Samstag, Dezember 4, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

OnMedikus bietet wirksame Lösungen für Männer mit sexuellen Störungen

Stellen Sie sich und das Startup OnMedikus doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bieten für Männer mit sexuellen Störungen wirksame Lösungen. Schwerpunkt ist hier vor allem Erektile Dysfunktion und vorzeitiger Samenerguss. Als Ansatz sind wir eine Schnittstelle zwischen betroffenen Männern, anerkannten Ärzten und einer Online-Medikamention. OnMedikus ist im Oktober 2020 gestartet und wir möchten jetzt zügig unsere Reichweite ausbauen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Es hat mich schon immer gereizt selbst zu gestalten, selbst Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Studium habe ich in diversen Firmen gearbeitet und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Andere Denkweisen, andere Handlungsabläufe, vor allem aber auch Ideen sammeln können. In den USA ist man in vielen Bereichen weiter und innovative Ideen werden dort einfach auch mal umgesetzt. So konnte ich u.a. auch an einer Plattform arbeiten, die ältere Menschen mit Ärzten zusammenführt und fand die Idee sehr spannend. Mit einem ehemaligen Studienkollegen entwickelte sich die Idee, so etwas auch in Europa zu starten. So kam es dann zur Gründung der OnMedikus Consulting AG.

Wir haben unseren Schwerpunkt auf Männer gelegt, da diese im deutschsprachigen Raum medizinisch unterversorgt sind. Männer gehen allgemein ungern zum Arzt, aus Scham oder vor einem nicht-gewünschten Untersuchungsergebnis. Wir möchten Ihnen diese Scham nehmen und eine fachärztliche Versorgung ermöglichen und haben deshalb www.onmedikus.com erstellt.

Welche Vision steckt hinter OnMedikus ?

Wie gesagt, möchten wir Männern helfen. Bis jetzt konzentrieren wir uns auf die Schwerpunkte erektile Dysfunktion und vorzeitiger Samenerguss, möchten dies aber zukünftig ausbauen und eine gesamtheitliche Lösung anbieten. Wichtig ist uns, dass wir dabei den technologischen Fortschritt nutzen und Digital Health in den Alltag integrieren. Wir möchten Männern einen einfachen Zugang zu kompetenter ärztlicher Beratung bieten, die letzten Endes zu einer verbesserten Lebensqualität führt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine besondere Herausforderung ist sicher, sich auf die ursprüngliche Idee zu besinnen. Um unser Vorhaben zu realisieren, kommt man mit vielen Menschen, mit vielen zusätzlichen Ideen in Kontakt. Nicht immer ist es einfach, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.Ein weiterer Punkt war die Schwierigkeit, das Tabu-Thema Erektionsprobleme auch Medienwirksam zu machen. Sicher sind wir nicht die Ersten, aber nach wie vor ist das Thema schambehaftet und man redet nicht drüber. Es ist sicher nach wie vor eine Herausforderung, diese Thematik aus der Schmuddelecke zu holen und zu einem seriösen Thema zu machen. Als Online-Plattform haben wir uns natürlich mit den vorhandenen Gegebenheiten beschäftigt. Da gibt es zum einen viele unseriöse Angebote, zum anderen Seiten die nur einen bestimmten Bereich abdecken. Hier wollen wir ansetzen und zusammenführen.

Finaziert werden wir über VC und arbeiten dort mit HV Capital zusammen. Dazu haben wir Experten zu den jeweiligen Schwerpunkten gewinnen können was gesundheitliche Expertise und digital Health angeht.

Wer ist die Zielgruppe von OnMedikus ?

Ganz klar Männer ab 18 Jahren.

Wie funktioniert OnMedikus ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verbinden Männer mit sexuellen Funktionsstörungen auf direkte weise mit einer kompetenten ärztlichen Beratung, die wirksame medizinische Behandlung ermöglichen, und eine Online Apotheke, die entsprechende verschreibungspflichtige Medikamente mit einschließt. Das Ganze geht vollkommen digital vonstatten und hat immer das Ziel, dem Mann auf einfache Weise zu helfen. 
Natürlich haben wir auch monetäre Ziele und müssen die Zahlen im Auge behalten. Um aber die Qualität sicherzustellen, haben wir einen unabhängigen medizinischen Beirat, der die Behandlungsstandarts kontrolliert und für die Wirksamkeit der von uns angebotenen Medikamente einsteht.

Wir sind nicht die Ersten, die auf diesen Markt treten. Wir möchten aber anders sein. Direkter, einfacher – und den Mann abholend. Auf unserer Seite ist das „Du“ präsent. Wir wollen nicht nur ein anonymer Partner sein, wir wollen Vertrauen vermitteln, denn natürlich wissen unsere Experten, in welcher Lage der Patient steckt. Gleichzeitig wollen wir natürlich hohe Qualitätsstandarts einhalten und sind daher auch auf Kundenerfahrungen angewiesen, diese fließen ständig mit ein. So können wir Abläufe optimieren und unser Angebot noch näher an die Männer heranbringen.

OnMedikus, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die nächste Zeit möchten wir uns am Markt etablieren. Die Zahl unserer Kunden wächst beständig, damit auch unsere Erfahrungen und die dementsprechenden Anpassungen. Wenn wir da gut aufgestellt sind, wollen wir unsere Produktpalette erweitern. Haarausfall, Hauterkrankungen – OnMedikus möchte eine Anlaufstelle für Männer sein, die Hilfe suchen. In 5 Jahren wollen wir ein Name auf dem Markt sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Wie vorhin schon mal gesagt, die ursprüngliche Idee im Auge behalten ist wichtig.
  2. Sich mit einem Team umgeben, dass einen weiterbringt. Von der Idee bis zum Start ist es ein weiter Weg und es gibt viele Reibungsverluste. Das Team sollte als Einheit funktionieren, was interne Diskussionen natürlich nicht ausschließt.
  3. Experten suchen. Nicht in jedem Themengebiet kann man selbst seine Expertise einbringen. Hier gilt es Leute zu finden, die ihre Skills und ihr Wissen einbringen. Alles allein schafft man sowieso nicht. Man sollte also neben einem gut funktionierenden Team auch ein Team haben, dass alle erforderlichen Aufgabenbereiche bestmöglich abdeckt.

Wir bedanken uns bei Melanie Freudiger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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