Mut mit Leidenschaft verbinden und groß denken

pinkwhy: Kunst zum Download für Displays

Stellen Sie sich und das Startup pinkwhy doch kurz unseren Lesern vor!
„Wir sind ein Kunstverlag aus Dessau, der digitalisierte Kunst zum Download auf digitalen Endgeräten anbietet. Für uns ist jedes Display eine Leinwand – vom Smartphone, Notebook, TV-Bildschirm bis zu größeren Screens in Shopping Malls, Flughäfen, Bahnhöfen, im ÖPNV und in großen Unternehmen. Der Markt verlangt jährlich nach Millionen neuer Displays. Die Nachfrage ist riesig und pinkwhy bietet den Content, wenn es um Kunst, Ästhetik oder visuelle Entschleunigung geht. Gleichzeitig bieten wir den Künstlern neue Einnahmenmöglichkeiten, die sie bisher über die sozialen Medien nicht haben.“

Welche Vision steckt hinter pinkwhy?
Unsere Vision ist ganz klar, dass wir pinkwhy zum Spotify der Kunst entwickeln. In naher Zukunft werden die Menschen genauso selbstverständlich Kunst downloaden und streamen, wie sie heute Musik über Spotify oder TV-Serien via Netflix online nutzen. Mit unserer Idee wollen wir die digitale Revolution des Kunstmarktes vorantreiben und außerdem eine althergebrachte Branche öffnen, transparenter und demokratischer machen.

Kunst muss für alle da sein und nicht nur für eine elitäre Minderheit – und zwar zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu einem fairen Preis.

Wie funktioniert pinkwhy?
„Ganz einfach: Im Endkunden-Bereich gehen die User in unseren Shop unter www.pinkwhy.com, suchen sich Künstler, Lieblingsmotiv, Displaygröße aus und downloaden ihr gewünschtes Bild. Das gekaufte Motiv kann dauerhaft auf dem jeweiligen Endgerät genutzt werden und kostet zwischen 0,99 Euro für ein Smartphone-Bild bis 11,99 Euro für den TV-Screen. Im B-2-B-Bereich bieten wir Unternehmen, Betreibergesellschaften und Werbefirmen sogenannte Retainer, die man sich als monatliche Flatrate für Kunstdownloads vorstellen kann.“

Wer ist die Zielgruppe von pinkwhy?
„Eigentlich jeder, der sich für Kunst, Style und Ästhetik interessiert, insbesondere für Street Art, Graffiti und Urban Contemporary. Die stilistischen Richtungen werden wir stetig erweitern. Im B-2-B-Sektor bietet wir wie gesagt großen Unternehmen, Stadtwerbe-Firmen, Betreibergesellschaften von Shopping Malls, Flughäfen, Bahnhöfen, ÖPNV und vielen anderen eine Kunst-Flatrate an. Im Business-Segment ist pinkwhy für jeden interessant, der in seinen Räumen über eine Vielzahl von Displays und Bildschirmen verfügt, die eben nicht mehr wie ein hässliches, schwarzes Loch aussehen oder den Betrachter dauerhaft mit Werbebotschaften beschallen sollen.

Bei der musikalischen Untermalung z.B. in der Hotellobby klappt das ja bereits

Wie ist die Idee zu pinkwhy entstanden?
„Ich komme aus der Hiphop-Szene und habe mich seit Kindesbeinen mit Graffiti, Street Art und Urban Contemporary auseinander gesetzt. Genau wie diese Stilrichtung gerade den allgemeinen Kunstmarkt aufmischt, wird die Digitalisierung die gesamte Branche revolutionieren. Das ist mir frühzeitig klar geworden und war damit die Keimzelle von pinkwhy.“

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
„Die größte Herausforderung war und ist es teilweise immer noch, das Verständnis vieler Betrachter zu verändern. Wer hätte sich vor 20 Jahren geträumt, Musik zu downloaden bzw. zu streamen? Durch die technischen Veränderungen wird dies zunehmend einfacher. Finanziert wurde unser Start-up bisher über die Förderung der ´Digital Creativity´ durch das Land Sachsen-Anhalt und private Mittel. Aktuell suchen wir nach weiteren Investoren und Kooperationspartnern aus dem Technologiebereich.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
„Mut mit Leidenschaft verbinden und groß denken. Es wird anfangs immer schmerzhaft sein. Daran sollte man sich gewöhnen und diese Energie auf die Umsetzung der Idee projizieren. Wer dann noch gute Laune behält, ist auf dem richtigen Weg.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Joerg Schnurre für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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