Mutig sein!

nuraia Bio Trinkschokolade mit Kokosblütenzucker für Genießer

Stellen Sie sich und das Startup nuraia doch kurz unseren Lesern vor!
nuraia – das sind Lena Landefeld und Stefan Strixner. Die beiden ernährungs- und sportbegeisterten Eltern haben nuraia aus der Krise heraus gegründet und bieten nun innovative, vielseitige und superleckere Getränkepulver und Schokolade an.

Wie ist die Idee zu nuraia entstanden?
Generell haben wir beide ein Faible für gesunde, vielseitige und leckere Lebensmittel. Wir haben beide unsere eigene Geschichte mit dem Thema Ernährung. Stefan hat eine jahrelange Drogenerkrankung mit viel harter Arbeit hinter sich lassen können. Für ihn ist ein generell achtsamer Umgang mit seinem Körper ein wichtiger Baustein für sein heute gesundes, stabiles Leben. Dazu gehört auch eine bewusste Ernährung. Lena hat immer schon eine Leidenschaft für’s Essen, nach und nach ging die Tendenz immer weiter zum Bewussten, Gesunden sowie Nachhaltigen. 
Bei der Suche nach geeigneten Zutaten für die geplanten Sportdrinks sind wir auf unsere Grundzutat, ein neues Kokospulver ganz ohne Zusätze, gestoßen.

Dieses hat uns inspiriert, unsere Lieblingsrezepte damit auszuprobieren und das Ergebnis hat uns einfach begeistert.

Welche Vision steckt hinter nuraia?
Wir wollen Gesundheit und Genuss ohne Kompromisse vereinen. Immer noch herrscht in vielen Köpfen die Vorstellung, dass gesunde Ernährung langweilig und einfach ungeil ist. Das wollen wir ändern. Als Eltern wollen wir gerade für kleine Genießer Alternativen zu überzuckerten Produkten voller billiger, ungesunder Zusatzstoffe schaffen. Außerdem haben wir uns das Ziel gesetzt, all unsere Produkte in umweltfreundlicher Verpackung auf den Markt zu bringen und als Unternehmen mit Partnern für den Meeres – sowie den Bienenschutz zusammen zu arbeiten.

Beides sind die Umweltthemen, die uns am meisten am Herzen liegen.

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Sicher das Durchhalten. Es gibt einfach immer wieder unangenehme Rückschläge bei der Gründung eines Unternehmens. Mal gibt es negatives Feedback, das einen nicht vom Weg abbringen darf (auch wenn man natürlich jedes Feedback gut bedenken und seine Produkte gegebenenfalls anpassen sollte), mal zahlt ein Geschäftspartner nicht pünktlich oder es wird sich nicht an Absprachen gehalten. Die aktuelle Herausforderung ist die Crowdfunding-Kampagne. Zum Einen war es für Stefan nicht einfach, im Video seine Geschichte öffentlich zu machen. Zum Anderen ist die gesteigerte mediale Präsenz für uns eine Herausforderung, weil wir eher einen bewussten und dosierten Umgang mit den sozialen Medien bevorzugen.
Wir erfahren viel Unterstützung aus der Familie – auch finanzielle. 
Inzwischen sind wir aber auf der Suche nach einem Investor.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Unsere Kampagne findet im Rahmen des Crowdfunding-Contests dmStart! statt. Es geht dabei erst in zweiter Linie um die Finanzierung. Das eigentliche Ziel ist es, unter den ersten drei Startups von 20 zu sein, gemessen an der Anzahl der Unterstützer.

Diese drei erhalten nämlich die Chance auf eine deutschlandweite Listung bei dm. Das ist unser Ziel.

Wo sehen Sie die Vorteile für sich?
Abgesehen von der hammermäßigen Chance, die dm uns mit diesem Wettbewerb bietet: Ganz klar beim Werbeeffekt, der mit der Kampagne einhergeht. Wir werden sichtbarer und freuen uns darüber. Dass wir mit dem Geld am Ende deutlich leichter das neue Produkt (die Trinkschokolade mit nur 10 Prozent Kokosblütenzucker und im nachhaltigen Glas!) zur Marktreife führen können, ist ein weiterer wichtiger Effekt.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Das Design des Glases muss überarbeitet werden, wir müssen ein paar Laboruntersuchungen machen lassen und dann auch schon die erste kleine Charge produzieren lassen.

Wer ist die Zielgruppe von nuraia?
Absolut alle kleinen und großen Genießer, denen ihre Gesundheit wichtig ist, die aber trotzdem nicht auf richtig tolle Leckereien verzichten wollen. Bewusste Foodies halt
Was ist das Besondere an nuraia?
nuraia selbst ist eine sehr authentische Marke. Wir als Gründer stehen zu 100 Prozent hinter dem, was wir entwickeln und vertreiben. Wir gehen keine Kompromisse ein, nur weil die unseren Gewinn vielleicht maximieren würden oder in der Umsetzung einfacher wären.
All unsere Produkte sind aus biologischem Anbau, frei von Weißzucker oder sogar ganz ohne Zuckerzusatz, vegan, ohne Aroma- und Füllstoffe.

In naher Zukunft sollen die noch fehlenden Produkte komplett in umweltfreundlichen Verpackungen abgefüllt werden und starke Kooperationen mit Organisationen im Bereich Umwelt- und Tierschutz geschaffen werden.

nuraia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Keine leichte Frage. Wir wollen stabil und nachhaltig wachsen. Wir wollen kein kurzes Strohfeuer sein, sondern eine Marke, die dem Kunden die Sicherheit gibt, das Beste vom Besten zu bekommen, von Menschen, die genauso wie der Verbraucher selbst ticken.
Das bedeutet, dass wir in fünf Jahren mit einem kleinen Mitarbeiter-Stamm in den eigenen Firmenräumen ein zukunftsfähiges Unternehmen aufgebaut haben werden.
Im Übrigen werden wir da auch unseren Traum vom Familienbüro umsetzen: Ein Platz, an dem Eltern mit ihren Kindern die Möglichkeit finden, zu arbeiten, ohne die Kleinsten in Fremdbetreuung zu geben.

Das ist uns sehr eigennützig ein großes Bedürfnis, da wir die Vereinbarkeit von Familie und Karriere für uns und unsere Mitarbeiter neu definieren wollen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Die Idee gründlich prüfen und sich viel Feedback von vielen unterschiedlichen Menschen (nicht nur Freunde und Familie!) einholen,
Mutig sein,
Durchhalten!

Link zur Crowdfunding-Kampagne

Weitere Informationen finden Sie unter

Wir bedanken uns bei Rike für das Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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