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Nutringo Smart Foods für eine Low Carb Ernährung

Stellen Sie sich und dass Startup Nutringo kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Kevin und Michael das Gründerteam von Nutringo.
Kevin: Paleo, Keto und Low Carb sind die Ernährungstrends unserer Zeit. Klassiker und damit zu vermeidende Kohlenhydratbaustellen wie Back und Teigwaren versuchen wir zu verbessern und schaffen damit eine wirklich gesunde Alternative für diese Zielgruppen.
Michael: Damit helfen wir vielen an Diabetes erkrankten, wie Berufstätigen effektiv bei Ihrer Ernährungsumstellung. Ganz ohne Verbote oder lästiges Zählen von Kalorien.

Der Angriff auf den Widerspruch im Mainstream wie Fast Food und Diätpulver zusammenpassen, steht im Fokus unserer Idee.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Michael: Wir haben uns vor sechs Jahren in Moskau kennengelernt. Wir sind beide bei unterschiedlichen Handelskonzernen im Einkauf tätig gewesen. Relativ schnell war klar, dass wir unsere Vision von wirklich gesunden Lebensmitteln in einem gemeinsamen Projekt nur extern verwirklichen können.

Und obwohl zwischen uns zwanzig Jahre Altersunterschied liegen, sind wir beide „Start – Ziel Läufer“ und dabei verbindet uns der Enthusiasmus für die gemeinsame Vision.

Nutringo Smart Foods
Kevin

Kevin: Gerade der „Lean“ Ansatz in unserem schnell wachsenden Startup und eine steile Lernkurve ohne hohes Kapitalrisiko, durch „Try und Error“ fasziniert uns bis heute. Wir entwickeln neue Produkte schneller, weil wir durch unsere Kompetenz für Produktentwicklung und Co-Packaging schneller und deutlich flexibler sind als viele Großkonzerne, die Ihre ineffizienten und teuren Verpackungslösungen finanzieren müssen.

Welche Vision steckt hinter Nutringo?
Hinter „Smart Foods“ verbirgt sich der Ansatz, gesunde Inhaltsstoffe aus Nahrungsergänzung und Produktentwicklung zu kombinieren und damit bieten wir eine glaubhafte Alternative zu 80% aller Lebensmittel, die juristisch den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, mit viel zu viel Zucker, Salz und Füllstoffen aus Weißmehlen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Michael: Die größte Herausforderung war es, die richtigen Nischen Lösungen zu finden. Daher haben wir Zeit und Energie in Marktforschung, aber auch in Recherche von Studien investiert um neue Marktpotenziale zu sichern.

Kevin: Sichtbarkeit erarbeiten sich viele teurere kleine Mitbewerber wie wir durch SEO und Ad Words weil sie aus der Marketingbranche kommen, und indem Sie 50% der Marge in Influencer investieren um das eigene Produkt zu promoten oder sie investieren in „Retargeting“ durch Facebook oder Affiliate Kampagnen.

Michael: Deshalb haben wir uns gegen Nahrungsergänzung entschieden, wo die Margen zwar höher sind wie bei Grundnahrungsmitteln, jedoch die Abhängigkeit durch Online Marketing uns zu hoch ist. Wir kommen beide aus dem operativen Food Geschäft und stehen auf dem Standpunkt, daß jeder verdiente Euro in den Bereich Produktentwicklung investiert wird. Das Verhältnis von Preis & Leistung vor allem bei Facebook & Instagram stimmt für uns mittlerweile nicht mehr.

Kevin: Wir haben uns daher entschieden, dass wir unser Wachstum in Vertrieb und Retail investieren.

Anders als Mitbewerber versuchen wir, direkt am „Point of Sale“ mit unseren Kunden in Kontakt zu kommen, weil wir durch unsere Preisstrategie mit niedrigen Margen gezwungen sind über Volumen zu wachsen.

Wer ist die Zielgruppe von Nutringo?
Wir führen eine enge Zielgruppenansprache. Von „Otto Normal“ bis zu Fans für Paleo, Keto und Low Carb. Aber auch viele Fitnessbegeisterte, die selber kochen sowie Diabetiker und Kunden die auf Gluten und Fodmaps verzichten wollen schwören z.B. auf unsere Backmischungen.

