Aller Anfang ist schwer!

onsuma Smart Shopping Assistant für den Lebensmitteleinkauf

Stellen Sie sich und das Startup onsuma doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Michael und Angelo, die Gründer von onsuma. Mit onsuma haben wir einen Smart Shopping Assistant für den Lebensmitteleinkauf entwickelt, über den man händlerübergreifend Warenkörbe für den wöchentlichen Einkauf erstellen, vergleichen, optimieren und bestellen kann. Hierbei berücksichtigen wir automatisch sowohl persönliche Produktpräferenzen wie auch händlerspezifische Rahmenbedingungen (z. B. Liefergebiete, Mindestbestellwerte, Produktverfügbarkeiten, Produktalternativen).

Wie ist die Idee zu onsuma entstanden?

Wir beide kennen uns nun schon länger als dass wir uns nicht kennen. Wir sind schon seit knapp 18 Jahren befreundet und haben gemeinsam die Schulbank gedrückt. Schon damals war uns klar, dass wir gerne irgendwas gemeinsam aufbauen wollen. Etwas das nicht nur uns, sondern auch vielen Menschen im Alltag helfen soll. Die Idee zu onsuma entstand dann im Rahmen von Angelos Doktorarbeit, als er sich intensiver mit Big Data Analytics und dem Omni-Channel Retailing beschäftigt hat. Da wir beide zu der Zeit bereits regelmäßig Lebensmittel online bestellt haben, haben wir irgendwann angefangen unsere persönlichen Erfahrungen mit den Forschungsergebnissen gegenüberzustellen. Da haben wir schnell festgestellt, das geht besser, das können wir besser. Und so ist aus der Idee ein paar Monate später der erste Prototyp von onsuma entstanden. 

Welche Vision steckt hinter onsuma?

onsuma soll der persönliche Einkaufsassistent werden, der die Art und Weise wie wir Lebensmittel einkaufen neu definiert. Die Einkaufsvorbereitung soll dabei kanalübergreifend flexibel, persönlich und in wenigen Minuten möglich sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jede Phase hatte seine eigenen großen Herausforderungen. Die mit Abstand größte Herausforderung bisher war jedoch die eigentliche Entwicklung unserer Plattform-Intelligenz. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir täglich eine große Menge strukturierter und semi-strukturierter Daten verarbeiten. Dabei haben wir uns bislang komplett über Förder- und Eigenmittel finanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von onsuma?

Wir sprechen mit onsuma jeden an, der beim Lebensmitteleinkauf Zeit und Geld sparen will. Dazu gehören zum einen sogenannte Smart Shopper, die bereits online Lebensmittel einkaufen, und zum anderen auch all diejenigen, die noch nicht online Lebensmittel eingekauft haben und einen passenden Onlinehändler für ihren Einkauf finden möchten. 

Wie funktioniert onsuma?

onsuma funktioniert in vier einfachen Schritten: 1. Befülle deinen Wunschwarenkob händlerunabhängig, 2. Vergleiche deinen Wuschwarenkorb bei verschiedenen Händlern, 3. Überfliege automatische Produkttauschvorschläge und 4. Bestelle direkt beim Händler deiner Wahl.
Der Clou dabei ist, dass wir es schaffen – ohne zusätzlichen Aufwand für den User – sämtliche Warenkörbe vergleichbar zu machen, auch wenn sich die Sortimente der Einzelhändler unterscheiden. Wir tauschen nämlich nicht verfügbare Produkte mit vergleichbaren Produkten des jeweiligen Einzelhändlers automatisch aus, die jeweils die größte Ähnlichkeit aufweisen, und machen den Tausch dem User ganz einfach sichtbar und nachvollziehbar. Zuletzt entscheidet natürlich der User, ob er den Vorschlag annimmt oder nicht. 

Welche Vorteile bietet onsuma? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Für Nutzer ist und bleibt der Dienst kostenlos, egal wie oft und intensiv dieser genutzt wird. Grundlegend können sich Nutzer ihren Warenkorb händlerunabhängig auf onsuma zusammenstellen. Welcher Händler am besten zum Wunschwarenkorb passt, ermittelt onsuma anschließend kurz vor dem Checkout und liefert dem Nutzer eine Übersicht der Einkaufsmöglichkeiten. Somit hilft onsuma, die Preise und Konditionen zu vergleichen, um so den passenden Händler für ihren jeweiligen Wunscheinkauf zu finden. Wer also onsuma regelmäßig nutzt, kann seinen Wochen-, Monats- oder sonstigen Einkauf kontinuierlich optimieren. Einige Unternehmen und Startups haben sich bereits in diesem Segment niedergelassen. Von generellen Meta-Suchmaschinen, zu Anbietern digitaler Prospekte bis hin zu Playern, die es ermöglichen Rabatte auf Einzelprodukte zu erhalten. Doch das ist alles noch sehr eindimensional und betrachtet weder ganze Warenkörbe noch persönliche Einkaufspräferenzen. In diesem Segment sind wir als First Mover sehr gut aufgestellt.

onsuma, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden unseren Beta-Status abgelegt haben und so vielen Usern wie möglich geholfen haben Lebensmittel smarter einzukaufen. Das ist unser Hauptziel. Wenn wir das erreicht haben, sind wir mehr als zufrieden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Aller Anfang ist schwer. Gerade deshalb ist es vor allem zu Beginn sinnvoll Kontakt zu anderen Gründern aus der Region aufzubauen, da sich jeder Gründer bei der Strukturierung seines Startups in der Regel – und das branchenunabhängig – mit ähnlichen Fragestellungen und Hindernisse konfrontiert sieht. Wir haben uns deshalb früh bei einem lokalen Inkubator beworben und profitieren noch heute vom regelmäßigen Austausch innerhalb der Startup-Gemeinschaft.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael und Angelo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X