next media accelerator startet Batch 6

KI kann Content: next media accelerator startet Batch 6 mit sieben internationalen Startups

Künstliche Intelligenz (KI) hält immer stärker Einzug in Medien und Marketing. Der next media accelerator (nma) in Hamburg setzt mit seinem Batch 6 und sieben europäischen Startups in diesem Bereich einen Schwerpunkt. „In Batch 6 haben wir neben Gründerteams aus dem Content- und Medien-Bereich auch bewusst Startups ausgewählt, die KI-Lösungen entwickeln“, sagt Nico Lumma, Managing Partner des von rund 25 namhaften Medien- und Marketingunternehmen getragenen next media accelerators. „Das Thema wird uns noch lange beschäftigen und wir freuen uns darauf, die Gründer bei ihrer Pionierarbeit in diesem Bereich zu unterstützen.“

Bis Juli werden die sieben Unternehmen nun im Intensivprogramm gezielt durch Mentoren aus der Medien- und Technologiebranche gefördert und erhalten ein Investment von bis zu 50.000 Euro. Vier Startups kommen aus Deutschland, eines aus Weißrussland/Spanien und zwei aus Finnland.

Diese sieben Gründer-Teams sind beim Batch 6 dabei:

The Shotcaller aus Berlin ist ein Nachrichtenmedium für den schnell wachsenden Bereich Esports. Die Gründer wollen der Berichterstattung über den digitalen Trendsport eine neue Tiefe geben und setzen deshalb statt auf schnellen News-Konsum auf Hintergrundberichte und lange Interviews, die auch die Fankultur hinter dem Phänomen Esports beleuchten.

Locationnews aus Kuopio in Finnland ist ein News-Aggregator und eine Publishing-Plattform, die den Standort der Leser berücksichtigt. Die User geben an, wo sie sind und bekommen die dafür relevanten Ergebnisse ausgespielt.

Frameright ist ein Tool für Image Cropping. Das finnische Startup ermöglicht die Integration von verschiedenen Arbeitsplattformen, ohne dass es dabei zu unterschiedlichen Bilddarstellungen kommt.

Das Hamburger Startup Praise lässt User Online-Artikel einfach untereinander teilen. Das Tool ist darauf ausgelegt, dass die User qualitativ hochwertige Premiumstücke finden, statt immer den gleichen News-Fast-Food.

YOBO ist ein KI-City-Guide aus Berlin, der die Stimmung des Users analysiert und daraus Vorschläge ableitet, welcher Ort in seiner Umgebung gerade der richtige sein könnte.

Von Madrid und Minsk aus arbeitet Exponenta daran, vorauszusagen, welcher Content, wann im Web funktioniert und am besten über soziale Kanäle verbreitet wird. Exponenta nutzt dafür Machine Learning und die Prinzipien des Neuro-Linguistischen Programmierens. Content Creators bekommen von Exponenta Vorschläge, welchen Content sie als nächstes veröffentlichen sollten.

Das zweite Hamburger Startup in Batch 6: Hello Guide programmiert Chatbots mit dem Schwerpunkt Kunst, Kultur, Museen und integriert sie in Messenger-Dienste. So müssen User keine App downloaden und Unternehmen können einfach in den Dialog mit ihnen treten.

Fotocredit Teresa Enhiak Nanni

Quelle ELEMENT C GmbH

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