Dranbleiben und nicht aufgeben

oyá veganer Bio Smoothie der geschmacklich und inhaltlich auf den Mann, bzw. die Frau abgestimmt ist

Stellen Sie sich und das Startup oyá doch kurz unseren Lesern vor!
oyá ist ein bio-veganer Smoothie, der vom Inhalt an den jeweiligen geschlechterspezifischen Nährstoffbedarf angepasst ist. oyá bedeutet „Medizinmann“ auf der Sprache der Maidu-Indianer Nordkaliforniens. Das bedienend erzählen wir mit jeder Flasche verschiedene Bräuche, Ansichten und Legenden und erschaffen dadurch eine ungezwungene kulturelle Bereicherung.

Wie ist die Idee zu oyá entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee kam, als sich einer von uns gefragt hat, warum er sich überhaupt eigene Smoothies mixt. Warum soll genau dieser Smoothie gut sein? Ist er tatsächlich gut? Brauche ich das? Somit kamen wir auf die Idee. Und direkt danach die Vorstellung. Wir sind neben Geschäftspartnern auch beste Freunde, die sich einander voll und ganz vertrauen. Denn das ist das Wichtigste in einem Team.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Es gab zwei große Herausforderungen, die wir glücklicherweise bereits bewältigt haben: Die größte Herausforderung lag bis jetzt vor allem in der Entwicklung unseres Produkts. Es schmeckte, aber der Kaloriengehalt war zu hoch… dann passte der Kaloriengehalt, aber es schmeckte nicht mehr… Tests um Tests vergingen bis wir zu einem Punkt kamen, an dem wir völlig zufrieden waren.

Die nächste Herausforderung war, den geeigneten Lohnproduzenten zu finden. Ein Jahr hat es gedauert, bis wir endlich unsere Produkte in abgefüllter Form in der Hand halten konnten.

Die Finanzen? Darin sahen wir keine Probleme. Denn wir wussten, dass unser Produkt innovativ ist und ein gänzliche neues Konzept hat, das überzeugt. Wir haben einen gründerfreundlichen Existenzgründerkredit von der Sparkasse und der L-Bank nach Businessplanvorstellungen, Experteneinschätzungen u.ä. erhalten. Das hatte sich aber bereits innerhalb vier Monaten geklärt.

Wer ist die Zielgruppe von oyá?
Die Zielgruppe von oyá umschließt nicht nur die Smoothie-Trinker, die einfach auf den Geschmack achten. Ob Lifestyle, Gesundheit, vegan, Sport oder Intelligenz – unser Produkt antwortet mit Design, Konzept, Qualität und 2,5 Jahre investierter Arbeit. Gegensätze verbinden – Diesen Spagat haben wir positiv gemeistert unter Beibehaltung unserer unternehmerischen Leitlinie.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Bio Smoothies?
Auf unsere Innovation. Da unsere Smoothies anteilig alle Nährstoffe enthalten sollen, die der jeweilige Körper benötigt, brauchen wir ganz spezielle Zutaten, die diesen Anforderungen genügen. Neben Bio-Qualität und dem Verzicht auf jegliche Chemie und Konzentrate lässt sich dies am einfachsten an der Zutat Spirulina verdeutlichen. Spirulina enthält in großem Maße das Vitamin B12, das vor allem für Veganer ein „Mangel-Vitamin“ darstellt, da es größtenteils in tierischen Produkten vorkommt. Jedoch muss hierbei auch der nicht weniger wichtige, geschmackliche Faktor stimmen. Somit beschränken wir uns in unserer Zutatenauswahl und müssen dennoch schmackhafte Produkte kreieren.

In der Entwicklung berücksichtigten wir neben unserer Innovation auch unsere Unternehmensphilosophie, ein „tugendhaftes“ Produkt herzustellen. Dadurch kamen wir auf den Namen oyá.
Oyá bedeutet auf der Sprache der Maidu-Indianer Nordkaliforniens „Medizin“, bzw. „Medizinmann“. Um das Ganze schön abzurunden schreiben wir auf die Rückseiten unserer Flaschen immer kleine Geschichten/Fakten und Erzählungen über die Indianer, um so einen ungezwungenen kulturellen Mehrwert für unsere Kunden zu bieten.

Wie ist das Feedback?
Wir erhalten sehr starke positive Resonanz vom Endkunden bis zum Großhändler, dem wir es vorstellen durften. Schon vor einem Jahr hatten wir einen Verkostungsstand in einem großen Einkaufszentrum in Esslingen, bei dem unser Vorrat innerhalb von 1,5 Stunden aufgebraucht war. Damals hatten wir unsere Smoothies frisch in einem leistungsstarken Mixer in der Küche nach unserer Rezeptur produziert.

Heute bieten wir in Bio-Supermärkten wie dem denn’s und Organix Biomarkt Verkostungen an, in denen unsere Produkte bereits zu kaufen sind. Den Kunden schmecken unsere Produkte und erstaunlicherweise treffen wir mit unseren Smoothies so ziemlich den geschlechterspezifischen Geschmack.

oyá, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es, mit unseren Produkten die Welt abzubilden. Dazu werden wir unsere zukünftigen Produkte oyá Maya, oyá Azteken, usw. nennen, spezielle Früchte aus der jeweiligen Region verwenden und bei bleibender Innovation die Geschichten von den ausgewählten Urvölkern auf unseren Flaschen erzählen.

Wir möchten inkrementell verbessern und horizontal als auch vertikal integrieren. Kreativität haben wir im Überschuss und an Aufmerksamkeit mangelt es uns nicht. Aber in fünf Jahren glauben wir fest daran, eine etablierte Marke namens oyá erschaffen zu haben, die mit etwas Gutem assoziiert wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Dranbleiben und nicht aufgeben.
2. Aufmerksamkeit
3. Lächeln.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Bowsunowski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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