Traut Euch große Visionen zu denken

NoBuzzwords Coworking Space bringt Startups, Hidden Champions aus dem Mittelstand, Experten und Investoren zusammen

Stellen Sie sich und den Coworking Space NoBuzzwords doch kurz unseren Lesern vor!

Christian Kersten und Mircco Grübel sind geschäftsführende Gesellschafter der Perpetuo GmbH, dem Träger des NoBuzzwords Space. Dieser Space ist ein kuratierter Coworking Space. Das bedeutet, dass die Fläche nur ein Teil des Konzeptes ist. Wir bringen hier Startups, Hidden Champions aus dem Mittelstand, Experten und Investoren zusammen. Somit haben wir einen guten Beschleuniger für die beiden Hauptzielgruppen Gründer und Mittelstandsunternehmer geschaffen. 

Auf fast 600 qm in einer modern und stylisch eingerichteten Fläche über der Innenstadt von Dortmund bieten wir eine Macher-Atmosphäre, die seit der Eröffnung im März 2020 Impulse in die Rhein-Ruhr-Metropolregion gibt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das Unternehmen dahinter ist die Perpetuo GmbH, gegründet von Mirco Grübel in 2007. Das Team begleitet Konzerne in komplexen, strategischen Change-Programmen und hat ein umfassendes Repertoire an Kompetenzen insb. für Technologie, Vermarktung und Entrepreneurship. Durch mehrere erfolgreiche eigene Ausgründungen, bspw. Myster (gespr. „Meister“) kann Perpetuo auch einen starken Track Record im Aufbau neuer Geschäftsmodelle vorweisen. Innerhalb der Perpetuo haben wir also ein eigenes Ökosystem erschaffen, welches wir nun mit unserem einzigartigen Coworking-Konzept veredeln und zugänglich machen für Startups, Hidden Champions aus dem Mittelstand, Experten und Investoren.

Welche Vision steckt hinter NoBuzzwords?

Wir möchten ein führendes Ökosystem für die zukunftsfähige Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft aufbauen. Unser Fokus dabei liegt auf dem Ruhrgebiet als Hochtechnologie-Standort, mit einer starken Anbindung der Hidden Champions aus dem Münsterland und Südwestfalen. In Europa ist diese Metropolregion eine der Größten, aber noch weit hinter seinen Möglichkeiten. Wir werden hierzu einen bedeutenden Beitrag leisten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war das Finden einer Fläche, die begeistert. Das sog. Stadtfenster, das ist der Name des Gebäudes im Zentrum der Dortmunder Innenstadt, ist in Dortmund ein Sahnestück. Wir vermitteln hier einen Flair, den man so nur aus Städten wie Hamburg oder Berlin kennt. Die Finanzierung geschah komplett aus Eigenmitteln der Perpetuo GmbH und ihrer Gesellschafter.

Wer ist die Zielgruppe vom NoBuzzwords?

Die Hauptzielgruppen sind die erwähnten Startups, insb. in frühen Unternehmensphasen (Pre-Seed/Seed) mit digital fokussierten Geschäftsmodellen. Gleichwertig wichtige Zielgruppe sind Unternehmer und Geschäftsführer von Hidden Champion-Mittelständlern in den ländlichen Gebieten um Dortmund, mit einem Radius von bis zu 100 km.

Da diese beiden Gruppen die Hauptsynergien liefern, haben wir ergänzend Experten aus verschiedenen Bereichen an uns gebunden, vornweg natürlich das Team der Perpetuo. Dieses entwickelt Strategien, baut Plattformen und ermöglicht mit spezifischen Kompetenzen den Aufbau moderner Geschäftsmodelle. Last but not least docken wir gerade Investoren an, die übrigens noch meist aus anderen Regionen Deutschlands oder Europas kommen. Aber wir sind zuversichtlich, dass auch Geldgeber vor der Haustür am NoBuzzwords-Modell partizipieren.

Was ist das Besondere an dem Coworking Space? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zuerst mal sind wir einen Steinwurf entfernt vom Hauptbahnhof Dortmund, einer ICE-Haltestelle. Das macht uns besonders attraktiv für unsere Partner, weil wir somit direkt mit Hubs wie Berlin und Köln verbunden sind.

Der wesentliche Vorteil ist, dass wir kein bloßer Anbieter von Fläche sind. Die meisten Konzepte überzeugen durch eine schöne Optik, günstige Preise oder eine Mischung daraus. Wir sind preislich attraktiv, bieten aber durch das Netzwerk und unsere aktive Arbeit an der Vernetzung und Entwicklung der Teilnehmer einen wirklichen „Co-Winning-Space“, in dem es um Ergebnisse geht. Von Machern für Macher.

NoBuzzwords, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Mission ist, dass wir unsere vier Zielgruppen bis dahin zu einigen Erfolgen verholfen haben und so eine starke Impulsplattform für eine der größten Metropolregionen in Europa sind!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut Euch, große Visionen zu denken, besorgt Euch Impulse von Experten, die mehr wissen als Ihr und noch ein wichtiger Tipp für unsere Zielgruppe Hidden Champions. Bitte denkt nicht, dass Ihr nun die oder den besten Digitalmanager anstellen müsst. Haltet Euch bitte zwei Dinge vor Augen. Zum Einen ist und bleibt ein Standort im Sauerland weniger attraktiv als im urbanen Bereich. Und zum Anderen ist Eure aktuelle Firmenkultur bei solchen Funktionen teilweise feindlich. Ihr braucht mutige Experten und Macher und daher haben wir den NoBuzzwords Space geschaffen. Schließt Euch an und nutzt direkt das Potenzial.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Peter Baumgart für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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