P2P-Carsharing HoppyGo startet in München

München ist bunt – die Autos von HoppyGo auch: Mit P2P-Carsharing passenden Pkw vom Nachbarn leihen

Ob einen Kombi für den Wocheneinkauf, einen Transporter für den Besuch beim schwedischen Möbelhaus oder einen Oldtimer für ein romantisches Wochenende – ab sofort finden Münchner über die Gratis-App des Münchner Start-ups HoppyGo jederzeit ein Fahrzeug, das zu ihrer aktuellen Situation passt. Dabei bietet HoppyGo eine „echte“ Sharing Economy: Das Unternehmen besitzt keine eigenen Fahrzeuge, die knappe Parkplätze in München wegnehmen, sondern vermittelt das Auto vom netten Nachbarn nebenan. Die App des Peer-to-Peer-Carsharing-Dienstes ist im Apple App Store und bei Google Play verfügbar und unter www.hoppygo.de gibt es alle Informationen.

Nicolai Bode, CEO bei HoppyGo, verleiht seinen Kombi bereits seit 2006 an seine Hausgemeinschaft in Haidhausen. Gerade die alleinerziehenden Mütter, die sich kein eigenes Auto leisten können, und Nachbarn mit Kleinwagen, freuten sich bei größeren Besorgungen über sein Auto. Daher war die Umsetzung von HoppyGo in München eine Herzenssache für Bode. Das Carsharing-Konzept ist in Prag bereits erfolgreich gestartet.

„Ich habe bisher nur gute Erfahrung mit Carsharing gemacht, bei HoppyGo hat mich vor allem überzeugt, dass die Autos jederzeit versichert sind. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Münchner Straßen bereits voll sind, wir brauchen nicht noch mehr Autos“, sagt Bode. An HoppyGo gefiel ihm besonders, dass eine Plattform geschaffen wird, auf der Privatpersonen einfach ein Auto von jemandem aus der Nachbarschaft leihen können. „Bei HoppyGo hilft man netten Menschen und diese sparen Geld, denn klassische Autovermietungen sind häufig teuer und kompliziert. Jeder findet in der App einen passenden Wagen, um seine Vorhaben zu verwirklichen“, fährt er fort. Die Ausweitung auf weitere Städte befindet sich bereits in Planung.

HoppyGo ermöglicht es Nutzern, unkompliziert per Smartphone ein geeignetes Auto zu finden. Und die Fahrzeugbesitzer selbst haben beim Vermieten nicht nur das gute Gefühl, ihren Nachbarn zu helfen, sondern können dabei Geld verdienen. Denn wenn Autobesitzer im Büro sitzen oder in Urlaub fliegen, arbeitet der Wagen für sie. So senken sie ihre Fixkosten und behalten gleichzeitig die Unabhängigkeit, die ein eigenes Auto bietet. Dabei sind das Fahrzeug und die Personen darin jederzeit umfassend von der Allianz versichert. HoppyGo kümmert sich um den Versicherungsschutz und die Bezahlung, sodass sich Mieter und Vermieter sorgenfrei auf das wirklich Wichtige konzentrieren können – den Komfort eines Autos und den Spaß am Fahren!

Das begeistert auch den Münchner Jonas Schneider. Der 30-jährige Projektmanager ist beruflich häufig nicht in München, daher steht sein Wagen unter der Woche fast ausschließlich in der Garage. „Durch das Teilen meines Autos über HoppyGo kann ich die ‚tote Zeit‘ zu barem Geld machen und genieße weiterhin den Komfort eines eigenen Autos am Wochenende. HoppyGo ermöglicht mir, per App die Verfügbarkeit meines Wagens jederzeit kurzfristig und flexibel anzupassen. Und HoppyGo sorgt dafür, dass mein Pkw im Fall der Fälle gut versichert ist“, sagt Schneider.

Damit Mieter bei HoppyGo stets sichere Fahrzeuge finden, darf kein Fahrzeug älter als zwölf Jahre sein. Zusätzlich prüft das Unternehmen den Zustand und die Papiere jedes Wagens, bevor es ihn auf der Plattform freigibt.

Mehr Autos zur Auswahl als ein Millionär

Ein schickes Cabrio für den Ausflug in die Berge oder einen praktischen Kombi mit großem Kofferraum – was darf es heute für ein Auto sein? Einen geeigneten Wagen bei HoppyGo zu finden, ist kinderleicht: Mieter laden sich die kostenlose App herunter und wählen mit wenigen Klicks ein passendes Fahrzeug in ihrer Umgebung aus. Zu Beginn legen sie ihren Startpunkt, die Mietdauer und die gewünschte Größe des Wagens fest. Zusätzlich bietet ein Filter die Möglichkeit, nach bestimmten Ausstattungsmerkmalen wie einem Navigationsgerät oder einer Anhängerkupplung zu suchen. Die App zeigt alle verfügbaren Autos und Preise an. Mieter können dann eine Anfrage an die Vermieter senden: Sie können sie entweder bestätigen oder ablehnen, falls sie das Auto doch selbst benötigen. Ist ein Vermieter mit der Anfrage einverstanden, stimmt er der Anfrage des Mieters zu. Der Mieter schließt die Buchung durch seine Bestätigung ab, erst dann ist das Auto fest gemietet.

Persönlich und einfach, die Übergabe des Fahrzeuges

Die HoppyGo App führt Mieter und Vermieter sicher durch die komplette Übergabe des Autos: Zu Beginn überprüfen Eigentümer und Mieter das Auto auf bereits existierende Schäden, halten diese in einem Protokoll in der App fest und dokumentieren sie mit Fotos. Auch der Kilometer- und der Tankfüllungsstand werden festgehalten. Der Autobesitzer checkt die Identität des Mieters anhand seines Führerscheins und schon kann es losgehen. Bei der Rückgabe wird das Fahrzeug erneut kontrolliert. Nach der Fahrt können Mieter und Vermieter sich gegenseitig in der App bewerten und geben Feedback. Die Bezahlung erfolgt über die in der App hinterlegte Kreditkarte.

Mein Auto verdient Geld für mich: Die Vermietung eines Fahrzeugs

Fahrzeugbesitzer können ihren Wagen einfach bei HoppyGo registrieren und so nebenbei Geld verdienen. Sie wählen in der App unter dem Punkt „Meine Autos“ Marke und Modell ihres Wagens aus, geben ihr Kfz-Kennzeichen, das Jahr der Erstzulassung, das Anmeldedatum, die Motorleistung und ihre Umweltplakette an. Danach laden sie bis zu zehn Fotos hoch, können Angaben zur Ausstattung machen und das Auto genauer beschreiben. Im Anschluss legen sie den Tagespreis fest, HoppyGo kalkuliert automatisch den Stundenpreis. Der Tagespreis beinhaltet immer 300 Kilometer, jeder weitere Kilometer kostet 20 Cent.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Griffiths Consulting

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