Was ist das Besondere an den Produkten?
Kevin: Wer selber schon einmal abnehmen wollte oder musste, weiß das nichts härter ist, als den inneren „Schweinehund“ zu überwinden. Im „Gym“ ist dies relativ einfach, einerseits durch Gruppendynamik oder durch einen Fitnesscoach. Zu Hause wird man dagegen mit seinen Ernährungsgewohnheiten alleine gelassen.

Nutringo Smart Foods
Michael

Michael: Unsere Lösungen sollen dabei eine Hilfestellung leisten.

Wir sind überzeugt, dass man mit gesunden Lebensmitteln ohne ellenlange Liste an Aromen und chemischen Inhaltsstoffen, in der Küche schneller zum Sixpack kommt, als im Fitnessstudio.

Welche Produkte haben Sie im Sortiment?
Michael: Wir führen noch Saftkonzentrate, sogenannte Nutrition Smart Liquids im Programm, mit denen man auch äußerliche Symptome wie Hautalterung oder Fettdepots zu Leibe rücken kann. Dies geschieht mit südamerikanischen pflanzlichen Superfoods kombiniert mit wie Hyaluron, Kollagen oder Panax Ginseng mit skandinavischem Bergwasser, ohne Zucker nur mit Stevia gesüßt.

Mit Beauty, Focus und Shape, 15 ml für den täglichen Bedarf stehen als Monatslösung in einer praktischen Flasche bereit.

Kevin: Besonders überrascht sind wir jedoch seit letztem Jahr, von unserer zweiten Neuentwicklung, unsere No-Carb Backmischung. Mit nur 4g Kohlenhydraten aber 20% Proteinanteil war wir so erfolgreich in 2018 und daher werden wir diese Sparte mit Pizza, Brötchen ergänzen. Zurzeit, arbeiten wir an neuen kohlenhydratfreien Teigwaren.

Wie ist das Feedback?
Michael: Wir betreiben nicht nur Keyword oder Nährwert „Porno“ also womit man sich metrisch mit Mitbewerbern messen könnte, sondern das sensitive Erlebnis, der Geschmack steht für uns im Vordergrund. Bei Essen und Trinken ist dies die ultimative Bestseller Garantie.

Kevin: Man kann „billig“ sein oder aber „bio“. Langfristig entscheidet der Preis und das „Killerkriterium“ – die Leistung und der wird bei Lebensmitteln über das „Tasting“ definiert. Daran arbeiten wir beide solange, bis wir beide restlos zufrieden sind.

Online Shopper sind einerseits durch Google viel besser informiert, aber man kann Sie auch dankbarer abholen, wenn Erwartungen erfüllt werden in Form von Bewertungen. Unsere großartigen zu 90% – 5 Sterne Bewertungen, beim größten Online Versandhändler Amazon, sind eine erfüllende Bestätigung, für den von uns eingeschlagenen Weg, wirklich gesunde und geschmackvolle Qualität zu bezahlbaren Preisen anzubieten.

Nutringo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Michael: Wir sind in Verhandlungen mit Markant und Edeka, auch der Markteintritt bei Amazon in den USA, sowie wichtige Kooperationen mit neuen Partnern in Asien stehen dieses Jahr auf der.

Mittelfristig wollen wir offline schneller wachsen und durch größere Mengen für uns finanzielle Synergien schaffen, um durch bessere Einkaufspreise noch attraktivere Verkaufspreise an unsere Kunden weitergeben zu können. Handel mit Food ist nun mal ein Mengen und kein Margengeschäft.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Michael: Es ist kein Geheimnis, dass wir aufgrund unserer praktischen Erfahrungen, eher dafür plädieren, zunächst alleine zu starten um das eigene Profil und Alleinstellungsmerkmal zu schärfen und dann über Aufgaben die man nicht selber machen kann oder will, Teilbereiche an andere potentielle Mitgründer „outzusourcen“.

Kevin: Der Kontakt mit solchen Gleichgesinnten, dient nicht nur der Optimierung des eigenen Businessmodells, sondern man lernt so auch am besten potenzielle Mitstreiter in der Praxis kennen, die vielleicht mit Ihrem Job auch unzufrieden sind und nur auf ein solches „Dating“ gewartet haben. In diesen Gesprächen kann man den zukünftigen Co-Founder, auf den Zahn fühlen inwieweit, er wirklich als „Unternehmer“ sein Haupteinkommen in einem gemeinsamen Startup bestreiten möchte oder als „Unterlasser“ eher nicht für eine Gründung in Frage kommt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kevin und Michael für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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