Onbuso Vermittlung von Dienstleistungen und Vermietungen

Onbuso branchenübergreifendes Onlinebuchungsportal

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Onbuso doch kurz vor!
Die Plattform Onbuso.com dreht sich rund um die Onlinebuchung von Dienstleistungen, Vermietungen und den Verleih und wurde von mir, Thomas Reinhold, im Februar 2015 gegründet.
Was für den Handel seit Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt, nämlich die ausgeprägte Onlinepräsenz und vereinfachte Verfügbarkeit auf zentralen Webseiten, ist für die Bereiche Dienstleistungen, Vermietungen und Verleih nur in wenigen Branchen ausgeprägt. Hier setzen wir mit Onbuso.com an. Anstatt wie bisher für jede Branche ein eigenes Portal nutzen zu müssen, können Anbieter und Kunden auf einem Portal zueinander finden.

Wie ist die Idee zu Onbuso entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee entstand durch ein persönliches Ärgernis und war keine konkrete Idee, es war eher eine Entwicklung. Ich habe damals als Fotograf gearbeitet und hatte auch ein – nicht öffentliches – Fotostudio. Meine Dienstleistungen auf Portal A anzubieten, mein Studio auf Portal B vermieten und meine Equipment auf Portal C zu verleihen war für mich einfach unpraktisch und ein ständiges Ärgernis. Der administrative Aufwand und die dadurch generierten Buchungen standen in keinem Verhältnis. Hier entstand die Idee, ein fotospezifisches Portal aufzubauen. Ich hing die hauptberufliche Fotografie an den Nagel und ging in die Kundenbetreuung eines Start-Up´s für die Online Ferienapartmentvermietung. Hier boten Vermieter die Apartments an und fragten regelmäßig nach, ob man die Reinigung und den Check In nicht irgendwo buchen könne. Nun weitete sich meine Idee aus. Ich wollte ein Portal aufbauen, das nicht nur auf einzelne Branchen spezialisiert ist. Ein Portal, auf dem z.B. ein Vermieter seine Ferienwohnung anbieten, aber ebenso die Reinigungskraft direkt buchen kann. Ein Portal, auf dem der Kunde seine Ferienwohnung, eine Sightseeingtour und evtl. sogar einen Tisch in einem Restaurant in der Zielstadt direkt buchen kann, quasi eine online Geschäftslösung für alle Bereiche. Von dem Englischen ONlineBUsinessSOlution wurde dann auch der Name abgeleitet. Nach der Idee kam das WWW, welches nicht nur Internet Start-Ups immer begleitet. Die Fragen waren: Wie kann die Idee umgesetzt werden, Welche Vorrausetzungen muss man schaffen und Wieviel wird die Unternehmung kosten. Nach langer Suche um das Projekt in einem – für mich realisierbaren- Kostenrahmen umsetzen zu lassen, bin ich über eine Freelancer Seite mit einigen Programmierern in Kontakt gekommen. Letztlich entschied ich mich für einen Partner aus Pakistan. Der „Multi-Kulti“ Gedanke hat mir, als gebürtiger Berliner, sofort gefallen. Mit Khawer Zeshan hatte ich dann schnell einen Programmierer an der Seite, den das Projekt sofort begeisterte, der bereits Erfahrungen mit internationalen Projekten hatte und mit seinen Ideen auch aktiven Einfluss auf die Entwicklung von Onbuso genommen hat und immer weiter nehmen wird. Khawer Zeshan ist kein Teil der Firma, aber ein wesentlicher Teil des Onbuso Teams.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Neben der Finanzierung war die größte Herausforderung, überhaupt starten zu dürfen. Ohne Rechtsbeistand war allein die Eintragung in das Handelsregister schon die erste Herausforderung. Um den „Zwecks des Gewerbes“ zu definieren, benötigte es zahlreiche Anrufe bei der IHK und einige Versionen des Zwecks der Unternehmung. Die Kunst lag darin, ein branchenfreies Portal auch als solches eintragen zu lassen. Besonders die Aussage: „Das Unternehmen betreibt zwar ein branchenfreies Portal, aber Sie müssen den Begriff branchenfrei genauer definieren.“ war unfreiwillig komisch. Da ich die Unternehmung komplett selber aus Ersparnissen und mit der Hilfe meiner Familie finanziert habe, musste ich die Gründungskosten bewusst so gering wie möglich halten. Was man an Investitionen in Rechtsbeistand spart, muss man definitiv mit Geduld, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen selbst einbringen.

