pincrowd: soziale Städte-Netzwerk

pincrowd lokale Kleinanzeigen rund um deine Stadt

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen pincrowd doch kurz vor unseren Lesern vor!
Mein Name ist Philipp Schneider, Gründer und CEO von pincrowd.de. Ich bin 24 Jahre jung, und wohne seit meinem Studium, im Winter 2014, in Offenburg.
Pincrowd.de ist DIE Pinnwand für Gesuche und Angebote jeder Art, für alle Alters-Bildungs-oder Einkommenskategorien. Du bist auf der Suche nach neuen Freunden und Interessengruppen, brauchst oder bietest eine Wohnung oder WG, Hilfe im Haushalt oder beim Umzug, eine Mitfahrgelegenheit, einen Nebenjob oder eine Vollzeitarbeit? Vielleicht willst Du auch nur Deinen alten Kram loswerden oder schlicht wissen, welcher Friseur in Deiner Stadt am besten ist oder wo gerade was abgeht? … Schau bei pincrowd.de rein, es könnte sich lohnen. Schließlich benutzt Du ein soziales Städte – Netzwerk, das jeden auf dem Laufenden halten möchte, was sich in seinem Umfeld gerade so tut, in dem man sich untereinander hilft und kommuniziert, um die besten Infos rund um seine Stadt zu bekommen, denn Freude verdoppelt sich, wenn man Sie teilt.

Wie ist die Idee zu pincrowd entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee dazu hatte ich kurz vor Weihnachten, als ich selbst darüber nachdachte, wie ich „mal eben“ an 50€ komme. Ich dachte über kleine Mini-/Einmaljobs nach, wie z.B Streichen, Rasenmähen, Putzen, Umzugshilfe etc., verpackt in einer Website und/oder App, auf der man in einem bestimmten Umkreis um sich herum sieht, wo und welche verschiedenen Aufgaben man erledigen kann, um sofort an kleines Geld zu kommen. Diese Idee hat sich nach und nach weiterentwickelt, zu einer Art schwarzem Brett, mit dem Potential zu einem sozialen Städte-Netzwerk. Viele dieser Dinge werden derzeit über unzählige Facebookgruppen organisiert, oder existieren auf den verschiedensten Plattformen und Foren verteilt. Doch meine Vision war es, alles zentral gebündelt, wesentlich übersichtlicher und daher einfacher und bequemer finden zu können. Und so entstand aus der ersten Idee schließlich pincrowd, die einfache und lokale Pinnwand.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Da ich damals schon einige statische Webseiten erstellt hatte, habe ich sofort mit einem Prototypen / Layout begonnen. Der Beginn war natürlich unfassbar schwer, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal wusste, was PHP/SQL oder AJAX ist. Mittlerweile bin ich diesbezüglich ziemlich fit. Auch weil ich während des gesamten Schaffensprozesses alleine war, musste ich mich bei den aufkommenden technischen Problemen oftmals zusammenreißen und vor allem weitermachen. Zu Beginn meiner Arbeit an pincrowd, war ich noch Student an der Hochschule in Offenburg, im Bereich Angewandte Informatik. Zu dieser Zeit habe ich von BaföG und Kindergeld gelebt, was mir gereicht hat, da ich kein Arbeitsmaterial benötigte und keinerlei Mitarbeiter bezahlen musste. Seit dem Start erhalte ich finanzielle und organisatorische Unterstützung durch meinen Investor Herr Höflich.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Aller Anfang ist schwer – seit dem Start liegt der Fokus ganz klar in der Verbreitung und der gezielten Markteinführung unseres Produktes. Doch um die Datenbank mit Anzeigen zu füllen, benötigen wir User. Ein Problem, das viele Gründer kennen dürften. User kommen, wenn sie sehen, dass „was los ist“. Um die kritische Masse zu erreichen, brauchen wir einfach noch ein wenig Zeit. Allerdings haben wir im Moment, aufgrund verschiedener Werbeaktionen zahlreiche Neuanmeldungen und ich sehe dem ganzen sehr positiv entgegen.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup am Markt zu etablieren?
Bisher haben wir uns in zahlreichen Branchenbüchern eingeschrieben und viel Flyerwerbung betrieben. Eine Partnerschaft mit einem Versandunternehmen steht uns auch schon zur Verfügung, unser Plan ist es jedoch zunächst kontrolliert zu wachsen und daher zielen unsere Marketingstrategien vorerst speziell auf den Raum Offenburg und Umgebung. Weiterhin arbeiten wir parallel an einem Werbeclip, welcher ab Herbst in den Kinos von Offenburg zu sehen sein wird.

Wer ist die Zielgruppe von pincrowd?
Zur Zielgruppe von pincrowd kann sich jeder Bewohner einer Stadt sehen, der keine Scheu vor dem Internet hat. Von jung bis alt ist jeder herzlich eingeladen sich auszutauschen und alle wichtigen Infos über seine Stadt zu teilen.

Wie funktioniert pincrowd?
Auf der Startseite sieht man sofort die neuesten Anzeigen, unabhängig von seinem Wohnort. Gibt man diesen in der Suche im Kopfbereich ein, erscheinen nun alle Anzeigen, die auf Ihr Wohngebiet zutreffen. Jetzt hat man die Möglichkeit nach verschiedenen Kategorien zu filtern, oder nach eigenen Begriffen zu suchen. Um Mitglieder zu kontaktieren oder Anzeigen kommentieren zu können, muss man angemeldet sein. Das Erstellen einer Anzeige ist kinderleicht und selbsterklärend aufgebaut. Wer sich erfolgreich registriert hat, kann sofort und unbegrenzt loslegen. Unter „Meine Stadt“ hat man immer seine eigene Stadt im Überblick. Diese kann in den Einstellungen auch geändert werden.

pincrowd ,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das ist schwer zu sagen, da man nie genau dort landet, wo man eigentlich hin möchte. Unser Ziel ist es natürlich, DIE Anlaufstelle für Kleinanzeigen zu werden und eine selbst handelnde Community zu schaffen. In 5 Jahren wollen wir ein Unternehmen mit Mitarbeitern sein, die voller Begeisterung an pincrowd arbeiten und ständig neue Ideen umsetzen, eine pincrowd App auf den Markt gebracht und natürlich wirtschaftlichen Erfolg erzielt haben.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ich denke nicht, dass ich es bereits „geschafft“ habe und dementsprechend Tipps geben kann, doch sollte ich in Zukunft noch einmal ein Projekt starten, werde ich dies vermutlich nicht mehr alleine machen. Auch wenn Ich für mich viel gelernt und durchgehalten habe, war es oft sehr anstrengend. Deshalb empfehle ich ein Team. Sucht euch Gleichgesinnte und teilt euch die Arbeit auf. Lasst euch nicht kleinreden und steckt euch eure Ziele so hoch wie möglich.
Privatleben: Nur weil man sich selbstständig macht, gibt man noch lange nicht sein Privatleben auf! Auch wenn man für seine Geschäftsidee brennt und Vollgas geben möchte, sollte man zwischendurch auf Standby schalten und sich Pausen gönnen.

Wir bedanken uns bei Philipp Schneider für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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