Mit kleinen Schritten anfangen und den Markt testen

Oskar Ferschke Gründer von ferplico Pop-up Spielzeuge, Souvenirs und Werbemittel im Interview

Stellen Sie sich und ferplico doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo, ich heiße Oskar Ferschke und bin der Gründer von ferplico. Ich bin von Beruf Industrie Designer mit einer Leidenschaft für Pop-up – Objekte und Bücher.

Wie ist die Idee zu ferplico entstanden?
Oskar Ferschke: Da ich seit meiner Kindheit die Pop-up Bücher sammle, wollte ich eines Tages mein eigenes Buch gestalten. Nach vielen Prototypen, Mock-ups und Modellen habe ich ein Faltsystem entworfen, dass sich zwar nicht für Pop-up-Bücher eignet, jedoch die Eigenschaften für andere Anwendungsgebiete wie Spielzeuge, Souvenirs, Werbemittel oder sogar kleine Möbel besitzt.

Welche Vision steckt hinter ferplico?
Oskar Ferschke: Da dieses Faltprinzip weltweit einmalig ist, will ich in den nächsten Monaten die Idee popularisieren und einen Geschäftspartner suchen. Langfristig möchte ich mehrere Anwendungsgebiete bedienen:

Vom Brettspielzeug bis zum Souvenir, von Werbemitteln bis zum Tischaufsteller.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Oskar Ferschke: Die größte Herausforderung war für mich die Formulierung der Patentschriften und die weltweite Recherche nach schon existierenden Faltprinzipien. Um Patentanwaltskosten zu sparen, habe ich mir vorgenommen die Patentansprüche selber zu verfassen. Glücklicherweise kamen mir erfahrene Kollegen zur Hilfe und mit gemeinsamen Kräften haben wir es schlussendlich geschafft.

ferplico Oskar ferschke pop-upWer ist die Zielgruppe von ferplico?
Die Zielgruppe sind Unternehmer die sich für ihre Werbekampagne ein witziges Gadget wünschen, Museumshops, die Spielzeugindustrie und Souvenirläden.

Wie funktioniert ferplico?
Oskar Ferschke: Bis jetzt verkaufe ich meine Pop-up-Objekte nur in meinem Webshop. Alle Objekte werden aus hochwertigem Papier gestanzt und manuell zusammengeklebt.

Wir sind eine kleine Familienmanufaktur und erledigen fast alles selber.

Welche Vorteile bietet ferplico?
Man erhält einen einzigartigen Gegenstand, der sich mit nur einer Handbewegung ausklappt und in einem kleinen Kuvert versendbar ist.

Alle Objekte können beliebig personalisiert werden.

ferplico, wo geht der Weg hin?
Oskar Ferschke: Zuerst muss die Internetseite modernisiert und ergänzt werden – inzwischen kamen sehr viele neue Ideen dazu, die nur darauf warten veröffentlicht zu werden. Dann werden weitere Kontakte geknüpft und Messen besucht.

Ich hoffe, dass ich irgendwann auch auf dem amerikanischen Markt Fuß fassen werde – der Markt für Pop-up ist in den USA viel größer.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehe ich mich als Designer, der sich überwiegend der Gestaltung von Pop-up-Objekten widmen kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben
Lange und gründlich recherchieren ob die Idee wettbewerbsfähig ist
Mit kleinen Schritten anfangen und den Markt testen
Messen besuchen und keine großen Investitionen planen bevor man die ersten Aufträge bekommt

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Oskar Ferschke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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