Samstag, Oktober 16, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

neontools kostenlose 8-in-1 Online-Marketing-Toolbox für Unternehmen, Creator und Entrepreneure

Bitte stellen Sie sich und Ihr Startup neon marketing technology unseren Lesern vor!

Mein Name ist Misch Strotz, ich bin Mitgründer und CEO von neon marketing technology. Wie der Firmenname schon verrät, entwickeln wir „Marketing-Technologie“. Unser Ziel ist es, Unternehmen, Creator und Entrepreneure zu unterstützen, indem wir ihnen die Tools und das Wissen zur Verfügung stellen, das sie benötigen, um ihren Online-Auftritt zu managen und ihr Geschäft erfolgreich aufzubauen. Wir haben eine Online-Marketing-Toolbox mit dem Namen „neontools“ und eine dazugehörige E-Learning-Plattform namens „neonacademy“ entwickelt, auf der wir On-Demand Online-Kurse über modernes Marketing, Medien und Business anbieten.

Was ist die Vision hinter neon marketing technology?

Der Slogan unseres Unternehmens lautet „Markenbildung durch Wachstumsmarketing, Technologie und Beratung“. Schon früh in unserer Karriere haben meine Mitgründer und ich festgestellt, dass viele Menschen mit den neuesten technologischen Entwicklungen zu kämpfen haben. Selbst wenn es um digitale Produkte geht, mit denen sie täglich zu tun haben, wie zum Beispiel Social Media. Sogar Fachleuten in diesem Bereich fehlt es oft an einem grundlegenden Verständnis dafür, wie diese Online-Plattformen wirklich funktionieren und wie man sie am effektivsten nutzen kann. 

Hier setzen wir an, indem wir einfach zu bedienende digitale Tools sowie erstklassige Bildungsressourcen anbieten. Wir wollen, dass neon ein Maßstab und eine Marke ist, die für die neuesten Erkenntnisse und Innovationen im Bereich digitale Technologien steht. Unsere Vision ist es, Menschen dabei zu helfen, ihr eigenes berufliches Potenzial zu entfalten, indem wir die Möglichkeiten, die das Internet bietet, zugänglicher machen. Aus diesem Grund bieten wir viele nützliche Inhalte kostenlos an. So betreiben wir zum Beispiel einen redaktionell geführten Blog, in dem wir praxiserprobtes Wissen und selbst gewonnene Erkenntnisse weitergeben. Außerdem stellen wir eine Übersicht mit hilfreichen Tools von Drittanbietern zur Verfügung, verschicken einen monatlichen Newsletter und vieles mehr.

Worauf liegt Ihr Schwerpunkt?

Momentan ist unser Hauptziel der Ausbau unserer neontools-Plattform. Sie ist unser Beitrag zur “Creator Economy“, die heute schon rund 50 Millionen Menschen weltweit repräsentiert. Eine Zahl, die mit dem Aufkommen neuer digitaler Plattformen und Möglichkeiten ständig wächst. In den kommenden Monaten planen wir, unser Softwareprodukt um viele hilfreiche Funktionen zu erweitern und so unseren Teil zu einer effektiveren „Wirtschaft der Zukunft“ beizusteuern.

Was genau ist neontools?

Im Moment ist neontools eine kostenlose 8-in-1 Online-Marketing-Toolbox, die einige der hilfreichsten und am häufigsten benötigten Tools zur erfolgreichen Präsentation eines Unternehmen im Internet bündelt. Unsere Tools haben verschiedene Komplexitätsstufen – die einfachste wäre zum Beispiel unser QR-Code-Generator und die komplexeste ein Tool zur Erstellung von Mikro-Websites namens neon.page, mit welchem man in wenigen Sekunden eine einfache Website veröffentlichen kann.

Wir bieten mit neontools außerdem einen URL-Shortener inklusive Click Tracking, ein Social Audit Tool zur Analyse von Instagram-Accounts, einen Hashtag Analyzer um die besten Hashtags zu finden, und vieles mehr an.

Was bietet neontools, was andere Produkte nicht haben?

Durch die Kombination all dieser Tools in einer Plattform helfen wir unseren Kunden, Zeit, Energie und Geld zu sparen, da sie nicht zwischen einer Vielzahl verschiedener Tools wechseln und für jedes extra bezahlen müssen. Unsere Unternehmensstruktur ermöglicht es uns, bei der Preisgestaltung äußerst wettbewerbsfähig zu sein, weshalb wir derzeit alle Hauptfunktionen von neontools völlig kostenlos anbieten. Das ist ein großer Vorteil, vor allem für eine jüngere Zielgruppe oder Startups.

Für unsere Nutzer bietet neontools darüber hinaus den großen Vorteil, dass sie alle von uns angebotenen Features einfach miteinander kombinieren können. Somit ist das Ergebnis am Ende größer als die reine Summe der Einzelteile.

Was waren Ihre größten Herausforderungen bei der Entwicklung eines solchen Softwareprodukts in Luxemburg?

Die allererste Version der neontools wurde komplett von mir programmiert und verwaltet. Aber um expandieren zu können, braucht es mehr als nur eine Person. Dank des erfolgreichen Wachstums unserer Agentur konnten wir in ein eigenes Entwicklerteam investieren, ohne weitere Finanzmittel aufbringen zu müssen. Mit dieser zusätzlichen Manpower ist es uns gelungen, unsere Technologie umzubauen und die neontools-Plattform in den letzten sechs Monaten so zu skalieren, dass sie auf dem Niveau weitaus größerer internationaler Wettbewerber liegt. 

