Es braucht Mut, Ausdauer und das wichtigste ein gutes Team!

NIMMSTA Handrückenscanner mit Touchdisplay für FREEHAND SCANNING

Stellen Sie sich und das Startup NIMMSTA doch kurz unseren Lesern vor!

Mit NIMMSTA haben wir den ersten Handrückenscanner mit Touchdisplay für FREEHAND SCANNING entwickelt, der die Arbeitsprozesse insbesondere im Logistikbereich extrem vereinfacht. Der HS 50 ist ein kleiner, leichter, smarter Handrückenscanner, der einfach im System des Kunden eingebunden werden kann. Das bisherige Suchen des Scangeräts, Barcode erfassen und anschließend den Scanner wieder ablegen, um die Ware greifen zu können gehört mit dem HS 50 der Vergangenheit an. Scannen und Ablesen von Informationen erfolgt in der Arbeitsbewegung. Mit dem Daumen wird ganz einfach der Auslöseknopf zum Scannen aktiviert. Durch die ergonomische Fixierung auf dem Handrücken bleiben beide Hände frei, um die Ware greifen zu können.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Produktentwicklung von Industrie-PC´s in unserem Ingenieurbüro der Firma AFR Engineering GmbH ist dann 2019 die Idee von NIMMSTA entstanden. Das Ingenieurbüro AFR Engineering GmbH haben wir 2009 gegründet.

Wir zwei sind die Geschäftsführer, Florian ist der technische Kopf hinter dem ganzen Projekt NIMMSTA und ich (Andi) kümmere mich in erster Linie um Marketing und Vertrieb.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten beide schon immer unser eigenes Ding machen und direkt nach dem Studium hat es sich u.a. auch wegen der Marktsituation so ergeben, dass wir uns mit unserem Ingenieurbüro selbstständig gemacht haben. Die Firma AFR Engineering GmbH ist Entwicklungsdienstleister in der Motorentwicklung bei BMW M und in der Produktentwicklung bei Datalogic. Das Unternehmen wächst bis heute konstant und es ergeben sich immer wieder neue Ideen und Projekte.

So haben wir 2018 noch die Firma OUTENTIC GmbH gegründet, unter dieser Marke haben wir einen innovativen Rucksack für den Outdoor-Bereich entwickelt und auf den Markt gebracht und jetzt ganz aktuell eben die NIMMSTA GmbH. Uns ist es extrem wichtig, dass unsere Mitarbeiter Spaß haben bei dem was sie tun, nur dann kann sich das volle Potenzial entfalten. Ein gutes Arbeitsklima ist die absolute Basis und wenn man selber gründet, hat man die Möglichkeit diese Philosophie von Beginn an einzubringen. Warum Urlaub machen, wenn sich Arbeit wie Urlaub anfühlt, sag ich immer. 

Welche Vision steckt hinter NIMMSTA?

Die Vision ist sämtliche Prozesse in der Logistik durch FREEHAND SCANNING und unseren HS 50 mit Touchdisplay so zu verbessern, dass auf die bisherigen Handscanner auf kurz oder lang komplett verzichtet werden kann. Nach langen Recherchen haben wir kein Produkt gefunden, dass unseren Anforderungen entspricht und deswegen haben wir das selbst in die Hand genommen und unseren Handrückenscanner HS 50 entwickelt. Wir haben das perfekte Team mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammengestellt, um unsere Vision umzusetzen. Mit dem richtigen Team kann jedes Problem gelöst werden und das hat sich mit dem innovativen Scanner HS 50 wieder bewiesen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist das richtige Team zusammenzustellen, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Wie schon gesagt, die Leute sind für uns das Wichtigste. Sie müssen zum einen die Kompetenzen mitbringen und zum anderen sollten sie die richtige Einstellung haben, die mit unserer Philosophie übereinstimmt. Es dauert eben manchmal etwas, bis man die richtigen Personen gefunden hat.

Hätten wir unser NIMMSTA Team früher zusammen bekommen, hätten wir unsere Idee auch schon zwei Jahre früher verwirklicht, aber das ist eben nicht immer ganz so einfach.

Wer ist die Zielgruppe von NIMMSTA?

In erster Linie die gesamte Logistikbranche. Unser Scanner bietet auch in der Montage und Fertigung eine enorme Optimierung der Workflows. Wir vertreiben unser Produkt über ausgewählte Partner und diese beliefern ihre Kunden.

Wie funktioniert NIMMSTA? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der NIMMSTA Handrückenscanner ist der erste mit einem Touchdisplay und interaktiver Nutzerführung, der freihändiges Scannen ermöglicht. In Kombination mit der NIMMSTA APP werden alle Informationen des Scanvorgangs direkt an das Warenwirtschaftssystem gesendet. Es wird eine optische, haptische und akustische Rückmeldung zum Scanvorgang gegeben. Zahlreiche Barcodetypen können eingestellt werden. Durch die flexible Klettfixierung kann die Position des Scanners und des Auslöseknopfs individuell für jeden Mitarbeiter ergonomisch angepasst werden. Dies ermöglicht es auch den Scanner ganz einfach abzunehmen, um die Stulpe zu waschen oder auszutauschen, da in der Stulpe keine Elektronikbauteile verbaut sind. Auch das Tasterpad mit integriertem Auslöser ist vom Scanner durch eine Schraubverbindung trennbar. Das Tasterpad und die Stulpen gibt es für Links- und Rechtshänder und Letzteres auch in verschiedenen Größen. 

Des Weiteren wird es eine NIMMSTA APP PRO geben, mit der unser HS 50 direkt mit dem ERP (WaWi, WMS, ect.) des Kunden kommunizieren kann. Das NIMMSTA Touchdisplay kann somit als weitere Anzeige und Eingabeeinheit im Prozess des Kunden eingesetzt werden!

NIMMSTA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Plan ist nun den Verkauf mit unseren Partnern hochzufahren und stetig unser Produkt und unseren Service zu verbessern. Dazu müssen wir beständig unser Team verstärken und das wird auch weiterhin eine der größten Herausforderungen. Wenn uns das wie bisher gelingt, wird uns nichts aufhalten können. Wir wollen konstant innovativ bleiben und uns weiterentwickeln und das wird sich auch in unseren künftigen Produkten widerspiegeln.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn ihr eine Idee habt, dann sagen euch acht von zehn Leuten warum ihr es nicht machen solltet. Das sind die üblichen Bedenkenträger. Hört nicht auf die! Es braucht Mut, Ausdauer und das wichtigste ein gutes Team! Ohne dem werdet ihr auch die beste Idee nicht verwirklichen können! Es ist nicht immer ganz einfach, aber die Mitarbeiter sind das A&O. Gebt Ihnen Verantwortung und Euer Vertrauen, es wird sich auszahlen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Funkenhauser und Florian Ruhland für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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