NOglla: think global – act local

NOglla steht für gluten- und laktosefreien Genuss

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen NOglla doch kurz vor!
NOglla steht für NO Gluten- und Laktose. Doch wer hier jetzt an Schonkost denkt, der liegt falsch. NOglla steht für gluten- und laktosefreien Genuss und ist Hersteller von gluten- und laktosefreien Lebensmitteln.
Unsere Steckenpferde sind Pasta und Brot. An die Produktion angeschlossen ist ein kleines Bistro, in dem Chef Jonas eine regionale und moderne Küche anbietet, die saisonal und regional geprägt ist. Es werden ausschließlich gluten- und laktosefreie Zutaten verwendet, so wird eine Kontamination ausgeschlossen. Zusätzlich gibt es viele vegane Variationen. Agiert wird nach dem Motto “think global – actlocal“. Abgerundet wird das Portfolio von NOglla durch das Angebot von kulniarischen Events, Caterings und Kochkursen.
Die Gesichter hinter NOglla sind Jonas Berger (27), gelernter Koch und Ernährungsberater i.A. mit Joana Sandkühler (27), Kauffrau. Mit viel Herz, Können und Phantasie bieten sie ihren Kunden eine leckere und gesunde Küche sowie Produkte an.

NOgllaWie ist die Idee zu NOglla entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Joana, einer der Gründer von NOglla, hat selbst die Diagnose einer Glutenintoleranz erhalten. Jonas ihr bester Freund und das kreative Element von NOglla, stand von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite oder besser gesagt in der Küche und hinter dem Herd und hat hier die Grundsteine gelegt.
Die Zahl der Menschen, bei denen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit festgestellt wird, steigt sowohl aufgrund unserer modernen Ernährungsweise und Umwelteinflüsse, als auch in den immer feiner werdenden Diagnosemöglichkeiten. Bereits heute leidet jeder 7. Mensch in Deutschland an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Hier haben wir einen Nische gesehen, die es zu besetzen gilt und lange unserem Konzept gefeilt und an dem Produktportfolio gebastelt und entwickelt, bis es marktreif war. Jetzt können wir Produkte anbieten, die sowohl jeder Verbraucher, als auch jeder Gastronom und Hotelier gerne seinen Gästen anbieten möchte.
Aus einer sommerlichen Jugendträumerei ist mit viel Herzblut dann Realität geworden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
In 8 Monaten Forschung und Entwicklung hat Jonas unsere Pasta erstellt, was mit Sicherheit eine enorme Herausforderung darstellt, denn nur mit einer guten Idee von einem besseren Produkt ist der weg bis zur Realisierung noch weit.
Eine unserer größten Herausforderungen ist die Markt Erschließung, bei der es Hartnäckigkeit und viel Geduld erfordert.
Die Finanzierung war ebenfalls ein Meilenstein in der Gründungsphase. Nach einem gut vorbereiteten Businessplan mit realistischer Einschätzung, umgehender Marktanalyse und einem Vorgespräch bei unserer Hausbank [Rheingauer Volksbank], ging es sehr zielorientiert vorwärts. In Vorgesprächen mit der Bank haben wir in früher Phase bereits erroiert, wie viel Startkapital sie uns zur Verfügung stellen kann. Nun konnten wir das erforderliche Eigenkapital organisieren. NOglla erhält zusätzliche Fördermittel von KFW.

Wer ist die Zielgruppe von NOglla?
Die Zielgruppe von NOglla richtet sich nicht nur an alle Menschen die an einer Gluten- oder Laktoseintoleranz leiden, sondern oder insbesondere auch an solche die Wert auf eine gesunde und ausgezeichnete Küche legen.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
NOglla bieten ausschließlich 100% gluten- und laktosefreie Produkte an.
Obst, Gemüse und Fleisch versuchen wir soweit es geht aus der Region zu beziehen. Am liebsten von Direkterzeugern aus der Region wie z.B. von unserem Landmetzger aus Alzey.

Welche Veranstaltungen bieten Sie an?
Dieses Jahr haben wir uns viel vorgenommen und bieten einige Veranstaltungen an. Einen glutenfreien Sonntagsbrunch, wie z.B. unseren Osterbrunch, verschiedene Menüs oder unsere zahlreichen Kochkurse. Weiterhin richten wir auch Caterings und Incentives aus und bieten Erlebniskochkurse an.

NOglla, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen hoch hinaus und haben noch ganz viel vor.
Ziel ist es uns im Markt zu etablieren und eine langfristige Kundenbindung aufzubauen

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ohne einen fundierten Businessplan und zusätzliche neutrale Analyse durch Außenstehende, kann man schnell zu blauäugig Entscheidungen treffen.
Konzentration auf Kernkompetenzen sowie eine klare Aufgabenverteilung, die ohne ein gegenseitiges Vertrauen unmöglich sind.

Wir bedanken uns bei Joana und Jonas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X
X