Online-Baumarkt ManoMano erhält 125 Millionen Euro von Investoren

ManoMano, der erste digitale Marktplatz für DIY, Haus und Garten in Europa, hat erneut Kapital im dreistelligen Millionenbereich eingesammelt. Die neue Finanzierungsrunde wird von Temasek, einem Fonds aus Singapur, angeführt. General Atlantic, Eurazeo, Piton Capital, Bpifrance (über seinen Large Venture Fund) und Kismet Holdings nehmen ebenfalls an dieser Series-E-Finanzierungsrunde teil. Zusammen stellen die Investoren dem 2013 in Frankreich gegründeten Startup 125 Millionen Euro bereit. Insgesamt hat ManoMano damit 311 Millionen Euro in sechs Jahren eingenommen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen sein umfangreiches Service-Angebot sowohl für Händler als auch Kunden ausbauen und sein starkes Wachstum in Deutschland weiter vorantreiben, um der führende Online-Baumarkt in Europa zu werden.

„Der deutsche DIY- und Heimwerkermarkt ist der größte in ganz Europa und bietet damit ein riesiges Potenzial für uns“, so Philippe de Chanville und Christian Raisson, die beiden Gründer und Geschäftsführer von ManoMano. „Gleichzeitig ist er sehr hart umkämpft. Deshalb sind wir auch so stolz, dass gerade unsere deutsche Plattform www.manomano.de so schnell wächst.” Vergangenes Jahr erzielte sie ein Handelsvolumen von Jahr 43 Millionen Euro, ein Plus von 121 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Um das rasante Wachstum zu unterstützen, plant das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder mehr als 200 Mitarbeiter einzustellen. Bereits 2019 hat ManoMano sein Team um 200 auf 420 Mitarbeiter vergrößert. Insgesamt ist das Startup in sechs europäischen Ländern aktiv, neben Deutschland und Frankreich auch in Großbritannien, Spanien, Italien und Belgien.

Service und Expansion im Mittelpunkt der Wachstumsstrategie

Mit über 3,5 Millionen aktiven Kunden und über vier Millionen Produkten zur Auswahl ist ManoMano nur sechs Jahre nach seiner Gründung bereits jetzt der größte digitale Marktplatz, der sich auf den Bereich Heimwerken, Gartenbau und Inneneinrichtung spezialisiert hat. Über 2.500 Händler verkaufen auf ManoMano alles vom Akkuschrauber bis zum Swimmingpool. Bei der Wahl des richtigen Produkts helfen ausführliche Anleitungen und die „Manodvisors”, eine Community von Experten, die Fragen der Kunden per Chat und Telefon beantworten – sieben Tage die Woche.

„Uns ist sehr wichtig, unsere Kunden bei ihren Einkäufen und Projekten persönlich zu unterstützen“, so die ManoMano-Chefs Philippe de Chanville und Christian Raisson. „Allein 2019 haben unsere Berater eine Million Kundengespräche geführt – und diesen Service wollen wir in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen.”

Die Händler selbst können auf ManoMano als starken Partner im E-Commerce zählen und über ManoMano sogar neue Zielgruppen in anderen Ländern erschließen. Denn mit dem unternehmenseigenen Logistikdienst „Mano Fulfillment“ exportiert das Unternehmen auch die Ware deutscher Firmen ins europäische Ausland.

Mit einem Handelsvolumen von 67 Millionen Euro sind die deutschen Händler auf ManoMano sogar mit Abstand die größten Exporteure auf den internationalen Plattformen. Auch für Deutschland ist ein eigenes Logistikzentrum geplant.

Das ManoMano-Modell spricht globale Top-Investoren an

Bereits vergangenen April konnte ManoMano 110 Millionen Euro Kapital von Investoren einsammeln und damit erfolgreich sein Handelsvolumen um mehr als 50 Prozent auf einen Betrag von 620 Millionen Euro im Jahr 2019 steigern.

In der aktuellen Series-E-Finanzierungsrunde ist der Fonds Temasek aus Singapur als Investor hinzugekommen. Alle heute am Kapital beteiligten Fonds, General Atlantic, Eurazeo, Piton Capital, Bpifrance (bereits seit 2016 über den Fonds Ambition Numérique und seit 2019 über den Fonds Large Venture vertreten), Partech, Aglaé Ventures und Crédit Mutuel Capital Privé sowie der ebenfalls neue Investor Kismet Holdings sind von den Ergebnissen von ManoMano auf einem europäischen Markt von 400 Milliarden Euro, der noch wenig digitalisiert ist, überzeugt.

Begleitet wurde ManoMano bei dieser Finanzierungsrunde von Morgan Stanley.

Quelle Griffel & Co Kommunikation GmbH

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