Traut euch den Weg zu gehen

Pausenfudder: Vom Croupier zum Unternehmer

Stellen Sie sich und das Startup  Pausenfudder  doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Kay und Diana, die Gründer von Pausenfudder. Vom Croupier zum Unternehmer. Wir lieben unseren Job. Croupier zu sein, bedeutet jeden Tag Spektakel und Herausforderungen. Das mögen wir.

Also nahmen wir die nächste Herausforderung an und entschieden, eine Familie zu gründen. Mit Erfolg!
Wir haben mittlerweile zwei großartige Kinder. Ab dem Zeitpunkt wurde es schwierig, Kinder und den Beruf des Croupier in Vollzeit zu vereinen. Eine Idee musste her. Seit längerem interessiert uns gesunde Ernährung, doch erst das ratlose Starren in den firmeneigenen Snackautomaten brachte den Stein ins Rollen.

Wir gründeten Pausenfudder. Unsere Ziele sind hochgesteckt. Wir wollen die Welt ein bisschen besser machen und die Essgewohnheiten unserer Kunden revolutionieren.

Heutzutage ist Zeit knapp und nicht jeder hat Zeit sich sein Essen für den Tag vorzubereiten. Unsere Snacks sind ideal für unterwegs. Der Happen zwischendurch auf Geschäftsreisen, die große Pause in der Schule oder ein schnelles Frühstück auf dem Weg ins Büro.

In unserem Onlineshop findet ihr von uns selbst ausgewählte Produkte. Wir sind ständig auf der Suche nach spannenden Snacks, neben tollem Geschmack und gesunden Zutaten, interessiert uns auch die Story hinter dem Produkt. Es gibt mittlerweile viele tolle Startups, die mit ihren Produkten die Welt ein Stückchen besser machen wollen. Sei es durch plastikfreie Verpackungen, die Unterstützung sozialer Projekte oder einfach durch biologisch hergestellte Zutaten.

Snacks im Automaten oder Supermarkt beinhalten meist wenige wichtige Nährstoffe, dafür aber umso mehr Industriezucker.

Wir möchten unseren Kunden gesündere und nachhaltigere Snacks anbieten, deshalb findet ihr in unserem Shop eine große Auswahl verschiedener Snacks, von denen viele in Deutschland noch echte Exoten sind.
Unser Motto: Besser Snacken mit Pausenfudder. Schluss mit der Trägheit am Nachmittag. Tun Sie sich etwas Gutes. Ein Umdenken sollte stattfinden und Sie können jetzt damit anfangen.

Wie ist die Idee zu Pausenfudder entstanden?
Wir arbeiten beide als Croupiers in der Spielbank Hamburg und haben zwei wundervolle Kinder. Unsere Hauptarbeitszeit ist abends und nachts, das lässt sich mittlerweile nicht mehr so gut mit dem Familienleben vereinbaren. Wir waren also auf der Suche nach einer Idee, für die wir uns begeistern können und auch noch ein wenig Geld einbringt.

In den Nächten im Casino haben wir immer wieder Kollegen suchend vor dem Snackautomaten stehen sehen. Gesucht wurde ein Snack ohne Unmengen von Zucker, der aber trotzdem einen gewissen Nährwert bietet, um ohne knurrenden Magen durch die Schicht zu kommen. Schwer zu finden in einem Automaten, der vollgestopft ist mit Schokoriegeln und einem Fach mit Studentenfutter, das meistens leer war.

Wir waren der Meinung, das kann man besser machen und nach ein wenig Recherche war klar, es gibt viele tolle Produkte, die unsere Kriterien erfüllen. Die Idee von Pausenfudder war geboren. Den Namen gab es zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.

Welche Vision steckt hinter  Pausenfudder?
Wir möchten gerne daran mitwirken, die Welt ein klein wenig besser zu machen, darum suchen wir besonders nach Unternehmen, die gewillt sind, die Probleme auf unserem Planeten anzugehen.
Außerdem möchten wir Leuten zeigen, das es jede Menge toller Alternativen zu den Snacks gibt, die uns im Arbeitsalltag und in der Freizeit immer wieder begegnen. Gesunde Ernährung muss nicht immer Verzicht bedeuten, besonders nicht beim Geschmack.

Wir glauben essen sollte Spaß machen und dazu gehört immer wieder neues kennenzulernen, Dinge zu probieren und sich etwas Gutes zu tun.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Für uns ist die größte Herausforderung Job, Pausenfudder und unsere Familie unter einen Hut zu bringen. Es gab Phasen, da war es von allem ein bisschen zu viel auf einmal. Wir haben uns das aber ausgesucht und sind glücklich damit.
Unternehmerisch ist jetzt wohl die größte Herausforderung Pausenfudder bekannter zu machen. Marketing haben wir zu Beginn zu sehr vernachlässigt. Wir haben uns jetzt aber professionelle Hilfe mit an Bord geholt.

Wer ist die Zielgruppe von  Pausenfudder?
Wir bieten ausschließlich vegane Snacks an. Einerseits sind diese meist schlichtweg gesünder und andererseits suchen wir nach Produzenten die nachhaltig herstellen. Verzicht auf tierische Proteine ist aus ethischen ,aber auch aus ökologischen Gründen für unsere Zukunft wichtig.

Unsere Zielgruppe sind Menschen die sich vegan, aber vor allem bewusst gesund ernähren wollen. Auch für Kinder und junge Familien haben wir tolle Sachen auf die Kinder voll abfahren.

Was für Snacks bieten Sie an? Wo kann man Sie kaufen?
Wir bieten ein großes Sortiment an. Verschiedenste Riegel, Schokolade, Knabbereien, Fitnesssnacks bis hin zu Energy Balls. Die Produkte bieten wir in unserem Onlineshop zum Verkauf an. Einige unserer Produkte sind in Deutschland anderswo kaum zu haben. Für Unternehmen bieten wir verschiedene Optionen an, wie sie ihren Mitarbeitern gesunde Snacks bei der Arbeit zu Verfügung stellen können.

In Hamburg testen wir zur Zeit unsere Pausenfudder Station. Die eignet sich besonders für kleinere Unternehmen, abgerechnet wird per Vertrauenskasse.

Pausenfudder,  wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sind selbst ganz gespannt! Unser erstes Ziel ist: weniger nachts zu arbeiten und unser Lager nicht mehr in unserer Wohnung unterbringen zu müssen.
Wenn wir das erreicht haben, setzen wir uns ein neues Ziel. In 5 Jahren kann sehr viel passieren. Wir hoffen bis dahin, die Snackwelt ein wenig mit revolutioniert zu haben und wir es vielen Menschen ermöglicht haben, sich ein wenig gesünder zu ernähren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wenn ihr eine Idee habt die euch begeistert, traut euch den Weg zu gehen. Holt euch zu Beginn objektive Hilfe um die Idee auszureifen. Es gibt viele tolle Projekte die einen für wenig Geld unterstützen. Erkundigt euch bei eurer Handelskammer, die haben uns auch geholfen.

Seid euch mit eurer Idee sicher. Es wird viele Stunden geben, die ihr mit Arbeit verbringen werdet, die euch nicht immer Spaß macht. Wenn ihr diese Opfer nicht bringen wollt, ist es wahrscheinlich noch nicht die richtige Idee.

Sprecht mit Leuten über euer Projekt. Viele Unternehmen beginnen im Freundes- und Bekanntenkreis. Irgendwer kennt immer Irgendwen

Übt Euch in Geduld !

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Diana und Kay für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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