Samstag, Oktober 16, 2021

Wer gehört in Dein Netzwerk?

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Annett von PimpMyStartup
Annett Oeding gründete 2013 nach Pressesprecherjobs und Konzernkommunikation ihre eigene Strategieberatung für Kommunikation und berät, trainiert, coacht und begleitet seither viele Startups in allen Fragen der Kommunikation. Pimp My Startup ist ein Angebot für Startups, um durch strukturierte Kommunikation mehr Erfolg, Sichtbarkeit, Produktivität, Liquidität und Ertrag zu erzielen. Mehr Infos auch zur Förderberatung auf: www.pimpmystartup.de 

Es gibt viele kluge Tipps zum Netzwerken, doch die sind mir manchmal zu einseitig oder theoretisch. Für mich erfüllt mein Netzwerk unterschiedliche Funktionen: Es sind Menschen, die meine Mission durch Startup Kommunikation multiplizieren. Es sind Menschen, die mir bei der Ausführung von Tätigkeiten helfen und es sind Menschen, die mich motivieren. Aber eine Erkenntnis für Dich schon mal am Anfang: Ein Netzwerk besteht aus Geben & Nehmen, wer das nicht versteht, ist entweder ein Schmarotzer oder hat ein Helfersyndrom. Heute will ich Dir ein paar Tipps aus meiner Selbständigkeit.

Deine Ausgangssituation im Startup:

Es gibt drei Situationen beim Start in die Selbständigkeit. Erstens: Du hast schon ein Netzwerk, aber es fehlen noch Bestandteile für Deine aktuelle Herausforderung. Zweitens: Du hast ein Netzwerk aus Deinem früheren Job, hast aber eine gänzlich neue Idee mit Deinem Startup und fängst bei Null an. Drittens: Du hast nur ein kleines Netzwerk, was Dir noch nicht helfen kann. Jetzt heißt es gut überlegen, wie Du Dein Netzwerk erweitern kannst.

Was bedeutet das Netzwerk für ein Startup?

Für mich besteht ein gutes Netzwerk aus Multiplikatoren, Motivatoren und Helfern. Alle drei Gruppen haben mich durch die Jahre meiner Selbständigkeit getragen, für volle Auftragsbücher durch Empfehlungen gesorgt, als ebenfalls Selbständige Erfahrungen geteilt und mir in wechselnden grundsätzlich neuen Herausforderungen bei der Lösung geholfen. Jetzt mal die drei Gruppen im Detail:

Deine Helfer

Zu dieser Gruppe gehören alle, die Aufgaben übernehmen können, die Du nicht kannst oder für die Du keine Zeit hast. Das sich Grafik Designer*innen, Redakteur*innen, Strateg*innen, Lieferant*innen, Produzent*innen, PR Manager*innen oder Vertriebsagenturen. Jede*r Einzelne hilft Dir beim Thema Struktur und Skalierung, wenn Du und Dein Startup zielführen mit ihnen kommuniziert.

Mein Tipp: Der Schlüssel zum Erfolg liegt im klaren und unmissverständlichen Briefing. Nur dann wird der andere wissen, was Du brauchst und eine echt hilfreiche Lösung entwickeln.

Deine Multiplikatoren

Diese Gruppe wird hilft Dir sichtbarer und bekannter zu werden. In Deiner Startup Kommunikation stehen sie im Zentrum Deiner Maßnahmen, mit denen Du ihr Interesse weckst, ihr Vertrauen gewinnst, von Ihnen empfohlen wirst und sie Dich „auf die Bühne“ holen. Zu dieser Gruppe zählen: Mitarbeiter*innen, Journalist*innen, Blogger*innen, Investor*innen, Kund*innen, Politiker*innen

Mein Tipp: Der Schlüssel zu mehr Sichtbarkeit liegt nicht nur in den Inhalten, sondern in der Regelmäßigkeit des Dialogs.

Deine Motivatoren

Diese Gruppe wird manchmal gar nicht explizit benannt, da sie eh da sind. Doch ich habe festgestellt, dass die Familie ein wichtiger Rückenstärker und manchmal auch Kopfstreichler ist und Freunde dafür sorgen, dass man sich nicht nur im Arbeitshamsterrad bewegt. Das gibt Kraft für die nächsten Schritte aus dem persönlichen Schutzraum.

Mein Tipp: Tausch Dich regelmäßig mit Freunde aus, die auch selbständig sind, sie verstehen nicht nur Deine Herausforderungen, sondern können manchmal gute Tipps geben oder Helfer empfehlen.

Nimm bitte für Dich mit:

Ohne Netzwerk sind wir alle nichts, nur durch die Begeisterung anderer wird Dein Startup wachsen und bekannter werden. Sie zu begeistern ist Deine tägliche Aufgabe. Such Dir Hilfe, wo Du nicht weiterkommst und suche Dir auch Sparringspartner, die in einer ähnlichen Situation stecken, sie werden Dich verstehen. Doch meine wichtigste Erkenntnis ist: Wer vom Netzwerk profitiert, muss danke sagen kann etwas ins Netzwerk etwas zurückgeben. Das wirst Du über viele Jahre auch etwas zurückbekommen.

Weitere Beiträge von Annett Oeding finden Sie hier

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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