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass wir bei neon marketing technology vom ersten Tag an die Philosophie des „Arbeitens von überall“ praktiziert haben – sogar schon lange bevor die COVID-19-Pandemie begann. Wir haben kein festes Büro, unser Team ist über ganz Europa verteilt und kann frei wählen, von wo aus es arbeitet. Mit dieser Einstellung ist es möglich, die Herausforderung zu meistern, die besten Talente zu finden und eine solche Tech-Plattform aufzubauen – selbst von einem kleinen Land wie Luxemburg aus oder von jedem anderen Ort.

Für unsere Nutzer macht das im Endeffekt keinen Unterschied. Obwohl zum Beispiel die meisten unserer neontools-User in den USA leben, haben wir auch viele Nutzer aus Großbritannien, Australien und Afrika. Sie sind alle über verschiedene Zeitzonen verteilt. Letztendlich ist das „Wo“ für uns nicht wirklich wichtig. Es geht vielmehr um das „Warum“, „Wie“ und „Wer“. Wir versuchen einfach, ein großartiges Produkt zu entwickeln, das für jeden überall auf der Welt nützlich ist.

Wie baut man ein Startup mit Bootstrapping auf? Was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse?

Für mich persönlich war es am schwierigsten, mein Baby (meine Codebasis) loszulassen und über meine Mikromanagement-„Besessenheit“ hinauszuwachsen. Als wir unseren neuen CTO, Carlos Gonser, an Bord geholt haben, entschieden wir uns, die gesamte neontools-Plattform von Grund auf neu zu entwickeln, um ihre Skalierbarkeit zu verbessern. Ich hatte jedoch bereits viel Zeit in den Aufbau einer hervorragenden Tech-Plattform investiert. Also musste ich loslassen, meine eigenen Gefühle beiseite stellen und die möglichst beste Entscheidung für unser Unternehmen treffen.

Das Gleiche gilt für unsere Agentur. Früher hing ich sehr an jedem einzelnen Projekt. Aber mit zunehmender Arbeitsbelastung mussten wir schnell talentierte Mitarbeiter finden, die uns bei der Bewältigung der sich verändernden Situation helfen konnten. Als kreativer Mensch neige ich dazu, mich in Details zu verlieren. Allerdings ist das etwas, das man hinter sich lassen muss, wenn man schnell wachsen will.

Wo sehen Sie neontools und Ihr Unternehmen als Ganzes in den nächsten fünf Jahren? Was sind Ihre Expansionspläne?

Unser nächster Schritt für neontools ist es, auf 1 Million Anmeldungen und 50.000 täglich aktive Nutzer zu kommen. Wir haben unsere Strategie für die Zukunft definiert und sind uns einig darüber, welche Features wir als nächstes hinzufügen müssen und wo wir mit der Plattform langfristig hinwollen. Für uns ist die nur der Anfang. Wir haben den Grundstein gelegt, um kontinuierlich weitere hilfreiche Funktionen für unsere Nutzer zu entwickeln und hinzuzufügen.

Was die Expansion und das Wachstum betrifft, so werden wir voraussichtlich bald ein kleines Vertriebsteam aufbauen und weitere Mitarbeiter außerhalb Europas einstellen, um uns global zu unterstützen. 

Darüber hinaus interessiere ich mich persönlich sehr für Web3 und Blockchain-Technologien. Wir werden uns definitiv auch in diese Richtung bewegen und haben in dieser Hinsicht bereits ein erstes Produkt in der Entwicklung.

Welche 3 Tipps würden Sie Gründern geben? Vor allem denjenigen, die wie Sie ein Startup außerhalb der größten europäischen Städte gründen möchten?

#1: „Wenn man nicht selbst etwas herstellt, dann gibt es auch nichts.“ (Elon Musk)

Heutzutage kann man alles im Internet lernen, und es gibt keine Entschuldigung dafür, etwas nicht zu lernen, wenn man es wirklich will.  

#2: „Die Hölle ist, wenn die Person, die du geworden bist, auf die Person trifft, die du hättest werden können.“ (anonym)

Für Menschen in wohlhabenden Ländern wie Luxemburg mag es schwer sein, sich zwischen einem sicheren Arbeitsplatz und einem riskanten Weg als Unternehmer zu entscheiden. Aber ich glaube, am Ende kommt es immer auf die Bereitschaft zum Lernen an. Man kann ein sich gewissermaßen wiederholendes und sicheres Leben einem Leben voller Selbstreflexion und persönlicher Entwicklung vorziehen. Allerdings muss man dann in dem Wissen leben, dass man nie versucht hat, etwas Großes aus eigener Kraft zu erreichen. Ich bin vielleicht zu jung, um das zu beurteilen, aber ich glaube es wäre sehr schmerzhaft, wenn man erst spät im Leben feststellen würde, dass man sein Potenzial vergeudet hat.

#3: Lass dir von deinen Eltern oder anderen Personen nicht vorschreiben, was du im Leben tun oder lassen sollst.

Bildquelle:  Lynn Theisen

Wir bedanken uns bei Misch Strotz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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