Seit euch bewusst wie viel Zeit ein Startup braucht

PeGbags hochwertige, ökologische und stylische Taschen und Beutel aus gebrauchten Kaffeesäcken

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen PeGbags doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo,wir sind 13 SchülerInnen der Johannes-Brahms-Schule Pinneberg und nehmen an dem JUNIOR Projekt teil, bei welchem SchülerInnen erste Einblicke in die Wirtschaft erhalten, indem sie für ein Jahr eine eigene Firma gründen.
Unser Unternehmen heißt PeGbags, was für Pinneberg´secological Generation bags steht. Gemeinsam mit Senioren aus der Umgebung produzieren wir Taschen und Beutel aus gebrauchten Kaffeesäcken. Die Zusammenarbeit mit den Senioren aus der näheren Umgebung und unsere nachhaltig hergestellten Kaffeesäcke, machen das aus wofür PegBags steht, eine generationsübergreifende, umweltbewusste und regional produzierende Firma aus Pinneberg.
Ihr findet uns jeder Zeit unter http://pegbags.de/. Zudem sind wir auf Facebook, Instagram und Twitter für euch da!
Bei Fragen oder Anregungen würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns über mail@pegbags.de kontaktieren.

Wie ist die Idee zu PeGbags entstanden?
Nachdem wir beschlossen hatten an dem Projekt teilzunehmen, gab es ein Treffen, bei welchem sämtliche Ideen für unser zukünftiges Unternehmen gesammelt wurden. Uns war schnell klar, dass wir gerne ein Produkt entwickeln wollten, welches zu unserer Region passt. Und da Hamburg, welches sehr nah bei Pinneberg liegt, für die Röstereien bekannt ist, kamen uns die Kaffeesäcke in den Sinn.
Die letztendliche Idee Taschen und Beutel zu produzieren ergab sich schnell, durch den momentanen „upcycling“ Trend.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eines unserer Probleme war, dass wir als Schüler vor dem Projekt noch nie längerfristig mit Nähmaschinen gearbeitet. Einen Prototyp zu erstellen, wurde somit tatsächlich zu Herausforderung.
Außerdem ist es in dem Projekt vorgesehen, dass jedes Unternehmen 90 Anteilsscheine zu Verfügung gestellt bekommt. Jeder Anteilsschein kostet 10 Euro, wobei jede Person nur einen Anteil erwerben darf. Somit hätte unser Unternehmen auf ein maximales Anfangskapital von 900 Euro kommen können. Aber auch, wenn wir leider noch nicht alle Anteilsscheine verkaufen konnten, haben wir glücklicherweise im Dezember den Preis für Nachhaltigkeit des Kreises Pinneberg, in Höhe von 250 Euro gewonnen.

Wer ist die Zielgruppe von PeGbags?
Wir versuchen durch unsere Unikate, bei denen stets der Innenstoff und der Aufdruck des Kaffeesacks abgestimmt wird, alle Leute zu erreichen – von dem Hipster der die Städte mit einem unser Beutel unsicher macht, über die Familienmutter, die einschnürende Taschen bei schweren Einkäufen satt hat, bis hin zur Öko-Fanatikerin. Unsere Taschen sind also etwas für Jung und Alt, es gibt keine Grenzen für uns, wir wollen es jedem möglich machen, unsere Taschen zu tragen.

Aus was werden die Taschen gefertigt?
Das Augenmerk liegt natürlich auf dem Kaffeesack, welchen wir in Kaffeeröstereien Hamburgs erwerben.
Zudem nähen wir in jede Tasche und jeden Beutel einen Innenstoff aus 100% Baumwolle, welcher nicht chemisch behandelt wurde.
Für die Taschen wird zudem ein spezieller Griff angenäht, welcher das einschneiden bei schweren Lasten vorbeugen soll.
Bei den Beuteln nutzten wir auch Kordeln aus Baumwolle und Metallösen. Die Kordeln sind hierbei auch in verschiedenen Farben erhältlich, sodass hier alle Geschmäcker, was Farben angeht, abgedeckt sind

Wo werden die Taschen gefertigt?
Die Taschen und Beutel fertigen wir in der Seniorenresidenz Halstenbek http://www.haus-halstenbek.de/ .

PeGbags, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zuerst möchten wir weiterhin unsere Produkte an den Markt anpassen. Bereits am 16.02.2017 findet in Hannover die JUNIOR Nord Messe statt, bei welcher wir zu den Ausstellern gehören und hoffentlich mit einem Preis nachhause fahren können. Dort freuen wir uns natürlich über jeden Besucher!
Zudem hoffen wir zu dem Landeswettbewerb Schleswig-Holsteins eingeladen zu werden, bei dem 10 JUNIOR Unternehmen des Bundeslandes gegeneinander in verschiedenen Kategorien antreten. Als Gewinner bekommt man gegeben falls die Chance im Deutschlandwettbewerb anzutreten.
Wir dürfen nach unseren Vorschriften von JUNIOR nur ein Jahr bestehen und werden uns zum Sommer 2017 wieder auflösen. Bis dahin hoffen wir auf neue Kunden, Interessante Gespräche und viele neue Erkenntnisse rund um das Thema Wirtschaft.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Seit euch bewusst wie viel Zeit ein Startup braucht, wer nicht mit Herzblut dabei ist, wird keine Chancen in dem Wettbewerb haben.
Traut euch Kontakt zu großen Firmen auszunehmen, denn jedes Unternehmen hat mal klein angefangen und es gibt viele Unterstützer für Startups.
Nutzt die sozialen Medien und erstellt frühestmöglich eine Website, viele potentielle Kunden suchen nach Kontaktdaten. Zudem läuft heutzutage fast alles über das Internet und durch eine gute Online-Präsenz verschafft man sich schnell einen Namen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Annika Alves für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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