Als Internet Start-Up ist die allergrößte Hürde natürlich der Bekanntheitsgrad. Ohne Anbieter keine buchenden Kunden, ohne buchende Kunden keine Anbieter. Hier den richtigen Weg zu finden, um die ersten Kunden zu akquirieren und das kaum vorhandene Marketingbudget sinnvoll einzusetzen, erfordert viel Kreativität und ebenfalls sehr viel Eigeninitiative.

Wer ist die Zielgruppe von Onbuso?
Die Zielgruppe sind vorerst kleine und mittelständische Unternehmen, die sich durch Onbuso einen schnellen, einfachen und vor allem kostengünstigen Weg zur Onlinebuchung ermöglichen wollen. Nur durch eine breite Masse von unterschiedlichsten Anbietern werden die Anbieter von Onbuso genauso von steigenden Buchungs- und Auftragszahlen profitieren wie der Endkunde bei der Buchung und Preisfindung.

Welche Dienstleistungen bieten Sie auf Onbuso an?
Mit Onbuso erhalten die einzelnen Anbieter ein online Profil inkl. einer kompletten Onlinebuchungslösung. Termingebundene Angebote, Dienstleitungen oder Angebote mit Kostenvoranschlag jeweils mit der Option, die Buchungen automatisch oder erst durch den Anbieter zu akzeptieren, sind mit Onbuso schnell und einfach möglich. Jede Buchung, mit allen nötigen Kundendaten wird erfasst. Der Anbieter erhält alle Informationen zur Buchung per Mail und kann die Daten im Anbieter-Login-Bereich einsehen. Anbieter können hier auch Buchungen eintragen, die nicht über Onbuso akquiriert wurden.
Für den Endkunden besteht unsere Dienstleistung darin, auf einer Webseite jeden gewünschten Service zu finden und jede Buchung anschließend in einem Account aufgelistet zu sehen. Ob Frisörtermin, Autoreparatur, Reservierung in einem Restaurant oder die Kostümausleihe zu Halloween.

Wie viel kostet der Service von Onbuso?
Für Verbraucher ist die Nutzung von Onbuso generell kostenfrei. Mit einer Registrierung können alle Vorteile, wie z.B. die übersichtliche Darstellung aller Buchungen genutzt werden. Die Registrierung ist aber nicht zwingend erforderlich, um ein Angebot auf Onbuso buchen zu können.

Interessierte Anbieter haben derzeit die Gelegenheit, Onbuso 6 Monate komplett kostenfrei zu testen. Aus der Testphase entsteht keinerlei Verpflichtung, den Service weiter nutzen zu müssen. Bei weiterer Nutzung betragen die maximalen Kosten des Maxi-Accounts 14,99€ pro Jahr. Im Maxi-Account stehen dem Anbieter alle Funktionen uneingeschränkt mit beliebig vielen Angeboten zur Verfügung. Eine kleinere Account-Variante ist der Mini-Account, dessen Kosten 7,99€ pro Jahr betragen. Anbieter können hier max. 3 Angebote mit den Basis-Angebotsoptionen erstellen.

Onbuso, Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Die Vision ist, dass Onbuso zu der online Plattform für Dienstleitungen, Vermietungen und Verleih aller Branchen wird. In unserem Gründungsjahr haben wir Anbieter aus 10 Branchen mit 45 unterschiedlichen Angebotskategorien gewinnen können. In 5 Jahren möchten wir Anbieter aus min. 100 Branchen mit 1500 unterschiedlichen Angebotskategorien zu unseren Kunden zählen. Dieses Ziel werden wir dadurch erreichen, unseren Service noch weiter auf die Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Bleibt fokussiert und schreckt auch vor Umwegen nicht zurück. Jede Hürde, die man meistert, lässt die folgende etwas kleiner wirken. Manchmal kann es hilfreich sein, im Ausland nach möglichen Partnern zu suchen. Dank der Globalisierung und des Internets hat man Möglichkeiten, schnell und einfach mit potenziellen Partner auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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