Sonntag, August 14, 2022

Ohne Digitalisierung stirbt der Einzelhandel

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Die Corona-Krise hat enorme Auswirkungen auf den Einzelhandel – keine Frage. Erste Informationen aus dem Handel zeigen, dass Umsatzeinbrüche um die 90% keine Seltenheit, sondern der Regelfall sind. Nach der Aufhebung der Einschränkungen wird ebenfalls nichts wie vorher sein und der Einzelhandel wird um jeden Kunden kämpfen müssen. 

Einer der ersten Impulse geht in Richtung mehr Digitalisierung. Ob dies der richtige Weg ist und wie dieser sinnvoll zu beschreiten ist, zeigt Alex Berezovskyi, Gründer der Trendda.Digital und Digitalisierungsexperte, in diesem Artikel.

Digitalisierung um jeden Preis

Derzeit scheint es nur eine Antwort auf die Herausforderungen des Einzelhandels zu geben, nämlich Digitalisierung. Diese Antwort ist natürlich nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass physische Stores teilweise sogar 100% Umsatzeinbußen zu beklagen haben.

Wenn Onlinekunden gewonnen werden können, dann kann dies natürlich diesen Sturz massiv dämpfen. Leider herrschen gerade in diesem Bereich viele Fehlinformationen. Es reicht bei weitem nicht aus, einen schicken Onlineshop sein Eigen zu nennen. Die Kunden werden deshalb nicht automatisch die digitalen Türen einrennen. Digitalisierung benötigt eine Strategie und einen sinnvollen Plan, der einzuhalten ist. Nur durch nachhaltiges Agieren kann das Ziel, mit digitalen Angeboten Umsatz zu generieren, auch erreicht werden. Digitalisierung um jeden Preis ist vor allem eines – nämlich teuer.

Berezovskyi: Digitale Bestandsaufnahme entscheidend

Gerade in Zeiten, wo Zeit und Geld knapp ist, ist es umso wichtiger, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Deshalb empfiehlt es sich, die digitale Transformation mit einem Experten auf dem Gebiet durchzuführen, der bereits bewiesen hat, wie ein Geschäft erfolgreich digitalisiert werden kann. 

Eines muss klar sein – es gibt nicht die eine Lösung für alle Probleme. Jedes Unternehmen hat eine andere Ausgangssituation, andere Ziele und unterschiedliche Ausrichtungen. Diese unternehmerische Individualität muss immer in den digitalen Transformationsprozess implementiert werden. 

Die erste Frage lautet daher: Wo befindet sich das Unternehmen im Kontext der Digitalisierung und wo will es, mit welchen Mitteln, hin? Vorgefertigte Lösungen, die sich nicht für diese Frage interessieren, werden nicht zum Erfolg führen. 

Bedeutet “neu” auch immer “besser”?

Diese Frage ist eindeutig mit “Nein” zu beantworten. Denken Sie an einen kleinen Buchladen, der bereits einen Onlineshop installiert hat, aber so gut wie keine Umsätze darüber generiert. In den allermeisten Fällen ist eine komplette Neugestaltung des Shops überflüssig. Meistens muss für qualitativ hochwertigen Traffic gesorgte werden. Dieser kann über professionelle Werbung über “google ads” oder über verschiedene Soziale Kanäle wie Instagram, Facebook und Co. geschehen. 

Nur, weil ein Onlineshop gut aussieht, heißt es nicht, dass er auch Umsatz liefert. Wenn kaum digitale Kundenfrequenz vorherrscht, könnte auch über den Auftritt in den Sozialen Medien gesprochen und nach Optimierungsmaßnahmen gesucht werden. Dies ist harte Arbeit für beide Seiten – Berater und Unternehmen – aber zahlt sich am Ende des Tages aus. 

Berezovskyi: Es gibt kein perfektes Tool!

Um beim Beispiel zu bleiben: Es gibt nicht den einen, perfekten Onlineshop. Es gibt nicht das eine, perfekte Tool, welches alle Probleme völlig automatisch löst. Dazu verändern sich die Märkte und die Anforderungen an jedes Unternehmen viel zu schnell.

Am besten sind digitale Werkzeuge mit Kleidung zu vergleichen – jedes Wetter, jede Marktlage oder jeder Entwicklungsschritt des Unternehmens erfordert eine andere Kleidung, um sicher durch den Sturm zu kommen. Wichtig ist, dass es zu einem Mehr an Flexibilität durch digitale Prozesse kommt. 

Wenn nun ein Unternehmen den Umsatzeinbruch der stationären Geschäfte mit einem guten Onlineshop, in Verbindung mit tollem Onlinemarketing, auffangen kann, dann erhöht dies die Flexibilität des Unternehmens. Wichtig ist es, die richtigen Entscheidungen zu treffen. 

Wann ist die perfekte Zeit für Digitalisierung?

Es ist vielleicht überraschend, aber der perfekte Zeitpunkt ist tatsächlich jetzt. Der Digitalisierungsdruck nimmt, aufgrund der Krise, massiv zu. Dies kann nun als Bedrohung gesehen werden, aber auch als Ansporn, schnell ins Handeln zu kommen. Professionelle Berater im Bereich der Digitalisierung wissen auch ganz genau, welche Umsetzungen von Nöten sind, um schnell wieder Geld hereinzuspielen und so die Ausgaben schnell zu amortisieren. So können bereits kurzfristig notwendige Maßnahmen den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Digitalisierungsstrategie ebnen. 

Fazit von Alex Berezovskyi

Die Krise und ihre Folgen wird dafür sorgen, dass sich die digitale Spreu vom Weizen trennt. Natürlich wird es auch erfolgreiche Geschäfte geben, die nur stationär vorhanden sind. Doch der Großteil des Handels wird versuchen, sein Heil in der Digitalisierung zu finden. Dies ist, wie bereits beschrieben wurde, ein sehr komplexer Prozess, der eine intensive Beratung und Begleitung durch einen Digitalisierungsexperten benötigt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die ideale Person dafür finden! 

Über den Autor:

Alex Berezovskyi ist ein passionierter Jungunternehmer im Bereich Digitalisierung und Online-Marketing. Seine „trendda.digital“ bietet Software-Entwicklung und digitale Marketing-Lösungen im B2C- und B2B-Bereich an. 

Als Softwareentwickler und Programmierer erkannte er schon sehr früh die Chancen des Unternehmertums im Technologiesektors und die neuen Möglichkeiten des Online-Marketings, für die er passgenaue Softwareprodukte entwickelt.

Mittlerweile ist er nicht nur CEO seiner eigenen Firma, sondern Projektverantwortlicher und Consulter sehr namhafter Fintech-Unternehmen. Als Berater in allen Bereichen der Digitalisierung setzt er sich sehr für den Aufbau einer Start-Up-Community in Europa ein.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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