Die Selbstständigkeit ist wie Achterbahnfahren

NINJA CLIP macht aus deinem normalen Handtuch ein smart Handtuch

Stellen Sie sich und den NINJA CLIP doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Christoph Stiebeler und Oliver Kern, zwei Freunde aus Braunschweig. Wir haben uns während des Studiums kennengelernt. Oliver studiert im Master Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau und steht kurz vor der Ziellinie. Christoph hat seinen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Bauwesen abgeschlossen und ist im Bereich Immobilienbewertung tätig.
Wir ergänzen uns beim NINJA CLIP wie Yin und Yang: Oliver ist so eine Art lebendiger Daniel Düsentrieb. Er hat immer gute Ideen und verwirklicht fast alles, was ihm in den Kopf kommt. Christoph trainiert gern und häufig im Fitnessstudio. Seit einigen Jahren arbeiten wir nun an unserem Produkt NINJA CLIP.

Ein kleiner Helfer, der das Workout komfortabler, hygienischer und stressfreier macht, ohne einen Haufen Equipment mitschleppen zu müssen.

Wie ist die Idee zum Ninja Clip entstanden?
Wir machen beide gern Sport und waren ständig genervt vom herumliegenden Handtuch, das wir beim Training oft auf dem dreckigen Studioboden ablegen mussten. Nicht sehr appetitlich, wenn man sich damit dann auch noch das schweißnasse Gesicht abtrocknen wollte. Dann haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, wie man das Problem schnell und kostengünstig lösen könnte. Wir wollten etwas Praktisches, Handliches entwickeln, das leicht und unkompliziert zu bedienen ist und das jeder sofort mit seinem vorhandenen Equipment verwenden kann. Monatelang haben wir dann an Prototypen gebastelt.

Allmählich ist daraus der NINJA CLIP entstanden, den wir nun schon beim Sport benutzen und nicht mehr missen möchten.

Welche Vision steckt hinter demNINJA CLIP?
Wer regelmäßig trainiert, stößt immer wieder auf die gleichen, nervigen Probleme: Wohin mit dem Handtuch beim Trainieren? Warum rutscht es immer von der Hantelbank? Mit welcher Seite des Handtuchs habe ich mir das Gesicht abgewischt und welche Seite hat auf dem Fitnessgerät gelegen? Wohin mit meinen Kopfhörerkabeln? Wie montiere ich mein Smartphone, damit ich mich bei Wiederholungen gut filmen kann?

Der NINJA CLIP löst diese Probleme und verwandelt das normale in ein smartes Handtuch.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war die Finanzierung: Entwicklungskosten, Prototypen, Material, Arbeitseinsatz, Fahrten zu Pitches und viele weitere Posten, die man als Gründer zunächst gar nicht auf dem Schirm hat. Wenn man dann noch studiert und sich mit ein oder zwei Nebenjobs über Wasser hält, nagt das ganz schön an der Substanz.
Anfangs wussten wir natürlich auch nicht, wie die Idee bei den Leuten ankommt. Ist der NINJA CLIP wirklich so gut, wie wir denken oder haben wir uns einfach nur zu sehr auf unsere Idee versteift?. Aber nach einigen Präsentationen und viel Feedback, war die Unsicherheit weg und wir waren motivierter denn je.

Wer ist die Zielgruppe vom NINJA CLIP?
Der NINJA CLIP ist für jene gedacht, die sportbegeistert sind und ihr Training komfortabler gestalten wollen. Ob beim Krafttraining im Fitnessstudio oder beim Crossfit oder beim Yoga, jeder, der ein Handtuch beim Sport benutzt oder sein Smartphone zum Filmen irgendwo anbringen möchte, profitiert von unserem Clip.

NINJA CLIP macht aus deinem normalen Handtuch SportWie funktioniert derNINJA CLIP? Wo liegen die Vorteile?
Der NINJA CLIP ist vielseitig einsetzbar, das Handtuch kann mithilfe des Clips überall befestigt werden: Heizung, Türgriff, Trainingsgerät, Garderobe. Der NINJA CLIP ist praktisch eine universeller Halterung für jede magnetische Fläche. Durch das Zusammenstecken der Magnete bildet sich eine Schlaufe, die dann als Halterung für Haken dient. Durch den Clip kann das Handtuch auch in den Nacken gelegt werden und verrutscht auch nicht beim Laufen.

Durch das Branding auf der einen Seite des Clips ist immer klar, welche Seite zum Gesicht abwischen benutzt werden kann und welche Seite des Handtuchs auf dem Trainingsgerät lag.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist durchweg positiv. Wir werden immer wieder in unserem Vorhaben bestärkt. Und es wird häufig nach weiteren Farben gefragt.

Ninja Clip, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen nahezu jedes Fitnessstudio mit unserem NINJA CLIP versorgen, sodass jeder Sportler ihn immer und überall kaufen und nutzen kann. Selbstverständlich bauen wir dazu parallel unseren Internetauftritt aus.

In fünf Jahren würden wir unseren NINJA CLIP gern in jedem deutschen Fitnessstudio haben und zusätzlich international anbieten – vor allem in den USA, wo der Fitnessmarkt riesig ist. Ob wir für dieses Vorhaben fünf Jahre brauchen, werden wir sehen. Je früher, desto besser.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Es kostet immer mehr, als man denkt/plant.
Plant immer einen Geldpuffer ein. Egal, um welche Maßnahme es sich handelt. Besonders wenn man unerfahren ist, lauern immer irgendwo Kosten, die man nicht eingeplant hat. Besonders am Anfang ist man sich gar nicht bewusst, was für Kosten auf einen zukommen.

2. Es dauert immer alles länger, als man denkt/plant.
Auch hier gilt: Plant für einzelne Vorhaben immer einen großzügigen Zeitpuffer ein. Vielleicht verzögert sich mal eine Lieferung, oder irgendetwas passt nicht, bzw. muss neu angefertigt werden. Egal, was es ist, es kann immer was passieren, was den Terminplan durcheinanderbringt!

3. Bleibt immer dran und lasst euch nicht von Rückschlägen endmutigen!
Die Selbstständigkeit ist wie Achterbahnfahren: Mal geht es bergauf, mal geht es bergab. Mal wird einem kurz elend, dann geht es wieder hinauf, die Aussicht ist blendend und das Adrenalin steigt.

Titelbild:Bildquelle Hol dir die Kohle RTL.de

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christoph Stiebeler und Oliver Kern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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