Donnerstag, Dezember 2, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

NINA REIN nachhaltige Businesskleidung für Frauen elegant, mit cleanem Design und total chic

Stellen Sie sich und das Startup NINA REIN doch kurz unseren Lesern vor!

Hinter NINA REIN stehen Julia Ickert und Susanne Kinast und wir machen nachhaltige Businesskleidung für Frauen. Wir lieben Mode, wollen aber weder der Umwelt noch den Menschen damit schaden. Deshalb sind unsere Outfits nachhaltig und trotzdem elegant, mit cleanem Design und total chic.Für unseren komplett nachhaltigen Ansatz haben wir sogar den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2021 gewonnen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Julia ist gelernte Modedesignerin und hat sich im Zuge Ihrer Elternzeit immer mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Angefangen bei der Ernährung veränderten sich Schritt für Schritt auch andere Lebensbereiche. Die konventionelle Textilherstellung hat für sie dann irgendwann einfach keinen Sinn mehr gemacht. 

Um ihre Vision von nachhaltigem Design umsetzen zu können, hat sie NINA REIN gegründet. Susanne ging es genauso und sie stieg dann letztes Jahr bei NINA REIN als Mitgründerin ein.

Was war bei der Gründung von NINA REIN die größte Herausforderung?

Für den Start war es nicht leicht die passenden Kollaborationspartner in der Herstellung zu finden. Wir brauchen Firmen, die die gleichen oder ähnliche Werte haben wie wir. Die Auswahl ist schwierig, da wir uns nicht nur beim Preis einigen müssen. Sondern auch andere weniger offensichtliche Merkmale, wie Arbeitsschutz oder die umweltfreundliche Produktion, eine sehr große Rolle spielen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, auf jeden Fall! Natürlich sollte man seine Idee vielen vorstellen und Feedback einholen. Marktforschung und eine ordentliche Finanzplanung sind sehr wichtig. Aber selbst, wenn nicht alles perfekt ist, kann man starten. Man lernt ja weiter dazu und kann sich anpassen, selbst wenn man schon als Unternehmen am Start ist. 

Welche Vision steckt hinter NINA REIN?

Wir wollen die Modeindustrie verändern und Kleidung wieder zu einem geschätzten Produkt machen, weg von Fast Fashion und der Wegwerf-Mentalität, die gerade vorherrscht. Dabei verbinden wir Nachhaltigkeit und Design. Unsere Kleidung ist eine echte Alternative im Bereich der formellen Kleidung und unsere Kundinnen müssen keine Abstriche machen. Weder bei Ihrem Aussehen noch bei Ihrem guten Gewissen.  

Wer ist die Zielgruppe von NINA REIN?

Unsere Zielgruppe sind berufstätige Frauen. Unsere Kundinnen bevorzugen nachhaltige Produkte und haben hohe Qualitätsansprüche an ihre Kleidung, die wir gerne erfüllen.

Was ist das Besondere an der Businessmode?

Wir bieten nachhaltig produzierte Businesskleidung aus natürlichen Materialien. Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen Konzept und achten vom Design bis zum Transport auf Nachhaltigkeit. Das beinhaltet biologische, zertifizierte Stoffe, Produktion in Europa, umweltfreundlichen Transport und wertschätzende Arbeitsbedingungen mit fairer Bezahlung. In unseren Kollektionen steckt sehr viel Öko drin, aber sie sehen überhaupt nicht so aus. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bisher gibt es viele Firmen, die nachhaltige Kleidung im Bereich Casual und Sport anbieten. Hier haben wir oft eine ähnliche Philosophie, aber ein ganz anderes Produkt. Businesskleidung wird bisher meistens konventionell hergestellt und hier unterscheiden wir uns deutlich von der üblichen Unternehmensphilosophie. 

Die Gewinnmaximierung ist nicht unser höchstes Ziel. Wir wollen faire Löhne zahlen und wir verwenden zertifizierte natürliche Materialien. Dadurch enthält unsere Kleidung weniger Schadstoffe als herkömmliche Kleidung, was sowohl den Arbeitern als auch den Kundinnen zugutekommt. Sie tragen schließlich die Stoffe direkt auf der Haut. 

NINA REIN, wo geht der Weg hin? 

Gerade jetzt während der Krise wurde deutlich, dass immer mehr Menschen einen nachhaltigeren Konsum anstreben. Das bestätigt unseren Ansatz. Wir wollen in Zukunft noch nachhaltiger produzieren und sind weiter auf der Suche nach umweltfreundlicheren Materialien und Prozessen. Außerdem wollen wir Design.on-Demand anbieten: Die Kleidung wird erst dann produziert, wenn sie wirklich jemand haben möchte. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist NINA REIN das Synonym für nachhaltige Businessmode. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Glaubt an eure Träume.
  2. Habt den Mut sie auch umzusetzen. 
  3. Baut Euch ein großes Netzwerk auf. 

Fotocredits: Lisa Hantke. Instagram: @lisa_hantke

Wir bedanken uns bei Julia Ickert und Susanne Kinast für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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