukte aufgebaut, um etwas Geld neben dem Studium dazuzuverdienen. So find wir eigentlich überhaupt erst aufs Smart Home Thema gestoßen, welches uns sofort in den Bann gezogen hat. Leider – oder im Nachhinein betrachtet gottseidank – ist uns dabei aufgefallen, dass sich die Zusammenstellung eines Smart Homes als extrem schwierig erweist und für Techniklaien mit ungemeinem Aufwand verbunden ist.  

In einigen Jahren – davon sind wir überzeugt – wird das vernetzte Zuhause auch in Deutschland Standard sein. Nicht nur Geeks werden in den Geschmack von Smart Home kommen, sondern auch Familien und Senioren, die zum Beispiel die Sicherheit in den eigen vier Wänden erhöhen wollen oder Menschen, die sich im Allgemeinen mehr Komfort Zuhause wünschen. 

Wir selbst sehen uns dabei als Pioniere des zukünftigen Smart Home Marktes für den kleinen und großen Mann!

Welche Vision steckt hinter Pionize?

Wir wollen Smart Home für den Bruttonormalverbraucher salonfähig machen und damit so viele Menschen wie möglich mit dieser innovativen Technologie in Berührung bringen. 

Wie stellen uns eine Zukunft vor, in der sich das Smart Home mit Leichtigkeit in den Alltag der Menschen integriert und ihnen fast unbemerkt hilft, den Alltag zu organisieren und vor allem effizienter zu gestalten. In der heutigen Schneller-Höher-Weiter-Gesellschaft, in der wir leben, ist Effizienz das A und O. 

Voraussetzung für die Unterstützung des Alltags durch smarte Geräte ist aber eine entsprechende Usability, die den Nutzern entspricht. Das wollen wir mit unserem Produkt gewährleisten! Smart Home soll etwas mehr Leichtigkeit in den Alltag bringen und genauso leicht soll sich auch dessen Bedienung der smarten Helferlein anfühlen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die schwierigste Hürde auf unserem Weg zum Startup war es auf jeden Fall Mitgründer zu finden! Bis zu 90% Prozent der Startups scheitern. Außerdem erfordert das Arbeiten in einem Startup einen enormen Workpace. Damit einher gehen viel Druck und auch Stress – vor allem wenn man nebenbei auch noch Student ist. Das Privatleben kommt da natürlich oft zu kurz. 

Man muss also die richtigen Mitgründer finden, welche sowohl die fachliche Kompetenz als auch die notwendige Motivation und den Willen für die Arbeit mitbringen. Überflüssig zu erwähnen, dass sich das als gar nicht so leicht erweist. 

Glücklicherweise können wir von uns behaupten, dass wir ein einzigartiges Gründerteam gefunden haben, in welchem wir uns aufeinander verlassen können. Wir fühlen uns in unserem Team sehr wohl und haben großes Vertrauen in unsere Fähigkeiten und unser Potenzial 

Seit März haben außerdem finanzielle Unterstützung durch die staatliche Flügge-Finanzierung erhalten. Dadurch können wir uns voll und ganz auf die Weiterentwicklung und die Perfektionierung unserer Smart Home Plattform konzentrieren!

Wer ist die Zielgruppe von Pionize?

Mit unserem Produkt sprechen wir vor allem Menschen an, welche weder Zeit noch Nerven haben, sich in das komplexe Smart Home Thema einzulesen. Vor allem praktisch veranlagte Menschen, welche mit nach einer unkomplizierten und schnellen Lösung im Bereich Smart Home suchen, kommen bei Pionize voll auf ihre Kosten. Dabei müssen die Interessenten noch nicht einmal technikinteressiert, geschweige denn technikaffin sein, denn bei uns kommen auch Techniklaien mit minimalem Aufwand an ihr individualisiertes Smart Home System. 

Die größten Vorteile eines Smart Homes liegen in dem erhöhten Sicherheitspotenzial und dem Komfort, den smarte Geräte gewährleisten. Genau diese Dinge erwartet sich auch unsere Zielgruppe von einem vernetzten Zuhause.

Wie funktioniert Pionize? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Slogan lautet „Smart Home simplified“. Darin liegt bereits die Antwort auf Ihre Frage. Es gibt unzählige Angebote auf dem Smart Home Markt. Tatsächlich gibt es schon diverse Smart Home Lösungen auf dem Markt. Jedoch richten diese sich ausschließlich an Techies und verlangen so explizites technisches Know How. Wir bei Pionize gehen konkret auf die Smart Home Interessenten ein und machen ihnen den Weg zum verknüpften Eigenheim so einfach wie nie!

Klingt simpel – ist es auch!

Pionize, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Natürlich haben wir große Hoffnungen in unser Produkt und sind uns deswegen überzeugt, dass sich unser Produkt in 5 Jahren bereits sehr gut am Markt etabliert haben wird. Smart Home wird längst nicht mehr als Spielerei für Technikgeeks angesehen werden, sondern wird für Jedermann einfach und kompliziert zugänglich sein. Dazu, da sind wir sicher, wird Pionize bestimmt einen großen Teil beigetragen haben. 

Außerdem hoffen wir natürlich, dass unser Unternehmen ständig wächst und wir in 5 Jahren schon einige mehr Mitglieder zu unserer Pionize-Familie zählen dürfen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jede Idee verdient es weiterverfolgt zu werden.

Wir haben es leider so oft auch in unserem Bekanntenkreis erlebt, dass auch wirklich gute Ideen nicht weiterverfolgt wurden, weil man dachte diese seien es vl. nicht wert genug. Uns fällt hier ein gutes Zitat von Henry Ford ein: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde“. Man weiß nie, was aus einer Idee werden kann, wenn man sie schlussendlich nicht ausprobiert. Im schlimmsten Fall endet es mit einer wertvollen Erfahrung, die einen nur weiterbringen kann. 

Nicht von Rückschlägen zurückschrecken lassen

Rückschläge, negatives Feedback und Gegenwind sind vollkommen normal, wenn man dabei ist seine Idee in einem Startup zu realisieren. Wichtig ist es nur jedes noch so schlechte Feedback als Chance zu sehen, seine Idee zu verbessern – und trotzdem weiterhin an sich und der Idee zu glauben. Rückschläge sind normal und gehören (leider) fest zum Gründen dazu.

Auch mal bereit persönlichen Abstriche für die Idee / das Projekt zu machen 

Eine Idee zu realisieren bedeutet wirklich viel und vor allem harte Arbeit. Als Gründer muss man auch persönlich bereit sein, privat auch kürzer zu treten. Während z.B Kommilitonen von uns auf der nächsten Party waren, saßen wir im Büro und arbeiteten an Pionize. Rückblickend bereuen wir aber keine dieser Momente, weil die Erfahrungen, die wir durch unser Startup machen durften für uns persönlich extrem wertvoll waren. 

Wir bedanken uns bei Maximilian Hauke und Alexander Lerach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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