parkpocket findet den passenden Parkplatz

parkpocket: freien Parkplatz per App finden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen parkpocket doch kurz vor!
Mein Name ist Stefan Bader und ich bin Gründer von parkpocket. parkpocket hilft mittels Live-Daten das Parken in Innenstädten einfacher, umweltschonender und zeitsparender zu gestalten.

Wie ist die Idee zu parkpocket entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee kam mir während meines Studiums als ich mal wieder auf der Suche nach einem Parkplatz in der Stadt umhergeirrt bin. Ich habe mich gewundert, wie wenig Informationen einem als Autofahrer im digitalen Zeitalter über Parkmöglichkeiten vorliegen. Gemeinsam mit meiner Schwester habe ich dann nach Lösungsansätzen für dieses Problem gesucht, was letztendlich zur Unternehmensgründung führte.
Wir merkten relativ schnell dass wir die anstehende Arbeit nicht komplett selbst schultern können, daher haben wir uns schon bald nach talentierten Mitgründern umgeschaut. Da wir sehr viel Wert auf Vertrauen im Team legen sind wir letztlich in unserem unmittelbaren Umfeld fündig geworden.Wir haben 3 weitere Gründer mit ins Boot geholt, um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Während der Unternehmensgründung steckte ich in den Entzügen meines Studiums, meine Schwester wiederum mitten in ihrer Doktorarbeit. Eine große Herausforderung war somit das Zeitmanagement. Es war nie leicht die richtige Balance zwischen Unternehmen und Studium bzw. Doktorarbeit zu finden.
Eine weitere Herausforderung war zweifelsohne die Finanzierung. Anfangs verwendeten wir finanzielle Mittel aus eigenen Ersparnissen, doch wir merkten schnell, dass wir für den langen Atem nicht umher kamen, uns nach externen Finanzierungsmöglichkeiten umzuschauen. Glücklicherweise wurden wir dann im Oktober 2014 ins Telefónica-Acceleratorprogramm „Wayra“ aufgenommen. Dadurch hatten wir zum ersten Mal auch gewisse finanzielle Spielräume.

Wie und wo kann ich parkpocket nutzen?
Die parkpocket App bietet Nutzern die Möglichkeit sich in Innenstädten Parkhäuser im Umkreis zu anzeigen zu lassen und nach Preisen und Distanz zu filtern. Darüber hinaus verfügt parkpocket über zahlreiche Zusatzinformationen, die bei der Entscheidung für eine Parkmöglichkeit wichtig sind. Ist ein Parkhaus oder eine Tiefgarage ausgewählt, kann sich der Nutzer direkt zum ausgewählten Parkhaus navigieren lassen.
Aktuell ist parkpocket in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Dort kann parkpocket in nahezu allen Städten genutzt werden. In Großstädten wie Köln, Hamburg oder Zürich verfügt die App zusätzlich zu den Parkhausinformationen über Live-Belegungsdaten. So weiß man immer ob im ausgewählten Parkhaus noch ausreichend Stellplätze vorhanden sind.

Was ist das Besondere an parkpocket? Worin unterscheidet sich parkpocket?
parkpocket hat einen BigData-Ansatz zur Lösung des Parkproblems gewählt, was uns von anderen Parking-Apps unterscheidet. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere Datenqualität und die Verfügbarkeit von Live-Daten ein essentieller Bestandteil unseres Dienstes sind. Daher haben wir bei parkpocket inzwischen ein großes Netzwerk an Städten, Kommunen und Parkhausbetreibern aufgebaut, die uns Daten zur Verfügung stellen. parkpocket wiederum optimiert im Gegenzug deren Verkehrsmanagement.

parkpocket, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Puh! 5 Jahre sind in einem Startup eine gefühlte Ewigkeit. Ich will trotzdem versuchen einen kleinen Zukunftsausblick für parkpocket zu geben. Da das Parken nicht nur im deutschsprachigen Raum ein Problem ist, sieht unsere Roadmap ganz klar in Zukunft eine weitere Internationalisierung vor. Außerdem werden wir unser Geschäftsmodell mit verschiedenen Features wie Zahl- und Buchungsoption noch breiter aufstellen. Selbstverständlich werden wir kontinuierlich unseren Service verbessern und bleiben hungrig nach neuen Ideen und Wegen, die die Zukunft mit sich bringen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wer eine gute Idee hat und sich dazu entscheidet zu gründen hat schon einen großen Schritt geschafft und zeigt den Mut und Unternehmergeist, der Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Startup ist.
Meiner Meinung nach steht mit der Auswahl der Mitgründer eine der wichtigsten und wegweisendsten Entscheidungen des Unternehmens an, die in meinen Augen oft unterschätzt wird. Talent und Skills sind sicher extrem wichtig, allerdings wird oft außer Acht gelassen, dass die Mitgründer die Menschen sind, mit denen man in unmittelbarer Zukunft die meiste Zeit seines Tages verbringen wird. Ich würde angehenden Gründern also raten, Mitgründer auszuwählen, die nicht nur hochqualifiziert sind, sondern mit denen es auch auf der menschlichen Ebene passt. Das erhöht die Überlebenschance des Startups vor allem in Zeiten von schwierigen Entscheidungen. Da kann ich ein Lied davon singen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Stefan Bader für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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