Prüft bereits während der Produktentwicklung, ob eure Idee am Markt relevant ist!

Papa Fuego Mexikaner Spirituosen aus Tomatensaft

Stellen Sie sich und das Startup Papa Fuego kurz unseren Lesern vor!
Gegründet wurde Papa Fuego 2017 von vier Studenten der Technischen Universität Braunschweig. Papa Fuego bietet erstklassige Spirituosen auf Basis natürlicher Fruchtsäfte:

Angefangen bei Papa Fuego Mexikaner, dem scharfen Klassiker aus Tomatensaft, Wodka und Chili, bis zu Papa Fuego Maracuja, dem samtig-fruchtigem Shot mit Vanillenote.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Zunächst haben wir uns gefragt, warum es bislang keinen leckeren Mexikaner Ready to Drink im Supermarkt gab. Nachdem wir die ersten Flaschen für unseren Freundeskreis angemischt hatten, wurde uns bewusst, dass es für guten Mexikaner einen Markt gibt. Nach der Prämierung beim Idee-Wettbewerb der Stadt Braunschweig 2016 fiel dann der Startschuss für die Unternehmensgründung.

Welche Vision steckt dahinter?
Unsere Vision ist es, Papa Fuego als die Marke für Mexikaner und leckere Spirituosen im Einzelhandel und in der Gastronomie zu etablieren.

Um unser Ziel zu erreichen, setzen wir besonders auf Digitalisierung der Prozesse und die direkte Kommunikation mit unseren Kunden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Finanzierung ist eine der größten Herausforderungen in der kapitalintensiven Spirituosen-Branche. Das erste Jahr konnten wir mit Bootstrapping meistern. Nach erfolgreichem Pre-Seed Investment konnten wir dieses Jahr Fremdkapital aufnehmen. Anscheinend ist diese Finanzierungsquelle entgegen der langläufigen Meinung und mit gutem Konzept und dem richtigen Partner noch nicht tot.

Papa Fuego Mexikaner Spirituosen aus TomatensaftWer ist die Zielgruppe von Papa Fuego?
Papa Fuego spricht mit seinem Mexikaner im Kern eine männliche Zielgruppe zwischen 18 und 35 Jahren an. Papa Fuego Maracuja zielt speziell auf den weiblichen Geschmack – wobei wir das gar nicht so genau trennen wollen.

Bei Papa Fuego ist für jeden Geschmack, ob herzhaft oder süß, scharf oder sehr scharf und alle volljährigen Genießer etwas dabei!

Was ist das Besondere an Papa Fuego? Wie ist das Feedback?
Papa Fuego steht wie kein anderes Unternehmen der Branche für nachhaltiges Handeln und verzichtet bewusst auf jeglichen Einsatz von künstlichen Zusatzstoffen und Aromen. Bei uns zählt das Miteinander – untereinander, aber auch der Austausch mit unseren Kunden. Ob via Social Media oder bei Verkostungen im Point-of-Sake: Ohne das Feedback und die Unterstützung unserer Kunden wären wir nicht da, wo wir mittlerweile sind. Die Rückmeldungen zu unseren Produkten fällt sehr positiv aus. Auch konstruktive Kritik nehmen wir uns sehr zu Herzen und versuchen uns als Unternehmen und unsere Produkte stetig zu verbessern.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir streben an, unsere Produkt einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Daher wollen und müssen wir unsere Position im deutschen Einzel- sowie Getränke-Fachhandel gezielt ausbauen.

In fünf Jahren wollen wir darüber hinaus bereits erste Erfahrungen für eine Internationalisierung im europäischem Raum gesammelt haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Prüft bereits während der Produktentwicklung, ob eure Idee am Markt relevant ist.
Schaut bei der Investorensuche gerade am Anfang nicht auf die „Ticketgröße“, sondern vor allem auf den strategischen Wert, den das Investment für euch bringt.
Kümmert euch frühzeitig um geeignete Vertriebswege und schaut euch kontinuierlich nach neuen um.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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